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Drama am Mont Blanc
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immer schlimm, wenn irgendwo menschen in Not sind. Da ich mich bei Hochtouren (noch) nicht so auskenne…
Ist es nicht schon reichlich spät um diese Jahreszeit den Mont Blanc zu besteigen. Muss man im November nicht bereits mit heftigen Schneefällen rechnen? Zumal die Wetterlage in Frankreich gerade allgemein nicht so toll ist.
Und immerhin sitzen da oben ein Bergführer und eine erfahrene Alpinistin fest. Die sollten auf so etwas doch besonders achten.
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Dan wrote:harwin wrote:Muss man im November nicht bereits mit heftigen Schneefällen rechnen? Zumal die Wetterlage in Frankreich gerade allgemein nicht so toll ist.
Und immerhin sitzen da oben ein Bergführer und eine erfahrene Alpinistin fest. Die sollten auf so etwas doch besonders achten. Vielleicht haben die auf ein Wetterfenster gesetzt das sich unerwartet oder schneller schloss als angenommen. Davor ist man auch mit reichlich Erfahrung nicht immer gefeit. Im November noch auf den Mont Blanc zu steigen ist höher risikobehaftet als im Hochsommer, das haben die sicher auch auf dem Schirm gehabt und das so akzeptiert. Jetzt bleibt nur noch die Sache aus zu sitzen.
Hi zusammen,
ich habe mir den ganzen Bericht auf T-online durchgelesen, auch die ganzen Komentare. Bei diesen stehen mir echt die Haare zu Berge. Einige wenige stehen auf der Seite von den Beiden. Die meisten sehen bersportbegeisterte Menschen als Idioten und Egoisten an, es wird nur von den Bergungskosten geredet und natürlich auch von dem in Gefahr bringen der Rettungsmanschaften. Von Mitleid oder besser Anteilnahme keine Spur.
Schade daß wir in diesem Forum da wohl alle schwachsinnige Idioten sind, die sich gestützt durch das Allgemeinwohl in Lebensgefahr begeben und dadurch andere täglich mit in den Tod reißen.
Ich glaube ich muß echt Kotzen wenn ich so etwas lesen muß. Die, welche so einen Stuß von sich geben, haben die Berge nur im Fernseher betrachtet und bewegen sich grad mal vom Kühlschrank zurück zur Mattscheibe.
Solch krankhaft überernährte Personen belasten mit ihren Wohlstandskrankheiten wirklich die Allgemeinheit, nämlich durch die Kassenbeiträge die wir alle zu berappen haben.
Sorry, ich mußte dies hier loswerden weil es in letzter Zeit immer wieder schlechte Presse für die Leute mit dem Herz für die Berge und ihre zugehörigen Sportarten gegeben hat.
Gruß an alle Bergfans und Kraxler
Nobby
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ich hoffe Du hast meinen Post nicht falsch verstanden. Ich leide und bange mit den zwei in Bergnot geratenen Alpinisten mit und hoffe, dass sie gerettet werden.
Da ich bisher noch keine Hochtour gemacht habe wollte ich einfach nur verstehen wie sie in diese Lage kamen, worauf man achten muss, was dazu führen kann. –>
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harwin wrote:@Nobby
ich hoffe Du hast meinen Post nicht falsch verstanden. Ich leide und bange mit den zwei in Bergnot geratenen Alpinisten mit und hoffe, dass sie gerettet werden.
Da ich bisher noch keine Hochtour gemacht habe wollte ich einfach nur verstehen wie sie in diese Lage kamen, worauf man achten muss, was dazu führen kann. –>
” title=”Embarassed” /> –>Hi Harald,
sorry ich wollte nicht Dich damit ansprechen, sondern ich meinte die (dämlichen) Komentare aus dem T-Online Bereich. –>
” title=”Embarassed” /> –> Also in die Lage kann jeder kommen der in die Berge geht. Auch im Sommer kann es einen Wettersturz geben, deshalb wird ja generell empfohlen auf bestimmten Touren (wozu Hochtouren auf alle Fälle gehören) die notwendige Ausrüstung mit sich zu führen. Ich meine Biwaksack (für 2 Personen) Warme Kleidung wie Mütze Sturmhaube Jacke etc. Ich weis Dir brauche ich hier nicht aufzählen was man für ausgedehnte Touren mitnehmen sollte.
Natürlich spielt da dann auch die Erfahrung und das bersteigerische Können eine große Rolle. Ein Anfänger kann sicherlich Top Ausgerüstet im kleinsten Wettersturz draufgehen, weil er nicht weis wie er sich richtig zu verhalten hat. Deshalb sollte man sich ja auch nie selbst überschätzen und lieber einmal mehr eine Tour durchplanen. Aber um auf den Fall zurück zu kommen, diese Beiden sind definitiv erfahrene alte Hasen, die wissen und wussten worauf sie sich bei einer “Winterbesteigung” einlassen. Aber auch da gibt es halt nun mal unberechenbare Restrisiken. Aber wie man lesen kann wissen die beiden sich ja zu helfen, denn Sie graben sich ein. Ob das Ganze deswegen gut ausgeht kann man nicht wissen sondern nur hoffen. Ach ja, ich übe übrigens jedes Jahr im Winter auf meinen Touren das “Eingraben”, somit bin ich was Das angeht schon mal gut vorbereitet. Ich buddele also eine Schneehöhle (mit Frost bzw. Fußgraben damit die Zehen im Ernstfall dran bleiben ) und setz mich rein und mache meine Pause. Ist zwar anstrengend aber ich verbessere das von Mal zu Mal. Zeit ist ja auch ein wichtiger Faktor.
So genug gesülzt…. –>
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Das muss ich jetzt aber nicht kapieren, oder? Die kehren um, bevor sie ins Leichentuch einsteigen und graben sich dann ein Schneeloch (Alpin) und sitzen jetzt auf der italienischen Seite fest (t-online). Wie geht denn das?
Da übersteigt die Routenwahl mein Vorstellungsvermögen…
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Hi,
habe gerade die Nachricht gesehen daß es die beiden nicht geschafft haben. –>
” title=”Crying or Very sad” /> –> ** you do not have permission to see this link **
und schon wieder sind sie da, die “Super” Komentare der t-o.line User. Sorry aber da fehlen mir wieder einfach nur die Worte
Mein Beileid an die Hinterbliebenen.
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Nobby wrote:
Mein Beileid an die Hinterbliebenen.
dem schließe ich mich voll und ganz an. Wenn man daran denkt, dass diese die Hoffnung bis zum Schluss aufrecht erhalten um dann zu erfahren, dass sie sie nicht mehr lebend wiedersehen werden.
Bleibt der kleine Trost dort gestorben zu sein wo man sich am liebsten aufgehalten hat …
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Schade um die beiden und mein Beileid an die Hinterbliebenen.
Jeder von uns weiß wie schnell ein Wetterwechsel kommt und wie die Gefahren sind. Ich denke sowas kann nur ein Bergsteiger verstehen.
In diesem Sinne.

