ANZEIGE
Reit im Winkl
Reit im Winkl
< Forums
Gezeigt werden 1 - 15 von 15 Antworten
  • Harz lohnende Wanderungen

    aktualisiert 11 Jahre, 4 Monat aktiv. 7 Mitglieder · 15 Beiträge
  • Yvonne

    Mitglied
    6. Januar 2015 at 19:18

    Hallo zusammen,

    Auch in unserem schönen Harz kann man gut und viel Wandern.

    Für Freunde von Mehrtägigen Wanderungen ist der Harzer Hexenstieg wirklich zu empfehlen. Diese Tour ist ca. 100 Km lang und beginnt in Osterode am Harz. Das Ende liegt in Thale im Bodetal.

    Am schönsten und ursprünglichsten ist der Ostharz ab dem Brockenabstieg.

    Hartgesottene Wandern die Strecke in ca. 30 Std am Stück.

    Habt ihr auch schon eine schöne Harztou gemacht ?

  • Watzmann

    Mitglied
    6. Januar 2015 at 19:35

    Ich bin den Klassiker im Harz gewandert. Von Torfhaus über den “Götheweg” zum Brocken. Mit einer einfachen Streckenlänge von 8km und nen Höhenunterschied von ca 400m eine der weniger anspruchsvollen Touren.

    In Zukunft soll es dann mal von Bad Harzburg hoch auf den Brocken gehen. Diese ist mit 9km einfacher Strecke und 900HM schon etwas spektakulärer .

    Gruß Timo

  • dermaik

    Mitglied
    7. Januar 2015 at 14:30

    @Yvonne Den Hexensteig will ich im neuen Jahr mal angehen. Aber die Tour in einem Stück in „nur“ 30 Stunden? Ohne Schlaf? Das ist schon krank? Kennst du einen solchen irren persönlich? Sorry, aber da muss ein Irre sein. Ich plane derzeit mit vier bis fünf Tagen, also 20 bis 25 Kilometer am Tag. Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass einer so extrem fit ist, die knapp 100 Kilometer samt mehreren hundert Metern Höhenunterschied in einem Stück durchzulaufen?! Bin gestern Dienstag (war bei uns Feiertag) von Wernigerode an Bhf Steinerne Renne zum gleichnamigen Gasthof hoch, direkt an der Holtemme. Zurück bin ich dann noch ein bissel rumgegondelt und hab zuletzt wohl so um die 12 km gemacht – da war ich echt platt.okay derzeit liegt oben ganz schon Schnee und auch der Aufstieg Steinerne Renne kann ich derzeit keinem emfpehlen, ist vor allem oben schon böse vereist. @Watzmann ja schöne Tour vom Torhaus. 400 Meter Höhenunterschied ist aber schon zu viel Will jetzt im Winter mal hoch, wenn ruhiges (gutes) Wetter ist. Bad Harzburg wäre dann der Teufelsstieg, der soll knallhart sein. Bin ich aber selbst noch nicht gelaufen.

  • harwin

    Mitglied
    7. Januar 2015 at 15:22

    @dermaik[/url:3pjae7n5]

    100km in 30 Stunden wären ein Schnitt von 3,33 km/Stunde. Solche Strecken sind also schon möglich.

    Ich bin im April 2014 mit meinen 50 Jahren an einem Tag 54km und 2500 HM gewandert. Wenig Gepäck ne gute Kondition, gutes Schuhwerk und ne vernünftige Versorgung, dann geht das. –><img class= –>

  • Anonymous

    Deleted User
    7. Januar 2015 at 15:31

    Reschbegd. Das läuft man aber gerade im April auch nicht nur bei Tageslicht.

  • Julian

    Mitglied
    7. Januar 2015 at 16:46
    Oldie wrote:
    Reschbegd. Das läuft man aber gerade im April auch nicht nur bei Tageslicht.

    Soweit ich weiß, läuft man das auch im wirklich fast schon arktisch gelegenen Harz (zumindest aus unserer Sicht… ) zu jeder Jahreszeit nicht nur bei Tageslicht… –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    “Gehen” tut vieles, allein, warum? Wenn man das alles auch mit ein wenig mehr Genuss verbinden kann? Ohne sich körperlich und geistig an die Grenze und darüber hinaus zu treiben?

    Aber jedem das Seine (mir das meiste)! Soll doch jeder nach seiner Fasson glücklich werden! Zumindest ist im Harz die Chance geringer, von einer Lawine erschlagen zu werden oder 1000Hm abzustürzen.

    Auf der anderen Seite: Ein kleiner, übermüdeter Fehltritt kann auch im Harz schmerzhaft enden…

  • Yvonne

    Mitglied
    7. Januar 2015 at 20:09

    Der Hexenstieg mit 4-5 Tagen ist gut zu meistern. Man möchte ja eigentlich auch noch etwas von der Landschaft mitbekommen.

