wie sang VIcky Leandros in den 70ern? “Ich hab die …. Sonne gesehn, beim ersten Blick ….” am frühen Morgen Wenigstens wars trocken von oben, also musste irg.was her, was machbar schien.
Huterlaner & Co. waren uns noch zu nass, also haben wir mal den neuen Klettersteig Rieder Klamm in Gerlos-Ried inspiziert. Am Einstieg drei Varianten, die beiden anderern (B und C/D) waren klar zu nass, also haben wir uns mit dem linken (Normal-)Steig begnügt. Offizielle Eröffnung soll Ende Juni sein, dann müsste auch der Rest oben hergerichtet sein (s.u.).
Kurz entschlossen sind wir auch ein- und durchgestiegen; nur den Zustieg im Gehgelände zum letzten Teil haben wir nicht gefunden, da schien auch noch gearbeitet zu werden; jedenfalls standen/lagen da noch Kleber und E-Leitungen rum. Einsehen konnten wir den letzten Teil aber schon; und dessen Ausstieg haben wir auch gefunden, aber danach steht man in der Pampa. Wir haben uns dann nach rechts zum Strommast durchgeschlagen und sind den Wiesenrundweg wieder runter. Jedenfalls haben wir keine Überquerung über den Bach gefunden, um auf Weg Nr. 9 abzusteigen – von dem aus schöne Einblicke in den Steig und in die Klamm möglich sind.
Schöner Steig im B/C-Bereich, fast ausschließlich auf Bügeln, also auch bei Nässe möglich. Ein paar Stellen unter Überhängen waren aber eh trocken. Für zwischendurch ganz nett, vielleicht auch in Verbindung/Kombination mit Gerlossteinwand möglich, jedenfalls eine willkommene Variante unter den Zillertaler Klettersteigen. Und man kann den Steig ja auch 3mal hintereinander gehen, jedesmal eine andere Einstiegsvariante wählend.
Erste Einblicke samt Topo gibts hier: ** you do not have permission to see this link **
Wie versprochen, hier Fotos und Beschreibung:
Ausgangspunkt ist Gerlos-Ried; wie haben an der B 165 gegenüber dem Haus Waidmannsruh auf einem Schotterparkplatz geparkt. Parkplatzsituation und Beschilderung sind noch sehr mäßig. Dann geht es ca. 5 Min. links die kleine Straße hoch (Weg Nr. 9), rechts vom Bach bleibend (also orographisch links), auch wenn Weg Nr. 9 nach ca. 200m über eine Brücke den Bach quert und dahinter rechts abbiegt (das ist der Wander-Panoramaweg). Vor der Brücke geradeaus weiter (Wiesenweg) bis zur Abzweigung zum Zustieg
und nach einem kurzen Waldweg auf die Stahlkonstruktion, an deren Ende die Kletterrouten und Klettersteige beginnen. Hinter der Plattform gehts auch nicht weiter
Neben den drei Klettersteigvarianten, die nach ca. 60 Klettermetern wieder zusammenkommen und gemeinsam in einer Querung bis vor die Seilbrücke geführt werden, gibt es mehrere Kletterrouten, alles sehr dicht beieinander
Wir haben uns für die Normalroute “Riederklamm” (links) B/C, die auch die längste ist, entschieden. Die mittlere Variante “Wasserfall-KS” soll C/D sein, die rechte “Weiße Wand” B — aber man weiß ja, dass die Topo-Angaben diskussionswürdig sind. Unsere Variante war B/C, das kommt hin, vielleicht an 1-2 Stellen mehr, als angegeben. Hier sieht man die mittlere und rechte Variante
Der Steig selbst erinnert in Routenführung und Anlage ein bißchen an Pfeilspitzwand und Zirbenwald-KS. An einer Stelle mit mehreren breiten Bügeln wars ein wenig abdrängend in der Senkrechten. In der Einstiegswand
Danach sind wir dem Pfad gefolgt, standen dann irg.wann untem am Wasser vor einem Schild “Notausstieg” mit Pfeilrichtung rückwärts/zurück, sind dann auch zurück, haben den letzten Steigteil weiter oben dann aus Entfernung gesehen, aber da hingen noch Seile und Kabel drin, aber ein Pfad zu dessen Einstieg war nicht zu finden. Den Ausstieg dieses letzten Teils haben wir auch gefunden, und dann gings querfeldein zum Strommast, wo der “Wiesenweg” in 10 Min. zurück zum Einstieg führt.
Wenigstens ein Klettersteig an diesem verregneten Woe, und dann auch gleich noch ne Erstbegehung
Uli du sagst es!! Besser hätten wir alles aufmerksam gelesen:)
Nun, wir waren heute auch dort. In Gerlos ist uns eingefallen, dass wir eigentlich nicht wissen wohin wir wollen –>” title=”Embarassed” /> –> Also im Touristenbüro nachfragen…
Von den Parkplätzen bei den privaten Häusern wurde uns abgeraten, das war auch gut so, weil dort mit Baggern und LKW´s gearbeitet wurde.
Also besser auf der rechten Seite am Bach, gegenüber vom Hotel Ferienhof und Hotel Kristall parken, dann die schmale Strasse hoch laufen.
Schön Steig, macht Spass, ist halt so da rein geklotzt….und die Wand mit künstlichen Klettergriffen, OMG!
Ohne Topo im Kopf, aber auch gewollt sind wir ind die schwierigste Variante eingestiegen und kehrten nach paar Metern zurück, denn die Wand war mit Schmierseife überzogen, es war so nass und in der Variante muss man deinitiv mit einem Fuss auf Reibung gehen, manchmal auch mit beiden.
