Der 5-Gipfel-Klettersteig ist eine sehr lange Klettersteigtour im Rofangebirge, die sich aus 5 einzelnen Klettersteigen (auf fünf Gipfel) zusammensetzt:
Klettersteig Haidachstellwand
Klettersteig Rosskopf
Klettersteig Seekarlspitze
Klettersteig Spieljoch
Klettersteig Hochiss
Seiteninhalte
Zustieg
Ausgangspunkt der Tour ist die Rofanseilbahn in Maurach am Achensee. Von hieraus Auffahrt mit der Rofan Seilbahn bis auf 1840m. In der Regel läuft man den 5-Gipfelklettersteig entgegen dem Uhrzeigersinn ab.
Steigverlauf
Den 5 Gipfel Klettersteig am Achensee beginnt man i.d.R. an der Haidachstellwand, dann weiter über den Rosskopf, Seekarlspitze, Spieljoch und dem (auch in Klettersteig-Hinsicht) Highlight Hochiss 2299m. Von allen Gipfeln genießt man einen tollen Blick hinüber ins Karwendelgebirge, Richtung Lechtaler Alpen und zu den Hohen Tauern. Alles in allem ergibt sich eine attraktive Klettersteigrunde. Genaueres s. Topo unten!
Abstieg
Vom Gipfel des Hochiss den Markierungen zur Rofanseilbahn bzw. zur Erfurter Hütte (die direkt bei der Bergstation der Rofanseilbahn liegt) folgen (angeschrieben sind hier 1,5 Stunden Gehzeit – mit flottem Schritt auch gut in 1 Stunde machbar).
Alle Klettersteige am Achensee
Bilder 1-4 via-ferrata.de – restliche Bilder: Walter Möhrle
- ralf reviewed vor 2 Jahren
- last edited vor 2 Monaten
Maximale Höhe: 2220 m
Minimale Höhe: 1794 m
Gesamtanstieg: 1095 m
Gesamtabstieg: -1094 m
- Murks reviewed vor 8 Monaten
An einem Ferienwochenende mit stabilem Wetter waren einige Ferratisten unterwegs, jedoch gab es fast nie Stau und die gegenseitige Rücksichtnahme war sehr gut.
Besonders gut hat uns gefallen, dass die komplette Tour sehr abwechslungsreich ist und für jeden Geschmack etwas dabei ist – wer eher alpinen Steiggenuss sucht, kann sich auf die Haidachstellwand und das Spieljoch (Grat) beschränken, sportlichere Geher sollten sich den Rosskopf (C/D) und den Hochiss (C/D) nicht entgehen lassen und können mit der Seekarlspitze kurz in D hineinschnuppern. Ideal für “gemischte Gruppen”, da jeder auf seine Kosten kommt und man jeden Gipfel auch per Normalweg erreichen kann.
Klettersteigtechnisch stellten für uns der Rosskopf und der Hochiss (C/D) Highlights dar – die Erbauer haben offenbar sehr genau gewusst, was sie tun! Beide haben nur an den notwendigen Stellen Tritte verbaut, ansonsten geht es über kleinblockigen Fels (Rosskopf) bzw. im Kontrast dazu plattenartige Passagen mit herrlich zu greifenden bzw. tretenden Rissen (Hochiss) mitunter steil und ab und zu auch leicht und kurz überhängend nach oben. Für meinen Geschmack waren beide Steige ein eher anspruchsvolles C/D, so dass entsprechende Erfahrung vorhanden sein sollte (langer Arm, Auge für natürliche Tritte auch unter Stress).
Die schwierigsten kurzen Einzelstellen gibt es an der luftigen Seekarlspitze – nach einer plattigen Einstiegsquerung (m.E. eher C) und einem Band schräg bergauf geht es recht steil nach oben. Oben gibt es einen sehr plattigen, fast senkrechten Steilabschnitt ohne erkennbare Tritte (ca. 2 Meter), in dem wir an dem Stift der Seilverankerung stehend rasten mussten – gefühlt war dieser Abschnitt eher D. Nach einer kurzen leichteren Passage folgt der Ausstieg über zwei eher umständliche Seilabschnitte (zuerst schräg abdrängend und dann über eine bauchige Stufe).
Einziger Wermutstropfen ist, dass die reizvollen Klettersteige jeweils recht kurz sind und die einfacheren Klettersteige (Haidachstellwand, Grat am Spieljoch) im Abstieg begangen werden, wenn man die Runde gegen den Uhrzeigersinn macht. Weiters sind die grasigen Bänderpassagen zwischen den Klettersteigen mitunter schmal und erdig-rutschig, so dass hier Vorsicht gefragt ist.