    Der Selketalstieg soll auch ganz nett sein. War mir bislang allerdings die Anreise zu weit.

    Steinerne Renne und Ottofelsen ist auch eine schöne Wanderung bei Wernigerode.

    @dermaik[/url:1ratfedu] warst du schon im Ilsetal unterwegs? Froschfelsen ist auch ein schönes Sonntags Wanderziel.

  • dermaik

    Mitglied
    10. Januar 2015 at 12:08

    @Harwin Respekt, ehrlich. Die 3,3 km pro Stunde sind für eine geübten Wanderer natürlich locker zu schaffen, zumal der Hexenstieg in der Regel gut ausgebaut ist. Aber trotzdem ist das schon eine Leistung. Ich mein, allein schon 24 Stunden wach zu bleiben ist nicht einfach und dann sogar 30 Stunden permanent unterwegs. Schon Deine 54 km sind eine absolute Topleistung, mir persönlich ist das ehrlich gesagt schon etwas arg extrem. Ich möchte auch son bissel was sehen, einfach genießen. Wie Yvonne schon sagt, 4 – 5 Tage sind für den Hexenstieg eine gute Idee, will ja danach nicht prompt in Urlaub müssen, im Gegenteil dass soll Urlaub sein. @Yvonne: Ilsetal steht als nächstes auf der Agenda, am besten gleich bis hoch zum Brocken.

  • harwin

    Mitglied
    10. Januar 2015 at 12:13

    Hallo Maik,

    dermaik wrote:
    @Harwin Respekt, ehrlich. Die 3,3 km pro Stunde sind für eine geübten Wanderer natürlich locker zu schaffen, zumal der Hexenstieg in der Regel gut ausgebaut ist. Aber trotzdem ist das schon eine Leistung. Ich mein, allein schon 24 Stunden wach zu bleiben ist nicht einfach und dann sogar 30 Stunden permanent unterwegs. Schon Deine 54 km sind eine absolute Topleistung, mir persönlich ist das ehrlich gesagt schon etwas arg extrem. Ich möchte auch son bissel was sehen, einfach genießen. Wie Yvonne schon sagt, 4 – 5 Tage sind für den Hexenstieg eine gute Idee, will ja danach nicht prompt in Urlaub müssen, im Gegenteil dass soll Urlaub sein. @Yvonne: Ilsetal steht als nächstes auf der Agenda, am besten gleich bis hoch zum Brocken.

    ich wollte eigentlich nur mal wissen was geht. Ansonsten ist mir der Genuss schon auch sehr wichtig. –><img class= –>

  • dermaik

    Mitglied
    12. Januar 2015 at 21:14

    Aber trotzdem stolze Leistung. Ich bin ja schon stolz, wenn ich 20 km schaff und noch Restpower hab. 54 km bei 2.500 hm würde ich mir jetzt persönlich zu trauen und ich würde nicht sagen, dass ich ein Couch-Potato bin – von daher, Hut ab, echt. Selbst unseren Harzer Hexenstieg finde ich in vier fünf Tagen nicht schlecht, schließlich musst da jeden Tag 20 km oder sgar 25 km schaffen.

  • harwin

    Mitglied
    12. Januar 2015 at 22:23

    Ich kann Euch sagen, das ist nur Training. Mit demselben richtigen bekommt Ihr das genauso hin.

  • felix

    Mitglied
    13. Januar 2015 at 09:09
    harwin wrote:
    Ich kann Euch sagen, das ist nur Training. Mit demselben richtigen bekommt Ihr das genauso hin.

    Hallo Harald,

    da hast Du vollkommen recht, aber ein bißchen Härte gehört schon dazu.

    Noch so ein Beispiel für “Langhatscher”: Früher, wo in Thüringen der Rennsteiglauf noch viel urtümlicher war, da sind die harten Wanderer die 70 km – Strecke komplett gewandert. Und das auch in weniger als 24 Stunden mit den nötigen “Einkehrschwüngen”, es wurde immer reichlich verzehrt. (Heute wird da ein Hochleistungs- Event zelebriert, ich glaube, der Sieger im vorigen Jahr ist die Strecke unter 5 Stunden gelaufen!)

  • Julian

    Mitglied
    13. Januar 2015 at 09:27

    Also aus meiner Sicht hat der Mensch für Distanzen über 1000m das Fahrrad erfunden. –><img class= –>

    Wenn der Weg natürlich den Einsatz des Velozipeds verhindert…

    Harald hat natürlich Recht: Es gibt kaum eine körperliche Belastungsform, die sich unabhängig von Begabung und körperlicher Voraussetzung etc. so gut trainieren und ausbauen läßt wie die Ausdauer. Kein Wunder, schließlich war das ja mal eine relevante Bedingung für das Überleben.

