Der Klettersteig Weg der 26er ist ein sportlicher Alpinklettersteig auf eine Aussichtsloge ersten Ranges (Hohe Warte 2780m)
Die Untere Valentinalm ist von der Plöckenpassstraße auf kleinem Sträßchen mit Pkw erreichbar. Der Zustieg folgt dem Karnischen Höhenweg (Wegnummer 403) über die Obere Valentinalm zum Valentintörl (2138m). Jenseits kurz hinab und scharf links auf Steigspuren hinauf zum Rücken, der das Valentintörl mit den Nordabstürzen der Hohen Warte verbindet (ca. 3 Stunden). [Zum Valentintörl gelangt man alternativ auch von der Hubertuskapelle (1114 m) im Wolayertal (Zufahrt von Birnbaum im Lesachtal) über die Wolayerseehütte (ca. 3:30 Stunden)]
Vom Valentintörl nördlich im Geröll – oft Schnee bis in den Sommer – rechts haltend den blau-weißen Markierungen beschwerlich zum Einstieg vom Klettersteig Weg der 26er folgen.
Über die Einstiegswand steil empor (D) und nach links haltend dauerhaft zwischen C und D hinauf zum Wandbuch. Hier nach rechts auf abschüssiger Rampe queren (B) und dann wieder anspruchsvoller im Zickzack (C und C/D) zum Ausstieg auf die Schuttterrasse im Mittelteil der Nordwand. Auch diese Terrasse trägt häufig bis tief in den Sommer hinein ein Altschneefeld. In diesem Fall können Pickel und Steigeisen zwingend erforderlich sein. Der Weiterweg zum Gipfel folgt dem Koban-Prunner-Weg zunächst nach rechts über gestuften Fels hinauf zum Grat (B) und dann lange über den Grat mit ständig wachsendem Panorama zum Gipfel der Hohen Warte 2780m (immer wieder Sicherungen bis B, Kletterstellen I, ca. 2:30 Stunden ab Einstieg).
Abstieg am kürzesten auf dem Koban-Prunner-Weg. Dabei auf die Schneelage im unteren Teil der Terrasse achten, auch hier ggf. Pickel und Steigeisen erforderlich. Der Koban-Prunner-Weg weist im unteren Teil Kletterstellen bis II an ausgesetzten Platten und gesicherte Passagen bis ca. B/C auf. Zurück via Valentintörl zur Unteren Valentinalm auf dem Anstiegsweg (gesamt ca. 4 Stunden).
Abstiegsvariante 1: Interessant ist auch der Abstieg über den Normalweg auf der italienischen Südseite und auf dem Sentiero Spinotti (bis B) herum zum Rif. Lambertenghi-Romanin und zum Wolayer See. Ab dort Anstieg zurück zum Valentintörl und auf dem Anstiegsweg zurück (ca. 5 Stunden).
Abstiegsvariante 2: Die längste Variante führt ebenfalls auf die Südseite hinab und dann über Rif. Marinelli und den Plöckenpass zurück zur Unteren Valentinalm (ca. 5:30 Stunden). Diese Variante verbietet sich beim Ausgangspunkt Hubertuskapelle.
Fotos: Thomas Kreuzwirth
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