Klettersteige ↔ Klettersteig Touren mit Karte und Topo | via-ferrata.de › Forums › Bergrätsel › Nr. 418
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Anonymous
Deleted User2. März 2017 at 10:16Im Sellrain?
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Oldie wrote:Im Sellrain?
Jetzt gleich haben wir es.
Wäre Julian hier, dann stände es nicht lange offen
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Kraxel-Tobi wrote:Bei Juifenau? –>
–>Genau hier, das Bild habe ich ein paar Meter vor dem Orstschild Juifenau geschossen.
Das Bauwerk wirkt in Natura echt gigantisch und ich fands interessant.
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Ich habe nach Kaskadenbauwerk etc. gegoogelt und einfach nichts gefunden. –>
” title=”Laughing” /> –>Geht dann gleich weiter.
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Kraxel-Tobi wrote:Ich habe nach Kaskadenbauwerk etc. gegoogelt und einfach nichts gefunden. –>
” title=”Laughing” /> –>
Geht dann gleich weiter.
dito –>
” title=”Laughing” /> –> -
Weiß denn jemand wie man diese Bauwerke richtigerweise bezeichnet???
Und was genau bezwecken die mit so vielen Stufen?
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Also ich kenne da momentan eigentlich nur den Begriff Kaskaden dafür.
Meiner Meinung nach wurde das gebaut, um den Bachlauf zu regulieren,
d.h. wenn es das dort nicht gebe, würde der Bach einfach den Hang
unkontrolliert hinabfließen. Besonders bei stärkeren Niederschlägen
kann ich mir gut vorstellen, dass das Bauwerk dazu führt, dass das Wasser
nicht zu schnell und unkontrolliert den Berg runterrauscht. Außerdem beugt
man dadurch auch Erosion vor. Aber warum das ausgerechnet DORT gebaut
wurde, mmmh. Vielleicht um den Ort Juifenau besser zu schützen. Aber
solche Gebirgsbäche gibt es ja eigentlich zu Tausenden in den Alpen…?
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msOXYD wrote:Weiß denn jemand wie man diese Bauwerke richtigerweise bezeichnet???
Und was genau bezwecken die mit so vielen Stufen?
Ich denke das wird eine Wildbachverbauung sein um darunterliegende Häuser und/oder eine Straße vor Vermurung zu schützen.
Jede einzelne Geröllsperre hält Geschiebe zurück und nimmt etwas Geschwindigkeit raus. So wird versucht den Murbach mit jeder Sperre etwas die Wucht und das Material zu nehmen. Offensichtlich war es hier günstiger bzw. vielleicht auch techn. nicht anders möglich anstatt weniger großer Sperren, eine Vielzahl von kleineren zu bauen..
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Da sieht man ganz gut wie sie wirken….
** you do not have permission to see this link **
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msOXYD wrote:Weiß denn jemand wie man diese Bauwerke richtigerweise bezeichnet???
Im Wasserbau wären es Geröllrückhalte-Einrichtungen/-becken, die Österreicher scheinen es 'Geschieberückhalte' zu nennen.
Damit hab ich aber auch gegoogelt und nix gefunden.
Auch mit Treppe, Kaskade, Stufen und verschiedenen Verknüpfungen der Begriffe nicht
Also, zumindest nix gescheites in Bezug aufs Rätsel. Ich bin nur nicht so richtig vorangekommen, weil ich dadurch doch auf recht viele, interessante Links gestossen bin…
Auf jeden Fall dürfts vor jeder dieser Mauern ein Absetz- oder Ruhebecken geben, in dem sich im Wasser mitgeführtes Geröll absetzen kann (scheint ja serpentinenartig Wege von Mauer zu Mauer zu geben, wo man dann mitm Bagger das Zeug rausgraben kann) oder die Fliessgeschwindigkeit wird durch die vielen Stauungen so weit verlangsamt, dass es nicht alles bis nach unten hin mitreisst, was oben reinfällt oder ausgewaschen wird.
thomas224 wrote:Da sieht man ganz gut wie sie wirken….** you do not have permission to see this link **
Ok;- das dann zum Thema 'zurückhalten' oder 'nicht alles runterspülen'…
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thomas224 wrote:msOXYD wrote:Weiß denn jemand wie man diese Bauwerke richtigerweise bezeichnet???
Und was genau bezwecken die mit so vielen Stufen?
Ich denke das wird eine Wildbachverbauung sein um darunterliegende Häuser und/oder eine Straße vor Vermurung zu schützen.
Jede einzelne Geröllsperre hält Geschiebe zurück und nimmt etwas Geschwindigkeit raus. So wird versucht den Murbach mit jeder Sperre etwas die Wucht und das Material zu nehmen. Offensichtlich war es hier günstiger bzw. vielleicht auch techn. nicht anders möglich anstatt weniger großer Sperren, eine Vielzahl von kleineren zu bauen..
Wildbachverbauungen in Form von Kaskaden-Wasserfällen kann man schon öfters sehen – das hier ist schon etwas extrem.
Es werden auch öfters mal am den Wasserfallkanten Rechen für Gehölz eingebaut – da dies öfters eine große gefahr für weiter untern befindliche Brücken darstellt.
