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In die Dolomiten mit Bus & Bahn
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Hallo zusammen,
ich würde auch gerne mal Touren in den Dolomiten machen, habe aber kein Auto und bin deshalb auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Kann mir hier jemand sagen, wie man da hingelangt, was zu empfehlende Reviere sind, etc.?
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Hi dannyboy,
also eigentlich sind z. B. Pustertal, Grödnertal, Fassatal, Cortina alle durchweg gut in ein Busnetz eingebunden. Um jedoch erst einmal dahin zu kommen, empfiehlt sich natürlich die Anreise per Bahn z.B. nach Bruneck oder Bozen. Einfach mal ein bisschen im Netz schnuppern oder sich auch Infos von den Tourismusbüros einholen.
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Als die Region Sella, Grödner Tal kann ich wärmstens empfehlen. Viele Tourenmöglichkeiten und relativ gut organisiertes Busnetz. Allerdings wie Stroty schreibt mit der Bahn bis Bozen solltest du schon fahren.
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nicht zwangsläufig.
Wenn du z.B. das Gröndnertal als Ausgangspunkt nimmst, währe es auch möglich in Klausen auszusteigen.
Einfach mal, wenn du weist wo du hin willst, in ein Bahnreisebüro gegangen und nach der besten Fahrtmöglichkeit erkundigt.
Je nach Unterkunft die du buchst kann es durchaus sein das du eine Regionalkarte (bei mir häufig die “Rittenkarte”) bekommst, die dir ermöglicht in ganz Südtirol kostenfrei die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Das schließt z.B: auch die Seilbahnen von Bozen aus ein. Allerdings sind die meisten Seilbahnen in den Bergen privat um nicht mit eingeschlossen im Gegensatzt zu Bussen und Bahnen.
Bei der derzeitigen Verkehrssituation in den Touristen-Ballungsräumen wie z.B. dem Fassatal ist Busfahren wahrscheinlich sowieso die entspanntere Fortbewegung.
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Apicius wrote:Bei der derzeitigen Verkehrssituation in den Touristen-Ballungsräumen wie z.B. dem Fassatal ist Busfahren wahrscheinlich sowieso die entspanntere Fortbewegung.
Oh ja! Da sprichst Du aber was ganz schön gelassen aus… Als wir letztes Jahr von der Marmolada durchs Fassatal zurück richtung Trento gefahren sind…Puh, bis man da mal aus den engeren Ortschaften wieder raus ist…wir wären auf dem Fahrradweg schneller rausgekommen!
Wäre halt etwas weit gewesen, von Trento mit dem Rad zur Marmolada…da hätten wir die erste Bahn am Fedaja-See wohl nicht erwischt. –>
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wolf wrote:hey, where's the Problem?
das ist ja mal nett. 4h von M nach Bozen. Auch wenn man von KA aus 1x umsteigen müsste und 3h Aufenthalt hat, und man nicht an jedem Tag in der Woche zurück fahren kann. Aber es gibt preiswerte Möglichkeiten, und das finde ich unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
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In Canazei habe ich dieses Jahr eine neue Art der Nutzung von “Zebrastreifen” kennen gelernt.
Die Ortspolizei steht am Übergang und hält die Fußgänger davon ab den Übergang zu benutzen und winkt die Autos durch.
Dazu ist zu sagen das ich von Pozza kommend schon 5 km vor Canazei im Stau gestanden habe.
3 Wochen später auf dem Rückweg vom Trincee wollte ich eigendlich durchs Fastal zurück fahren zum Ritten, ich habe aber am Ortseingang im Kreisel doch lieber den Weg übers Gröndnertal genommen
Da vom Gröndnertal kommend ein Stau sich kommplet soweit man schaun konnte durch Canazei bewegte. In Pozza sieht es meistens auch nicht viel besser aus.
Auch die Fahrerei übers Gröndnerjoch und Sella ist dank Bussen, Reismobilen, Schnarchnasen etc… alles andere als zügig
Ich bin als ich jetzt allein in den Alpen war einmal um 6.30 und einmal um 6.00 Uhr gestartet vom Ritten aus und hatte bis zum jeweiligen Klettersteig (kaiserjäger+Tricee) fast null Verkehr , was schon sehr entspannend und mit entsprechenden Spaßmomenten gekoppelt war.
Von daher sehe ich auch das fahren dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum als Nachteil an weil die Busse sowieso weitestgehend die Geschwindigkeit vorgeben da häufig schwierig zu überholen.
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Danke für die vielen Antworten.
Fernbus wäre ne Idee. Bin schon mal von Köln nach Garmisch mit dem Fernbus. Preislich aufjedenfall unerreichbar. Wenn auch auf der Strecke Köln München die Fahrt einem Aufenthalt in ner Sardinenbüchse glich. Hätte am besten Kompressionsstrümpfe angehabt.
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Hallo
hir findest du alles gesuchte
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Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an
Grödnertal, morgens alle Pässe un die selle 2-3 mal per Bus zu erreichen (Grödner- Sella und Pordoipass)
damit Klettersteige genug.
dito auch aus Seis, Kastelruth und völs, diese Busse haben in St. Ulrich (Grödnertal) alle Anschluß.
Ähnlich sieht es im Gadertal aus, Falzaregopass und Gröderjoch ist dort mit Bus gut erreichbar.
sAD schickt auf nfrage auch einen Komplettfahrbahn zu.
viel Spass
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wie schon gesagt wurde, ist das Grödnertal in den Dolomiten sehr gut mit der Bahn erreichbar. Dort hast du dann auch jede Menge schöne Tourenmöglichkeiten!!
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nachdem ich selbst aber kein großer Bahnfan bin, würde ich persönlich in die Dolomiten per Fahrgemeinschaft anreisen!
V.a. über die sozialen Medien (hier sind sie mal mehr Segen als Fluch) kannst du in den entsprechenden Gruppen sehr schnell und gut passende Mitfahrgelegenheiten (hin und zurück) finden!
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Ein Nachteil, mit der Bahn zu fahren, ist wohl, dass man vor Ort nicht so flexibel ist. Gerade wenn man Touren machen möchte, die etwas auseinander liegen, kann das schon blöd sein. Ansonsten finde ich Fernreisen mit der Bahn ziemlich entspannt.



