Dolomiten Höhenweg 1
Der Dolomiten Höhenweg 1 führt durch die schönsten Ecken der Dolomiten. Eine sagenhaft schöne Dolomiten Durchquerung. Diese Etappen Zusammenfassung von Wikipedia gibt die Tour samt Gehzeiten sehr gut wieder.
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Seiteninhalte
1.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Tag | Pragser Wildsee | Seekofelhütte | 3,30 h – 4,00 h | 900 m | 70 m |
Aufstieg vom Pragser Wildssee durch das Hochtal des Nabigen Lochs. Eine kurze und gut mit Drahtseilen versicherte Stelle am Übergang in das Ofen-Kar. Danach unschwierig weiter durchs Geröll hinauf zur Ofenscharte und einige Meter ab zur Seekofelhütte. Dank der Kürze der Etappe ideal für den Anfahrtstag und zum Eingewöhnen. Eine Besteigung des Seekofels ist von der Seekofelhütte aus in ca. 2,30 h möglich und lohnend.
2.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 2. Tag | Seekofelhütte | Faneshütte / Lavarellahütte | 4,30 h – 5,00 h | 610 m | 870 m |
Die 2.Etappe ist eine leichte Etappe, die meist etwas eintönig auf Naturstraßen verläuft. Zunächst über eine Hochebene zur Senneshütte, dann auf steiler Bergstraße in engen Kehren Abstieg zum Berggasthof Pederü. Von da wiederum auf Naturstraße in das karge Hochtal und weiter zur Almlandschaft um die Faneshütte und die Lavarellahütte. Für Trittsichere vermeidet eine landschaftlich reizvollere Variante den langen Abstieg: Vom Schutzhaus Fodara Vedla die Schutthänge des Banch dal Sé Richtung Südwesten queren (Steinschlaggefahr, mitunter wegen Muren unpassierbar).
3.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 3. Tag | Faneshütte / Lavarellahütte | Rifugio Lagazuòi | 4,30 h – 5,30 h | 1100 m | 400 m |
Auf Naturstraße zum Limojoch und eine gute Weile über die weite, grasige Hochebene, vorbei an der Großen Fanesalm bis zu einer Wegabzweigung. Hier nach links abbiegen auf einen Steig über steinige Almwiesen, zum Schluss auf Geröll hinauf zur Forcella del Lago. Nun durch eine steile Geröllrinne hinunter zum Lago di Lagazuòi und durch ein Karrenplateau erneut aufwärts, oder oberhalb des Sees den Hang queren. Zuletzt in Kehren an der Skitrasse entlang zur Gondelstation und zum rifugio Lagazuoi empor.
4.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 4. Tag | Rifugio Lagazuòi | Rifugio Cinque Torri | 4,30 h | 500 m | 1100 m |
Über Schutt und Geröll steil hinunter zum Passo Falzàrego. Von dort zunächst über Wiesen, dann über großes Geröll und schließlich durch steile Rinnen zur Forcella Averàu. Danach eben um den Monte Averàu herum zum Rifugio Averàu. Wer nicht mehr weiter will, steigt auf dem Kamm des Nuvolàu mäßig steil zum Rifugio Nuvolàu auf dem Gipfel. Sonst auf Schotterweg mit schöner Aussicht entlang der Skipaste zum Rifugio Cinque Torri hinunter.
5.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 5. Tag | Rifugio Cinque Torri | Rifugio Croda da Lago | 3,00 h | 380 m | 470 m |
Leichte und landschaftlich sehr schöne Wanderung im Valle del Boite. Zunächst auf Fahrweg und Fußweg über Wiesen hinab zur Passstraße, dann sanft erneut aufwärts durch lichten Nadelwald und auf gutem Steig. Kurz steiler hinauf zu einer Schulter, dann auf bequemem Weg zum Fedèra-Bergsee und zum dortigen Rifugio Croda da Lago.
6.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 6. Tag | Rifugio Croda da Lago | Passo Staulanza | 3,00 h | 350 m | 680 m |
Vom Rifugio Croda da Lago zunächst nicht sehr steil über Schutthänge zur Forcella Ambrizzòla hinauf, weiter über Geröll zur Forcella Col Duro (Blick auf Marmolada, Pelmo u. a.). Weiter über verschiedene Sättel etwas auf und ab zur Forcella de la Puìna. Von da eben weiter auf einem aussichtsreichen Karrenweg bis zum Rifugio Città di Fiume. Schließlich sanft abwärts auf gutem Fußweg, abwechselnd durch lichten Nadelwald und die begrünten Geröllhänge des Monte Pelmo bis zu den Passwiesen mit dem Rifugio Passo Staulanza am Talschluss des Val di Zoldo.
