Die Valluga (auch Valfaggar, abgeleitet vom rätoromanischen Val vaccaria, deutsch Kuhtal) ist ein Berg mit einer Höhe von 2809m in den westlichen Lechtaler Alpen und stellt den höchsten Gipfel im Arlberg- und Hochtannberggebiet dar, an der Grenze zwischen den österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die erste Besteigung der Valluga erfolgte am 6. September 1877 durch den Bregenzer Alpinisten Andreas Madlener, der als Vorsitzender der Sektion Vorarlberg des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins fungierte. Er bestieg die Valluga allein.
Der Madleners Weg im September 1877 begann in St. Christoph am Arlberg, führte zunächst zur Schindlerspitze, dann über den Schindlerferner und schließlich über die Südseite zum Gipfel der Valluga. Der Abstieg erfolgte in südwestlicher Richtung über den oberen Pazieler Außerdem zum Gipfel des Trittkopfs und weiter abwärts zum Flexenpass.
Heutzutage kann der Vallugagipfel auch ganz einfach mit der Valluga-Seilbahn erreicht werden.
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