Klettersteige ↔ Klettersteig Touren mit Karte und Topo | via-ferrata.de › Forums › Allgemeines & Tips › Wie und wann habt ihr angefangen?
-
Wie und wann habt ihr angefangen?
-
Hallo ihr Klettermonster,
nachdem ich nun mehr Zeit habe, auch mal etwas zu schreiben und nicht nur zu lesen, wollte ich euch mal fragen, wie und in welchem Alter ihr angefangen habt, euch mit Klettertouren zu beschäftigen.
Durch wen seid ihr auf dieses Hobby gekommen und wie & wo war eure erste Tour? Mich interessieren sehr gerne eure ersten Eindrücke. Hat man irgendwie auch ein bisschen Höhenangst, wenn man ganz oben auf einem Gipfel steht?
Gruß,
Fazap
-
Servus Fazap,
bei mir war das ganz einfach. Eltern eigenes Geschäft und vier Kinder, da war wenig Zeit und Geld da, weswegen es alle paar Wochen und im Urlaub halt “nur” in die Berge ging. Daher glaube ich, habe ich Bergtour vor Mama gesagt –>
–>So weit ich mich erinnern kann, war ich mit Minus 2 Monaten auf dem Großen Arber und dann mit 3 oder 4 Jahren auf der Hohen Asten und danach so jedes Jahr 10 bis 15 Touren.
Erster Klettersteig war dann irgendwann mit 7 oder 8 Jahren auf die Wasserwand und Brünnstein. Weitere Klettersteige (wenigstens was offiziell als solcher gilt) habe ich meines Wissens danach nicht mehr gemacht, sondern nur noch (un)gesicherte Steige in dieser Kategorie. Mit das gachste als Kind düfte Regalmwand im Wilden Kaiser und Zugspitze über Knorrhütte gewesen sein. Müsste mal nachschauen, ob noch was in dieser Kategorie dabei war (Birnhorn, von beiten Seiten, scheiterte leider an der Höhenangst einer meiner Schwestern, wobei ich bis heute noch nicht verstehe, wieso mein Vater da mit drei Kinder rauf wollte).
Höhenangst (bzw. das Bewusststein, was alles passieren kann, wenn es ausgesetzt wird) kam dann irgendwann in der Pubertät, davor machte mein “Leichtsinn” meinen Eltern sicher des öfteren zu schaffen.
Hde,
Hans
-
Hallo,
ich bin in den Bergen aufgewachsen und war deshalb als Kind jedes Wochenende mit meinen Eltern auf irgendwelchen Bergtouren unterwegs. Habe dann mal etliche Jahre in München gelebt und kein Interesse an den Bergen. Seit 12 Jahren bin ich nun wieder in meiner Heimat und habe dann nach meiner Rückkehr mit Klettern begonnen. Überwiegend in der Halle.
Vor zwei Jahren ist mein Vater gestorben und so bin ich zu einem Klettersteigset gekommen. Letztes Jahr habe ich dann einfach aus Neugier mal den Isidorsteig versucht. War leider bereits Herbst und so bin ich nur noch den Pidinger und den Untersberg Klettersteig gegangen. Das war so toll das ich mir für dieses Jahr 30 Klettersteige vorgenommen habe. Dieses Ziel habe ich jetzt fast erreicht (24 Stück). Ich werde aber weitermachen, denn ich habe mir für dieses Jahr noch etliches vorgenommen.
Höhenangst habe ich keine, aber es gibt Situationen, in denen sich ein komisches Gefühl einstellt.
Viele Grüße
ed83483
-
So im Alter zwischen 4 und 11 hat mich mein Vater jedes Wochenende mit in die Berge genommen. Auch mal ein Klettersteig, auch mal Klettern am Fels, aber meist normale Berg- und Hüttentouren welche mich schon früh gelegentlich zur 3000er Marke brachten.
Dann kam aber eine längere Pause, wo ich nurnoch sehr selten dort zu finden war.
Nach meinem Abitur stand ich dann vor der Frage, wo ich denn nun spontan mal Urlaub mache, Schuhe wieder rausgeholt und los.
Ja, und seitdem ist die Sache klar. Woanders muss ich bzgl. dem Thema Urlaub auch nimmer hin.
-
Also bei mir war es nicht in die Kinderwiege gelegt, sondern Zufall. Bis auf ein paar leichte Familienwanderungen in Mittelgebirgen oder auch mal im Bayrischen Wald machte ich als Kind nichts was Berge betrifft.
Mit Anfang 20 bin ich (da kann ich schon seit langem nur noch den Kopf drüber schütteln –>
” title=”Embarassed” /> –> ) mit Turnschuhen und 2 Coladosen in ner Platiktüte den Ätna rauf. Es ist zum Glück nicht mehr passiert als dass sich das Blasenblut und der geschmolzene Schnee in meinen Socken gemischt haben –>
–> .Weitere Höhenluft schnupperte ich dann als ich mit einer Freundin (deren Eltern regelmäßig in die Dolomiten fuhren) eben die Eltern mal für ein paar Tage im Urlaub beglückten. Leichte Bergwanderungen und die wahnsinns Atmosphäre der Dolos haben mich dann wohl infiziert.
Der erste Klettersteig war Zufall am Gardasee (ich wußte vorher gar nicht recht dass es sowas gibt) als wir beim Wandern auf ein Stahlseil trafen –>
–> Die Tatsache, dass die meisten Menschen mit der Höhe, bzw. mit ausgesetzten Stellen mehr oder weniger Schwierigkeiten haben lernte ich erst nach und nach. (indem wir bei gemeinsamen Wandertouren mit Freunden feststellten, dass diese teilweise sehr schnell sich unwohl fühlten an Stellen, die für mich absolut kein Kribbeln auslösten). Ich bin meist in der Verantwortung bei der Tourenplanung, kenne ja zwischenzeitlich die Fähigkeiten der Freunde einigermaßen gut. Das Schwierigste ist dennoch immer abzuschätzen wenn in den Führern steht “leicht ausgesetzt” oder “trittsicherheit unbedingt erforderlich” ob dies dann machbar ist oder eher nicht……
Meine Frau und unsere beiden Kinder haben zum Glück wie ich kein bzw. nur ein schwach ausgeprägtes “Höhenangst-Gen”, so dass wir diesbezüglich nicht eingeschränkt werden
gruss
Harald
-
sorry, aber wann und wo und warum ich……das erzaehle ich leider nicht jedem.
am ende sind dann gewisse user wieder mit irgendwas unzufrieden….
-
wolf wrote:sorry, aber wann und wo und warum ich……das erzaehle ich leider nicht jedem.
am ende sind dann gewisse user wieder mit irgendwas unzufrieden….
also wolf jetzt bin ich ja schon enttäuscht, dass DU nicht zu unseren gemeinsamen Vergangenheit stehst –>
” title=”Laughing” /> –> –>
” title=”Laughing” /> –> –>
” title=”Laughing” /> –>

