ANZEIGE
Grödnertal
Val Gardena Dolomites
< Forums
Gezeigt werden 1 - 7 von 7 Antworten
  • Hatzenporter WeinWetterWeg am 13.03.14

    aktualisiert 12 Jahre, 1 Monat aktiv. 3 Mitglieder · 7 Beiträge
  • wolf

    Mitglied
    3. April 2014 at 11:32

    Moin.

    moechte euch an einem, wie wir finden, durchaus passablen, interessanten und ein klein wenig alpinen mosel-steig teilhaben lassen.

    bitte die qualitaet der pics zu entschuldigen es war etwas diesig an diesem morgen und ich hatte noch keine uebung mit der neuen kamera.

    Hatzenporter WeinWetterWeg:

    Los geht's in Hatzenport am Fährturm direkt an der Mosel. Kostenlose Parkplaetze.

    Moselseitig geht's an der Johanniskirche vorbei und ueber einen teils versicherten Steig hinauf zum Aussichtsfelsen Rabenlay. Von dort queren wir den Hang auf schoenem Pfad in den Weinbergen rueber zu Kachelmanns Wetter Station.

    Von der Wetterstation geht's rauf zum Gipfel der Kreuzlay mit Kreuz, Fahne und Bank (teils steiler Steig). Auf schoenem-Bergpfad geht's abwaerts und nahe der Bahntrasse finden wir den Kletterpfad Dolling (leicht versicherter Steig) der uns auf den Weg zur Burg Bischofstein bringt. Wir nehmen den oberen Weg Richtung Burg Bischofstein, kommen am Küppchen (Gleitschirmstartplatz) vorbei und wandern rueber zur Burggaststätte Bischofstein im Ort Lasserg. Hier kehren wir auf ein Weissbier ein, gehen durchs huebsche Dorf und steigen auf alpinem Pfad durchs enge, romantische Krebsbachtal zur Burg Bischofstein ab. Kurz vor der Burg zweigt links ein steiler, alpiner Steig ab hinauf zum Picknickplatz über der Burg. Zurueck nehmen wir nun den ebenfalls sehr idyllischen unteren Weg von der Burg Bischofstein zurück nach Hatzenport.

    Fazit: Schöne, abwechslungsreiche Runde mit leichten ‚Kraxeleinlagen‘, einem Gipfelkreuz, einer Burg, einer Einkehr und allzeit viel Panorama. Im Sommer durch die Südausrichtung sicher sehr heiss.

    Zeitansatz: ca. 4 Std

    Link: WeinWetterWeg

    Karte: [/url]Karte[/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    [/url:22mb6kbt]

    (ein relikt aus meiner Jugend am wegesrand <img class= )

    [/url:22mb6kbt]

  • Stroty

    Mitglied
    3. April 2014 at 15:01

    hallo wolf,

    mal wieder ein neter tourentipp von dir. aber wenn man schon auf einem WEINwetterweg unterwegs ist, muss man doch selbigen verkosten…… –><img class= –>

  • wolf

    Mitglied
    3. April 2014 at 20:57
    Stroty wrote:
    hallo wolf,

    mal wieder ein neter tourentipp von dir. aber wenn man schon auf einem WEINwetterweg unterwegs ist, muss man doch selbigen verkosten…… –><img class= –>

    hallo stroty.

    vorab: 'nett' ist der kleine bruder von 'schei..e'.

    dennoch…..merci!

    zur verkostungsrunde kann ich eher den herbst anraten, dann sind die ganzen 'buedchen' am wegesrand wenigstens am WE geoeffnet und haben allerlei wein und sekt im ausschank.

    ich bin weissbiertrinker und kein grosser weinfan. (eine ausnahme mache ich beim grauburgunder aus einigen mosellagen –><img class= –> ).

    auch ists zur wein-zeit am WE zu voll auf den steigen…..daher gehen wir gerne im fruehjahr, waehrend der woche an die mosel….herrlich einsam.

