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City Wall Salzburg gewartet
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Servus aus den Mittelgebirge,
am 10.10.2013 war ich in Salzburg und wollte den City Wall mal schnell mitnehmen, leider ohne Erfolg
Am 11.10.2013 konnte er begangen werden. Grund waren Wartungsarbeiten am Steig. Eine der Seilsicherungen war wohl herausgerissen. Bei meiner Besteigung bot sich der Steig im TippTopp Zustand.
Wenn ich mal wieder dort sein sollte werde ich wohl wieder ….
Gruß aus Hessen
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Der (einst sehr schwere) City Wall Klettersteig ist interessanterweise um einige Varianten erweitert worden.
Habe heute zufällig dieses neue Topo gefunden: ** you do not have permission to see this link **
D.h. man kommt ab sofort in moderater Schwierigkeit (z.B. über die neue Panoramaleiter) auch durch die Wand und muss nicht mehr die Extremvariante (mit Schwierigkeit E) gehen! Wer war schon da und hat diese neuen Varianten ausgetestet?
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[attachment=0:33faz6sw]City Wall CD.JPG[/attachment:33faz6sw][attachment=2:33faz6sw]$matches[2][/attachment:33faz6sw]
Mit nur 5 Jahren Verspätung ist mein Post hier sicher mega aktuell. –>
” title=”Embarassed” /> –> Aber, liebe erfahrene Kollegen, ich muss meine erste Erfahrung mit einem Klettersteig einfach irgendwo loswerden. Null Zustieg, man kommt direkt von der Linzergasse zur Einstiegsstelle.
Nicht überlaufen. Trotz wunderbaren Wetter heute (stahlende Sonne, an die 25 Grad und windstill) war außer mit nur ein berührender junger Vater mit zwei Buben dort.
Die Topo-Karte im Großformat hängt am Eingang. Auswahl zwischen 3 Routen: 1) A-A/B + kurze Stelle C; 2) B/C; 3) B/C + D + kurze Stelle E
Gesamtlänge 150 h.m. Ausstieg zum kurzen Wanderweg und dann eine normale Asphaltstraße zurück in die Altstadt. (ca. 20 Gehminuten)
Seile und Stufen soweit ich es beurteilen kann schön neuwertig, niX wackelt oder so.
Familientauglich – offensichtlich: die zwei kleinen Buben, – einer noch im Vorschulalter, der zweite vielleicht 7 Jahre alt, – sind da rumgeturnt wie im heimischen Spielzimmer.
Ach, Leute, wie hab`ich mich gefürchtet! –>
” title=”Embarassed” /> –> Hab alles vergessen, was ich mir vorher im Internet angelesen habe und hievte mich vorwiegend aus den Armen hoch. Auch hab ich mich zig mal in den “Armen” vom Klettersteigset verheddert, ich hab`s sogar geschafft, sie um die Verankerung des “Fixpunktes” zu wickeln. Bin oben ausgestiegen auf so einer Adrenalinwolke, als hätte ich gerade einen Autounfall hinter mir. Bin dann langsam runtergelaufen, hab mich beruhigt und die Strecke noch mal geklettert. Auch ziemlich unbeholfen, aber gewiß viel besser als vorher und ohne Panik. -
Hmm…ein D/E Steig ist aus meiner Sicht NICHT familientauglich, jedenfalls nicht für die Otto-Normalverbraucher-Familie. Wenn das Locals waren, die da jede zweite Woche sind, kann das was anderes sein…aber der Durchschnittstourist sollte mit seinen Sprösslingen lieber was anderes machen, schätze ich…
Mögen manche anders sehen.
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Julian wrote:Hmm…ein D/E Steig ist aus meiner Sicht NICHT familientauglich, jedenfalls nicht für die Otto-Normalverbraucher-Familie. Wenn das Locals waren, die da jede zweite Woche sind, kann das was anderes sein…aber der Durchschnittstourist sollte mit seinen Sprösslingen lieber was anderes machen, schätze ich…
Mögen manche anders sehen.
Hi Julian,
der Salzburg City Wall besteht inzwischen aus drei Varianten, das ist nicht mehr nur der (D/)E-Steig.
Die beiden neuen Varianten sind maximal C, also durchaus familientauglich. Ich glaub nicht, dass die beiden Kinder in der E-Variante rumturnen durften
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Julian wrote:Hmm…ein D/E Steig ist aus meiner Sicht NICHT familientauglich, jedenfalls nicht für die Otto-Normalverbraucher-Familie. Wenn das Locals waren, die da jede zweite Woche sind, kann das was anderes sein…aber der Durchschnittstourist sollte mit seinen Sprösslingen lieber was anderes machen, schätze ich…
Mögen manche anders sehen.
Julian, da gibt es drei Varianten zur Auswahl. Die Leichteste hat nur eine kurze C Stelle und sonst A/B. – Man umgeht den Überhang links seitlich. Die zweit-leichteste Version hat eine kurze D Stelle und sonst A/B und C, der Überhang ist durch eine Leiter entschärft.
