Molignon (2852 m) Laurenzi Klettersteig

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Molignon (2852 m) Laurenzi Klettersteig    
Er ist der schwierigste, der langste und sicher auch der einsamste Klettersteig der gesamten Rosengartengruppe! Wer den Anforderungen an Kondition und Schwierigkeit aber gewachsen ist, wird wunderschone Landschaftseindrucke erleben.
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Tour: Klettersteig Dauer der Tour (in Std.): 9,5 Std.
Schwierigkeit: D Geeignet für Anfänger: nein
Gipfel (Höhe): Molignon (2852 m) Höhenunterschied der Tour:  
Ausgangspunkt: Kleiner Parkplatz beim Eingang in das Val Duron (Anfahrtsskizze) Gebirge, Bezirk, Stadt: Dolomiten / Rosengartengruppe / Südtirol / Trentino
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5=top, 1=flop
  
Bewertung dieser Tour:

Molignon (2852 m) Laurenzi Klettersteig


Molignon (2852 m) Laurenzi Klettersteig basierend auf (8 Stimme(n))
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Details zur Tour -

Molignon (2852 m) Laurenzi Klettersteig

Beschreibung:

Zustieg:
Von der Piaz de Ciampedel in Campitello di Fassa in nordlicher Richtung abbiegen und auf der Strasse etwa 500 m dem Fluss Duron entlang zu einem kleinen Parkplatz.
Vom Parkplatz anfangs auf der Sandstrasse, dann auf Waldweg hinauf zum Rifugio Micheluzzi (1860 m, 1 Std.). Bis hierher gibt es auch die Möglichkeit von Anfang Mai bis Ende Oktober mit einem Taxidienst hoch zu fahren. Ab jetzt fast ohne Höhengewinn durch das lange aber wunderschone Val Duron. Nach einer weitere Stunde Gehzeit steiler auf Wanderpfad hinauf zur Tierser Alpl Hutte (2240 m, 3,5 Std.). Hier folgen wir der Hinweistafel "Molignonpass". Eine felsige Rampe wird gesichert uberstiegen (A) und dahinter ansteigend zu einer Einschartung kurz vor dem Molignonpass (2590 m).

Klettersteig:
Nach einem kurzen Gerollanstieg, erreicht man die ersten Sicherungen, die auf einen Grat leiten (50 m; A). Nun geht man uber dem breiter werdenden Grat leicht ansteigend zum Mittleren Molignon (2820 m), wo der interessantere Teil beginnt. Man steigt eine Felsstufe (10 m; C) in Richtung Val Duron ab und quert ausgesetzt wieder auf den spitzen Grat (B/C). Teils gesichert folgt man dem Gratverlauf (B) zu einer weiteren Felsstufe, uber die man steil (B/C; 20 m) in eine Scharte absteigt. Hier einen Felssporn aufwarts (B) und uber eine senkrechte, teils glatte Felswand (C; 30 m) in einen engen Spalt (2790 m; 1,5 Std.). Kurz in der Rinne abwarts (A/B), dann teilweise gesichert in die Westflanke querend, wo man leichteres Gehgelande erreicht (Routenbuch in einer Felsnische). Nach einem kurzen Aufstieg (40 m) wieder auf den Grat, auf dem man sehr ausgesetzt und ungesichert weiter ansteigt (60 m; meist FT 1, eine Stufe FT 2). Schlie?lich wird der Grat breiter und man erreicht den Inneren Molignon (2852 m; 2 Std.). Sehr interessant ist hier das Auftreten der zwei verschiedenen Gesteinssorten Dolomit und schwarze Tuffsteine. Rote Markierungen und Steinmanner zeigen den Abstieg in die Sudflanke des Berges an, der nach Geroll und leichten Felsstufen zu erneuten Sicherungen leitet. Nach einer Felsrampe (B; 40 m) kommt die Schlusselstelle: Eine 30 m hohe, senkrechte, kurz leicht uberhangende und kleingriffige Wand (D). Diese mundet in eine breite Gerollrinne (2710 m).