  • Stroty

    Mitglied
    4. April 2014 at 08:36

    ah ok, jedem das seine. ich schreibe ja auch “neter” –><img class=” title=”Laughing” /> –> , das ist noch was anderes…….

  • Julian

    Mitglied
    4. April 2014 at 10:34
    wolf wrote:
    Moin.

    moechte euch an einem, wie wir finden, durchaus passablen, interessanten und ein klein wenig alpinen mosel-steig teilhaben lassen.

    bitte die qualitaet der pics zu entschuldigen es war etwas diesig an diesem morgen und ich hatte noch keine uebung mit der neuen kamera.

    [/url:2sq4sl6x]

    Ja, ein Skandal, die Bildqualität…

    Sehr schöner Bericht Wolf!!!

    Sehr interessant finde ich an oben stehen geliebenem Bild die alten aufgelassenen Terassen am Hang im Hintergrund des Bildes.

    Früher, als die Menschen noch selber gearbeitet haben, war dieser “Platz” wohl auch rentabel, denn sonst wären die Terassen nicht angelegt worden – im Zeitalter der Bewirtschaftung mit Maschinen etc. scheint sich das nicht mehr zu lohnen.

    Und ansonsten kann ich mich der Weißbiertrinkerei auch nicht entziehen…

  • wolf

    Mitglied
    4. April 2014 at 11:12
    Julian wrote:

    Sehr interessant finde ich an oben stehen geliebenem Bild die alten aufgelassenen Terassen am Hang im Hintergrund des Bildes.

    Früher, als die Menschen noch selber gearbeitet haben, war dieser “Platz” wohl auch rentabel, denn sonst wären die Terassen nicht angelegt worden – im Zeitalter der Bewirtschaftung mit Maschinen etc. scheint sich das nicht mehr zu lohnen.

    hallo Julian.

    stimmt, manche Hanglagen lohnen sich im 21. Jahrhundert einfach nicht mehr. in den Weinlagen in meiner Heimat gibt's auch immer mehr luecken und wiesen anstatt reben. hier liegts aber daran dass die alten wingerter wegsterben und die naechte Generation entweder keine zeit mehr hat oder einfach kein Interesse.

    auf dem weinwetterweg werden aber auch diese brachflaechen und die zurueckeroberung durch die Natur sehr anschaulich erklaert.

    wer also mal in der gegend ist sollte sich dieses schoene, lehrreiche weglein nicht entgehen lassen.

  • Julian

    Mitglied
    4. April 2014 at 12:31

    Wir waren vor ein paar Jahren mal in Obereisenheim am Main bei einer Weinprobe, und sind dann auch durch den Weinberg marschiert. Der Winzer war der damals einzige (?) Ökowinzer in Obereisenheim.

    Die Weinstöcke standen überall schön in Reih und Glied, alles sehr gepflegt und ordentlich, bis wir zum Weinberg des Ökowinzers in der Ideallage Obereisenheimer Höll Obereisenheimer Höll[/url:23jxdb41] kamen.

    Ein Kuddelmuddel! Zwar standen auch hier die Stöcke in Reih und Glied, dazwischen aber wuchs, was Platz hatte. Der ganze Weinberg blühte und duftete, und war voller Leben. Insekten zu Hauf, Bienen brummten – herrlich!

    Und zum Gären muss dieser Winzer keine teure Spezialhefe kaufen. Der Weinberg beherbergt so viele verschiedene Hefesorten, dass der Saft einfach so das Gären anfängt. So wie früher eben. Und ich sag euch: Diese natürliche Vielfalt schmeckt man auch! “Nachteil”: Der Wein schmeckt eben jedes Jahr ein bißchen anders, und auch nicht immer gleich gut. Aber trotzdem ist mir diese Art des Weinanbaus so viel lieber, dass ich bei den wenigen Gelegenheiten, wo ich Wein trinke, gern auf einen in der Art gekelterten zurückgreife.

Gezeigt werden 1 - 7 von 7 Antworten