7.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 7. Tag | Passo Staulanza | Rifugio Tissi | 4,00 h | 840 m | 340 m |
Landschaftlich einer der schönsten Abschnitte; Auf einem Schotterweg zur Casera Vescovà und weiter zur Forcella di Alleghe. Nun in weiten Kehren ein Sträßchen, dann steiler einen Weg am Monte Coldài hinauf, bis das Rifugio Coldài in den Blick rückt. Von dort zu einer Scharte hoch und um den Lago Coldài herum. An der Flanke der Civetta entlang über Schotter hinauf zur Forcella di Col Negro, dann wieder hinab ins Val Civetta, das eben gequert wird, und final kurz einen vorgelagerten Gipfel empor zum Rifugio Tissi.
8.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 8. Tag | Rifugio Tissi | Rifugio Carestiato | 6,00 h | 630 m | 1060 m |
Zunächst leichte Wanderung auf der wunderschönen Hochebene zwischen Civetta und deren westlich vorgelagerter Bergkette. Dann erst eben, später in Serpentinen die Schotterstraße hinunter. Schließlich auf holprigem Pfad durch Wald und über Geröllhalden an den Hängen der Moiazza entlang. Nach kurzem steilem und mit Drahtseil gesichertem Abschnitt bei der Forcella Col dell’ Orso wieder einfacher über Almwiesen zur Forcella del Camp. Final in leichtem Auf und Ab über eine Geröllhalde und zum aussichtsreich gelegenen, völlig neu erbauten Rifugio Carestiato.
9.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 9. Tag | Rifugio Carestiato | Rifugio Pramperét | 5,30 h | 540 m | 520 m |
Eine auf und ab führende Naturstraße hinunter zum mäßig betriebsamen Passo Duràn, 20 Minuten auf der Passstraße nach Süden absteigen, dann links auf einen Waldpfad einbiegen. Durch wuchernden Bergwald nach oben, dann auf ausgesetztem, aber gutem Steig auf den Geröllhängen des Tàmer und zwischen haushohen Blöcken bis zur Malga Moschesìn (Achtung: der Brunnen gibt in Trockenzeiten kein Wasser; nächste Quelle kurz vor der Forcella Moschesìn). Nun in Kehren den breiten Weg empor zur Forcella Moschesìn. Über Wiesen und durch lichten Lärchenbestand den Nordhang zur Hütte queren.
10.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 10. Tag | Rifugio Pramperét | Rifugio Pian de Fontana | 3,00 h | 540 m | 760 m |
Kurzer, aber landschaftlich sehr schöner Übergang über den Cime de Zità. Trotz der Kennzeichnung in der Karte als schwieriger Steig nirgends besonders ausgesetzt oder gefährlich, gut markiert. Zum Schluss steiler Abstieg durch Wiesen zum kleinen Rifugio Pian de Fontana. Wer sich die folgende Etappe nicht zutraut oder vom Wetter zum Ausweichen gezwungen wird, kann entweder über das Rifugio Bianchet durch eine Klamm zur Straße absteigen (Bus nach Belluno) oder steil und holprig, aber durch lichten Buchenwald und über Wiesen nach Osten, weiter auf der kaum befahrenen Straße des engen Val de Grisol und schließlich auf kleinen Sträßchen nach Longarone.
11.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 10. Tag | Rifugio Pian de Fontana | Rifugio 7° Alpini | 8,00 h | 780 m | 920 m |
Die mit Abstand anspruchsvollste Etappe dieses Höhenweges, der Klettersteig „Via ferrata Màrmol“, der als mittelschwer eingestuft wird und verhältnismäßig lang ist.
Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, Ausdauer und Kletterkönnen bis zum Schwierigkeitsgrad II erforderlich.
Kurz auf steilem Waldpfad hinunter und wieder hinauf zur Forcella La Varéta, dann ausgesetzt, aber auf gutem Steig den Wiesenhang queren. Nach dem Abzweig zum Rifugio Bianchet (Variante bei Schlechtwetter oder fehlender Klettersteigausrüstung) zunehmend verwachsener Pfad. Jetzt leichte Kraxelei über Schrofen und Felsstufen zur Forcella del Màrmol hinauf – von hier Blick über die Nevegal-Berge hinweg Richtung Meer! Ab dem Bivacco del Màrmol beginnt der Klettersteig, der sehr steil über Leitern und an Drahtseilen entlang, teils auf Bändern in den Falten der engen Schlucht verschwindend, nach unten führt. Während des verhältnismäßig langen Steigs ist die Hütte öfter zu sehen, die nach mühsamem Abstieg, zuletzt über loses Geröll, schließlich erreicht wird.
11.Etappe
| Etappe | Start | Ziel | Gehzeit | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|---|---|
| 11. Tag | Rifugio 7° Alpini | Belluno | 4,00 h | 140 m | 1090 m |
Zuerst steiler, dann sanfterer Abstieg in der Klamm des Baches Ardo, durch hellen, schon südlichen Laubwald. Auf kleinen Straßen durch die Dörfer bis nach Belluno. Einfach.
Autor: Ralf Stute