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UD wrote:
der Salzburg City Wall besteht inzwischen aus drei Varianten, das ist nicht mehr nur der (D/)E-Steig.
Die beiden neuen Varianten sind maximal C, also durchaus familientauglich. Ich glaub nicht, dass die beiden Kinder in der E-Variante rumturnen durften
Sie sind die C/D Variante mit der Leiter aufgestiegen und die A/B Variante abgestiegen. Aber ich denke trotzdem, dass sie öfter da sind. Es hat bei ihnen so selbstverständlich und mühelos ausgesehen…
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Anonymous
Deleted User16. September 2019 at 13:11Und du hast natürlich die schwere Variante gemacht, Leistungsdenken und so.
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Oldie wrote:Und du hast natürlich die schwere Variante gemacht, Leistungsdenken und so.
Nur die mittlere mit C/D und Leiter, vor dem Überhang hat die Vernunft doch gesiegt. Gott sei Dank waren eben wenig Leute da, – vor allem niemand, der mich kennt. Wäre z.B. mein Mann unten rumgestanden, wäre ich quasi gezwungen, diesen Überhang zu nehmen.
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Daria wrote:Gott sei Dank waren eben wenig Leute da, – vor allem niemand, der mich kennt. Wäre z.B. mein Mann unten rumgestanden, wäre ich quasi gezwungen, diesen Überhang zu nehmen.
Nee – falsche Einstellung –>
–> . Nur weil irg.wo irg.wer steht und zuguckt, egal ob bekannt oder unbekannt, muss man/du sich zu gar nichts gezwungen fühlen. Entscheidend ist allein, was man/du selbst fühlst und willst. Alle anderen können dir mit ihren eventuellen Erwartungen den Buckel runterrutschen. -
UD wrote:
Nee – falsche Einstellung –>
–> . Nur weil irg.wo irg.wer steht und zuguckt, egal ob bekannt oder unbekannt, muss man/du sich zu gar nichts gezwungen fühlen. Entscheidend ist allein, was man/du selbst fühlst und willst. Alle anderen können dir mit ihren eventuellen Erwartungen den Buckel runterrutschen. Ich weiß, es ist eine mentale Sollbruchstelle bei mir. Ich nehme meinen Mann nie mit, wenn ich eine Option zum “aussteigen” behalten will (wörtlich oder im übertragenen Sinn). Inzwischen mache ich meine ersten kleinen Schritte in der Kletterhalle. Noch geht es nur um die elementarsten Techniken wie Eindrehen und ordentliches Auftreten auf die Fußspitze. Wenn ich aber “Klettern bis an den Absturz” und “Sturztraining” brauche, werde ich meinen Mann als Zuschauer mitnehmen. So bleibt mir quasi nichts Anderes übrig, als “bis an den Absturz”.
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A la Udo Bölts, “quäl Dich, Du Sau”?
Das ist nicht meine Welt…
Edit: Nicht bös gemeint, Daria. Nur meine persönliche Ansicht.
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Anonymous
Deleted User17. September 2019 at 10:20Sorry, Julian, ich sitze gerade auf dem Schlauch. Gegen was genau bist du? Sturztraining? Hilft schon Vertrauen in Seil und Sicherungspartner aufzubauen. Und ins Seil hauen kanns dich immer mal.
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Julian wrote:🙄
A la Udo Bölts, “quäl Dich, Du Sau”?
Naja, der Sportmasochismus ist bestimmt auch dabei. Aber vor allem “große Pläne”. –>
” title=”Embarassed” /> –> Ich will auf richtig große hohe Berge; je schneller ich über die Phase der totalen Hilflosigkeit des Anfängers hinaus bin, umso mehr Hoffnung habe ich noch hinzukommen. -
Ich bin in keinster Weise gegen Sturztraining, im Gegenteil, sollte man absolviert haben, bevor man vorsteigt…wobei man dann trainiert und dann kommts draußen doch wieder anders, weil Dein Bierhenkelgriff einfach mal ausbricht. Da hilft dann nur Instinkt, den kann man natürlich auch bis zu einem gewissen Grad trainieren.
Ich bin aber nicht begeistert von der Vorgabe “ich brauch jemanden, der mich so motiviert, dass ich über meine Verhältnisse bis zum Sturz klettere”.
Hab ich wahrscheinlich missverstanden und dann auch missverständlich ausgedrückt entschuldigt das bitte.
Ich denke, Daria sollte so klettern, dass sie nicht stürzt. In der Halle im Toprope ist Stürzen ja meist kein Problem, im Klettersteig oder im Vorstieg in einer (zu schweren) Route vielleicht schon eher. Nichts für ungut.


Mit nur 5 Jahren Verspätung ist mein Post hier sicher mega aktuell. –>