Abstieg:
Uber die steile Gerollrinne 160 Hm in das Val Antermoia, dann flach hinaus zum sichtbaren Antermoiasee und zur gleichnamigen Schutzhutte. Auf dem Wanderweg (Nr. 578) kurz hinauf zum Passo di Dona (2516 m), dahinter uber Wiesen absteigend zum Passo Ciaregole und weiter hinunter in das Val Duron. Auf dem schon bekannten Anstiegsweg zuruck zum Parkplatz in Campitello.
Tips, Unterkünfte, Einkehr: Wegen der Tourlange empfiehlt sich eine Ubernachtung in der Tierser Alpl Hutte. Diese Ferrata darf nur bei sehr sicherem Wetter begangen werden. In umgekehrter Richtung ist der Klettersteig schwieriger.

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Wetter: Wettervorhersage   Webcams vor Ort
Schlüsselwörter: Laurenzi, Klettersteig, Rosengarten, Molignon
Tour hinzugefügt am: 26.01.2009 22:59     (Tour gemacht am:   30.08.2008)
Urheberhinweis: Manfred Kostner
Geocaching: Geocaches in der Nähe dieser Tour
Karte/Anfahrt:
Karte / Bilder
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Molignon (2852 m) Laurenzi Klettersteig - Klettersteige
Molignon (2852 m) Laurenzi Klettersteig

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  • Manni-Fex, Stroty, matzeg85


    - Ja, ich habe diese Tour schon gemacht

Found: 7 comment(s) on 2 page(s). Displayed: comment 1 to 5.
 


Molignon (2852 m) Laurenzi Klettersteig

- Kommentare zur Tour / aktuelle Bedingungen vor Ort
  • Autor: Kommentar:
    powerrobert


    Gast
    aktuelle Verhältnisse
    Hallo,
    war der Winter in Südtirol so schneearm, dass solch hoch gelegene Klettersteige schon problemlos machbar sind? ich meine dabei ohne Steigeisen und Pickel. Wir fahren nächste Woche runter und haben eigentlich nur an Steige bis ins Mittelgebirge gedacht. Wäre für entsprechende Info von Leuten sehr dankbar, die bereits heuer unten waren. lg
    19.04.2012 20:45   Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.
    Stroty


    Member

    Registriert seit: 20.10.2008
    Kommentare: 8
    Hallo Hermann,

    ihr seid von der Tierser Alp zum "Antermoia-Einstieg" gelaufen? Dann logischerweise nicht über den Steig, gell? Weil eigentlich ist die Richtung von der Tierser Alp zur Antermoia Hütte und dem See die einfache Richtung und verläuft über den Steig. Dort hat man dann die senkrechte Wand im Abstieg. Kann mir gut vorstellen, dass diese im Aufstieg deutlich schwieirger ist. Aber die Tour ist GEIL!
    19.04.2012 14:43 Offline Stroty Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.
    hermann Taber


    Gast
    sehr gutes Wetter
    Wir sind von der Tierser Alpl Hütte aus zum Antermoia-Einstieg gelaufen und haben die schwierige Richtung genommen. Der Einstieg ist für kleinere Personen sehr schwierig weil keine Griffe da sind. Aber das ist gut so und hält Untaugliche davon ab . aLSO ES GIBT DA WIRKLICH ALLES AN Abwechslung ,aber eben auch einige im Abstieg sehr steile extrem ausgesetzte und ungesicherte Stellen. Da ist absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefragt. Aber diese Route ist wirklich traumhaft ,ich werde Sie bald wiederholen.
    18.04.2012 18:45   Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.
    Daniel


    Gast
    Gratstellen
    Servus Harald,

    ja, psychologisch sind solche ungesicherten Stellen, bei denen man "wahlweise" nach rechts oder links abstürzen kann, schon heikel. Da macht einem eine steile Abstiegswand mit den sichernden Drahtseilen weniger sorgen.
    Genial war einfach diese Einsamkeit und Stille, da sich nach anfangs starkem Nebel wohl keiner hinaufgetraut hat.
    Ach ja, vielelicht fühlt sich hier ja ein Klettersteigler angesprochen: Die Notdurft muss man nicht unbedingt im Einstieg verrichten.......
    19.09.2011 12:59   Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.
    Harald(Gast)


    Gast
    September 2011
    Schwierig fand ich - psychologisch - nur die ungesicherten Stellen auf dem Grat. Ich war froh, dass ich von der Tierser Alpl und damit den Grat aufwärts gegangen bin. Insgesamt herausfordernd aber sehr schön.
    17.09.2011 23:08   Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.

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