    Allein: Um ein solches Training durchzuziehen, braucht es Zeit, und die ist bekanntlich Mangelware (zumindest bei mir momentan nicht drin, ernsthaft…da müßte ich mir den Hometrainer ins Wohnzimmer stellen, und das ist nicht mein Ding). Ihr könnt jetzt gern über mich herfallen und so Sprüche ablassen wie “Zeit hat man nicht, die nimmt man sich” und so weiter… Ja, aber sicher nicht 2015, evtl. in der zweiten Hälfte 2016, da entspannt sich vielleicht hier wieder was…vorher aber leider vermutlich nicht.

    Und dann gibt es ja noch die Fußlahmen mit Gelenkproblemen etc., denen kann man solch ein Training nicht guten Gewissens empfehlen. Da geht nur Fahrrad fahren oder schwimmen.

    Ich bin ansonsten der festen Überzeugung, dass das Laufen von längeren Distanzen auf Asphalt nicht gesundheitsfördernd ist. Schließlich ist der Neandertaler barfuss über den Waldboden geschlichen.

  • felix

    Mitglied
    13. Januar 2015 at 10:17
    Julian wrote:
    Also aus meiner Sicht hat der Mensch für Distanzen über 1000m das Fahrrad erfunden. –><img class= –>

    Wenn der Weg natürlich den Einsatz des Velozipeds verhindert…

    Harald hat natürlich Recht: Es gibt kaum eine körperliche Belastungsform, die sich unabhängig von Begabung und körperlicher Voraussetzung etc. so gut trainieren und ausbauen läßt wie die Ausdauer. Kein Wunder, schließlich war das ja mal eine relevante Bedingung für das Überleben.

    Allein: Um ein solches Training durchzuziehen, braucht es Zeit, und die ist bekanntlich Mangelware (zumindest bei mir momentan nicht drin, ernsthaft…da müßte ich mir den Hometrainer ins Wohnzimmer stellen, und das ist nicht mein Ding). Ihr könnt jetzt gern über mich herfallen und so Sprüche ablassen wie “Zeit hat man nicht, die nimmt man sich” und so weiter… Ja, aber sicher nicht 2015, evtl. in der zweiten Hälfte 2016, da entspannt sich vielleicht hier wieder was…vorher aber leider vermutlich nicht.

    Und dann gibt es ja noch die Fußlahmen mit Gelenkproblemen etc., denen kann man solch ein Training nicht guten Gewissens empfehlen. Da geht nur Fahrrad fahren oder schwimmen.

    Ich bin ansonsten der festen Überzeugung, dass das Laufen von längeren Distanzen auf Asphalt nicht gesundheitsfördernd ist. Schließlich ist der Neandertaler barfuss über den Waldboden geschlichen.

    Hallo Julian,

    Du hast natürlich recht, gerade ich als einer der Fußlahmen kann im Moment überhaupt nicht schön laufen. Fahrradfahren geht aber hervorragend, so lassen sich auch weite Strecken gut bewältigen. Aber wenn man die ständige Bewegung als Training sieht, bin ich der Meinung, dass gerade das Laufen bei weitem effektiver ist. Beim Radfahren brauche ich mindestens die doppelte Zeit, um annähernd ähnlich gefordert zu sein. Und Zeit fehlt in allen Ecken und Enden… Manchmal ist man im Moment mit Stirnlampe im Wald unterwegs, da kann ich mir auch was Schöneres vorstellen. Beim Laufen meine ich allerdings vorrangig Wad- und Feldwege, lange Strecken auf Asphalt waren noch nie mein Ding. Ich kann mir gut vorstellen, dass das gerade für die Gelenke Gift ist. Bei langen Touren im Gebirge waren meistens die letzten Meter auf Asphalt. Die haben einen mehr zu schaffen gemacht als die vorhergehenden Höhenmeter…

    Ansonsten ist das mit dem Zeit nehmen schon schwer, aber manche interessiert das einfach nicht. Die haben da ihren eigenen Plan – siehe z.B. Göran Kropp. Wie der sich für manche Sachen vorbereitet hat – alle Achtung! Solche Eier hätte ich auch gerne gehabt… –><img class= –>

  • dermaik

    Mitglied
    13. Januar 2015 at 18:49

    Klar ist mit dem richtigen training alles möglich. Aber woher bitte die Zeit nehmen. Bin berufstätig und jetzt gerade im Winter brauchst abends nicht mehr los, zumal man nach einen Arbeitstag auch keine Lust mehr hat. Dann freust dich aufs Wochenende.Ebenfalls Pustkuchen, seit neujahr ist bei uns nur noch Sturm und da mach mich nicht los. Bin generell allein unterwegs und da reicht ein Ast, ne danke. Aber hast schon recht. Training ist alles. Trotzdem steht bei mir der Spaß im Vordergrund, Rekorde will ich keine aufstellen

Gezeigt werden 1 - 15 von 15 Antworten