Also sind wir ind die B Variante rein, schon besser, da genug Bügel vorhanden.
ABER! ich hasse Bügel, ich gehe auf denen mit nassen Sohlen wie auf Eiern.
Nach der B-Variante mussten wir feststellen, dass der KS zu Ende ist….wie? das war es? also nochmal runter und dann den richtigen Einstieg genommen –>” title=”Laughing” /> –>
Oben angekommen landeten wir auch in der Pampa und suchten wir uns den Rückweg nach unten. Erst jetzt wissen wir, dass es irgendwo weiter geht
Egal, es hat wieder angefangen zu regnen….also sind wir nach “Hause” gefahren und noch schnell den Hutelaner gemacht.
Schöner Steig, der Spaß gemacht hat. Unser erster für dieses Jahr und erster seit 2011. Ohne Uli hätten wir es gar nicht davon gewusst. Danke Uli!
schöner Bericht. Aber auf dem 4. Bild sehe ich ja mehr Bügel als ich auf dem ganzen Gruppo Alpini Medale hatte. Und die künstlichen Griffe gehören wirklich in die Halle.
danke für die Zusatzinfos. Dass die beiden anderen Varianten (noch) im Nirvana enden, wusste ich nicht. Laut Topo soll es ein ganz kurzes Gehstück geben und dann wieder den gesicherten Zustieg von den Alternativen zur Seilbrücke – diese Abzweigung haben wir auch gesehen und passiert. Dass ein Naturklettergarten im Freien mit künstlichen Griffen ausgestattet ist, hat mich auch sehr gewundert, aber ich kletter ja nicht ….
@ Harald: Ja, hast recht, für jeden Fuß/Tritt einen Bügel, schön links-rechts-links versetzt, damit man sich auch nu ja nicht “vertritt”, und manchmal noch ein Handgriff. Ich glaub ich habe außer bei den Gehpassagen kein einziges Mal den Fuß auf den Fels setzen müssen – hätt' eh nicht gehalten wegen Nässe …
fast koennt ma sagen: grias eana herr stuibenfall!
p.s. wenn man z.b. den stuibenfall geht und versucht keinen (oder wenigstens so wenig wie moeglich) buegel zu beruehren, gibts in der gruppe scho einen rechten wettbewerb und herausforderung wenn man bspw. dem verlierer mit dem meisten beruehrungen 'ne runde' fuer den abend auferlegt. –> –>
Auf google Maps ist die Brücke über den Rieder Bach erkennbar und der Weg Nr. 9, der dahinter (links) direkt rechts abbiegt.
Der Zustieg zum Steig und der Steig selbst befinden sich aber komplett rechts, dh ostwärtig –> –> vom Bach. Und der Wiesenweg, den wir dann als Absteig genutzt haben, nochmal ostwärtig –> –> vom Steig.
Vielleicht hilft dieser Kartenausschnitt, in dem der “Wiesenweg” von Ried nach Innertal markiert ist.
Die Abzweigung zum Einstieg beginnt etwa beim zweiten roten Strichelchen nach der Brücke, der Einstieg selbst ist etwa da, wo das “f” von “Wssf.” steht. Der Ausstieg befindet sich ca. links oberhalb des “e” von “Gerlos”, und wir sind dann am Ende des von rechts herkommenden und endenen weißen Fahrwegs (Strommast; Heuschober) auf den Abstiegsweg gelangt und den dick rot markierten “Wiesenweg” abgestiegen.
danke für deinen hinweis… ich habe den groben verlauf neu nachskizziert. passt das so in etwa? einen gps track hast du (oder jmd anderes) nicht zufällig? –> –>
danke für deinen hinweis… ich habe den groben verlauf neu nachskizziert. passt das so in etwa? einen gps track hast du (oder jmd anderes) nicht zufällig? –> –>
Ungefähr. Anfangs- und Endpunkt würd ich 2cm höher setzen ans Ende des Sträßchens. Der Rückweg stößt etwas oberhalb schon auf den Zustiegsweg. Die ersten 100m sind gemeinsam. GPS könnte evtl. Marc haben …
ok, danke dir uli! habs nochmals nachgebessert. werde marc mal fragen bzgl. GPS-Track – das würde die Sache sehr vereinfachen
Kurz für mein Verständnis – die künstlichen Klettergriffe in der Wand sind nur in den Kletterrouten, oder? Oder wurden diese auch z.T. innerhalb des Klettersteiges verwendet?
Warum wurden hier überhaupt künstliche Klettergriffe eingebaut? Ist der Naturfels dort so schlecht?
ok, danke dir uli! habs nochmals nachgebessert. werde marc mal fragen bzgl. GPS-Track – das würde die Sache sehr vereinfachen
Kurz für mein Verständnis – die künstlichen Klettergriffe in der Wand sind nur in den Kletterrouten, oder? Oder wurden diese auch z.T. innerhalb des Klettersteiges verwendet?
Warum wurden hier überhaupt künstliche Klettergriffe eingebaut? Ist der Naturfels dort so schlecht?
Hi Ralf, so passt es.
Die künstlichen Klettergriffe sind tatsächlich nur für die Kletterrouten, die Klettersteige sind ganz normal “klassisch” gebaut.
Die künstlichen Griffe vermutlich, weil die Wand ansonsten ziemlich glatt ist und keine natürlichen Griffe/Tritte bietet. Alles irgendwie familien- und anfängerfreundlich gestaltet.
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