Die Zeitangabe für die komplette Runde hat für uns, inklusive kurzer Pausen, fast auf die Minute genau gepasst (00:55 Zustieg bis zur Haidachstellwand, 4:30 für die Klettersteigrunde gegen den Uhrzeigersinn, 00:50 Abstieg). Wer auf die Seilbahn angewiesen ist, sollte sich vor Ort nach den Betriebszeiten erkundigen, da es dazu widersprüchliche Angaben gab und wir uns deswegen (unnötig) beeilt hatten. Einkehrmöglichkeiten gibt es unterwegs keine, wer die komplette Runde geht, sollte ausreichend Verpflegung dabei haben.
Mein Fazit: Für jeden, der nicht totaler Anfänger ist, etwas dabei und ein klarer Wiederholer! Sportlich versierte Ferratisten, die im Aufstieg die Seilbahn nicht nutzen, können den Dalfazer Wasserfall (D) mitnehmen Wer länger dort ist und auch anspruchsvoller wandern möchte, kann eine Runde über den Dalfazkamm drehen (ab Seilbahn in Richtung Norden zum Streichkopf, weiter gegen den Uhrzeigersinn über das Dalfazer Joch, den Dalfazer Rosskopf (nicht zu Verwechseln mit dem Klettersteig-Rosskopf) und die Rotspitze zurück zur Seilbahn, ca. 05:00 Stunden).
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- alexastro23 reviewed vor 10 Monaten
Richtig schöner Steig mit viel Abwechslung und immer wieder Gehpassagen.
Es war mein zweiter Steig überhaupt und schon gut machbar, ich hab aber auch einige Kletter-und Bouldererfahrung. Der zweite Gipfel könnte etwas besser ausgeschildert sein. Wir folgten dem Pfeil nach rechts und umgingen so den Steig. Der Rest sehr schön aber teilweise schon sehr speckig.
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- Dominik Summer reviewed vor 3 Jahren
Habe diese Tour in anderer Reihenfolge gemacht, teils auch bewusst die Klettersteige so angegangen, dass ich die minimale Strecke abwärts klettern musste.
Start beim Parkplatz Rofanseilbahn, mit dem Bike zur Buchauer Alm. Von da rauf auf dem Wanderweg direkt zum Einstieg vom Rosskopfklettersteig, den rauf, dann zur Seekarlspitze via Klettersteig, anschließend aufs Spieljoch.
Hier allerdings über den Wanderweg runter und zum Hochiss, da wieder auf dem Klettersteig rauf.
Dann den Normalweg runter, rüber zum Spieljochklettersteig und den rauf auf den Gipfel (Graskuppel ohne Kreuz).
Anschließend den Wanderweg zurück in die Scharte zwischen Spieljoch und Seekarlspitze, runter auf dem Weg, der am Einstieg zum Rosskopfklettersteig vorbeiführt. Rüber zum Einstieg des längeren Teils vom Haidachstellwand-Klettersteig, da rauf und auf der anderen Seite das kurze Stück Klettersteig (B) wieder runter, Abstieg zur Buchauer Alm und dort mit dem MTB wieder runter zum Parkplatz der Rofanseilbahn.
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- Manuel Schweigert reviewed vor 4 Jahren
Geplant war ursprünglich, die komplette Runde daher mit der Haidachstellwand begonnen. Nette Anlage, ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Mittlerweile schon ordentlich glatt getreten. Danach weiter zum Rosskopf, diesen empfand ich als sehr beeindruckend. Eine feine Linienführung, ständig steil und bis nach der Schlüsselstelle durchwegs ausgesetzt, mit wenig künstlichen Tritthilfen. Stark Sonnenexponiert, was uns im Anschluss dazu bewogen hat es an diesem heißen Tag auch gut sein zu lassen. DerbSteig macht wirklich Spass, es sollte aber niemand einsteigen, der bei den ersten 10 Metern Probleme hat, es word selten leichter, nur ausgesetzter. Bin gespannt auf die anderen 3…diese Runde werde ich sicher mit dem Rosskopf begonnen und die Haidachstellwand auslassen, um am Abend nich den Dalfalzer dafür einzubauen. Die Haidachdtellwand ist siche rein zum Üben für den Geübten aber sicher zu überlaufen.
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- Nadja Männel reviewed vor 10 Jahren
Der 5-Gipfel-Klettersteig bietet für jeden Geschmack etwas – von leicht bis anspruchsvoll. Die 5 Klettersteige können in beliebiger Reihenfolge und Anzahl begangen werden. Zwischendurch wird ein wenig gewandert und die schöne Rofan-Landschaft genossen.
Das Besondere – und wie ich finde – auch Schöne an den Klettersteigen ist, dass hier wenig bis gar kein Eisentritte verbaut wurden. Man kann sich also schön am Fels austoben.
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- Alica Duelli reviewed vor 10 Jahren
Der Klettersteig ist offiziell noch gesperrt. Den Obholzer Gedächtnis-Ks ist schneefrei und schon gut begehbar. Im Abstieg gibt es noch Schneefelder.
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