Watzmann Ostwand - Berchtesgadener Weg

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Blick über die Gotzenalm hinüber in die Watzmann OStwand - Bild: Andreas Wiesinger
Blick über die Gotzenalm hinüber in die Watzmann OStwand - Bild: Andreas Wiesinger
Watzmann Ostwand
Watzmann Ostwand
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Watzmann Ostwand
Watzmann Ostwand
Watzmann
Watzmann Überquerung Ramsau bei Berchtesgaden Bayern 83486 DE

Die Watzmann Ostwand gehört ohne Zweifel zu den alpinen Klassikern.

Allgemeines zur Watzmann Ostwand

Die Watzmann Ostwand ist mit einer Höhe von 1800m die höchste Wand in den Ostalpen.

Allerdings ist die Watzmann Ostwand über den Berchtesgadener Weg technisch gesehen nicht besonders schwierig: Es gibt nur in einer 80 m langen Passage und mehreren weiteren kurzen Stellen „nur“ den III.Schwierigkeitsgrad alpin zu klettern; der überwiegende Teil des Berchtesgadener Weges erfolgt in leichtem Fels- (I–II) und Gehgelände.

Die Hauptschwierigkeit der Watzmann Ostwand ist aber in der Länge (Top-Kondition notwendig!) sowie in der Wegfindung zu sehen. Wer daher die Tour bisher noch nicht gemacht hat, sollte die Durchsteigung der Watzmann Ostwand auf jeden Fall in Begleitung eines Wegkundigen machen.

Zustieg Watzmann Ostwand

In der Regel nimmt man am Vorabend der Tour das letzte Schiff von Schönau am Königssee nach St.Bartholomä (letzte Fahrt im Sommer um 17:15 Uhr – Fahrplan).

Danach genießt man die Ruhe in St. Bartholomä nachdem bereits alle Touristen mit dem letzten schiff weg sind. Man gönnt sich im Biergarten noch ein Bier und eine Brotzeit und geht dann in der Regel zeitig in der Watzmann Ostwand Lager zu Bett.

Mit dem Aufstieg beginnt man dann meist mit Stirnlampe noch mitten in der Nacht um in der Wand der Hitze ein wenig aus dem Weg zu gehen und um auch noch genügend Zeitpuffer für den langen Abstieg zu haben.

Berchtesgadener Weg Watzmann Ostwand

Im Scheine der Stirnlampe wandert man dann in einer guten Stunde zur sogenannten Eiskapelle unterhalb der Watzmann OStwand. Hier hält man sich an den Steigspuren (hier noch mit Felsmanderln gekennzeichnet) am linken Rand des Schneefeldes und steigt einen steilen Graskamm empor bis man relativ weit links die Feldwand erreicht. Hier dann zunächst einer ausgeprägten Rinne empor, aber nicht zu weit (!!) , da man nahc nicht allzu langer Zeit die Querung nach rechts nicht verpassen darf. Dann querend im Gras und teils ausgetretenen Bändern hinüber ins sogenannte breite Schuttkar (1350m). Hier meist noch Altschnee. Das Schuttkar überquerend und dann dem leichtesten Weg über eine lange ausgeprägte und glattte Rampe in Richtung Wasserfallplatte (Schlüsselstelle). Die Wasserfallplatte dann exponiert nach oben klettern und danach sofort rechts halten und die sogenannte lange Rampe (die von unten nicht sichtbar ist) hochklettern (hier erhöhte Steinschlaggefahr!).

Nach der Rampe in gut gestuftem Gelände meist etwas rechts haltend weiter empor klettern bis zu einer größeren Wiese mit einer Höhle darüber – hier gute Brotzeitmöglichkeit!

Von der Höhle aus weiter rechts klettern, eine kleinen Bach überquerend und meist Altschneefelder überquerend dann einer steileren Felspassage nach oben folgen. Hier teilweise in der Rinne bleibend nach oben klettern.

Das orangefarbene Biwak kommt nun in Sichtweise und in weiterem Verlauf etwas leichteren Gelände erreicht man die knapp auf 2400m hoch gelegene Notunterkunft.

Vom Biwak aus geht es final rechts (immer am linken Felsband in Rinnen und kleineren Kaminen) nun in anspruchsvollerer Kletterei (meist II-III) weiter und schnell an Höhe gewinnend aufwärts. Final folgt dann noch eine exponierte Kletterstelle (III+) – entschärft mit einer Schlinge – und durch eine brüchige Rinne erreicht man dann final den Weg von der Watzmann Überschreitung und nach ein paar weiteren Metern das Gipfelkreuz der Watzmann Südspitze!

Abstieg Watzmann Ostwand

a) entweder direkt nach Westen über das berüchtigte (da sehr steile und knie-zerfressende) Grieskar hinunter und dann schier endlose Hatscherei talauswärts nach Ramsau und von dort entweder per Anhalter oder mit dem Bus zurück nach Schönau am Königssee

b) Unsere Empfehlung: nach Norden die Watzmann Überschreitung über die Watzmann Mittelspitze und Hocheck hinunter zum Watzmannhaus. Von dort dann Abstieg über die Kührointalm nach Schönau am Königssee

Bergführer-Empfehlung hierfür http://www.alpinewelten.com

Weiterführender Link zur Watzmann Ostwand http://www.climbandhike.com

Stützpunkte: Watzmann-Ostwand-Lager

Dauer der gesamten Tour (in Std.)
>9
Klettergrad
III+

Autor:

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