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Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Steeler » 6 März 2018 12:13

Ralf hat geschrieben:
Steeler hat geschrieben:Ich war 2013 und 2015 zur FSME Impfung. Muss/Soll ich das zwischenzeitlich wieder auffrischen lassen?


ich habe just heute morgen meine Zeckenimpfung auffrischen lassen :D :wink:

@steeler - die Auffrischung erfolgt in der Regel alle 5 Jahre
warum wurdest du 2015 gleich wieder geimpft nachdem du 2 Jahre vorher schon die Impfung bekommen hast?


ich meine das war eine dreifach Impfung
Die erste im Juli 2013 nach dem Zeckenbiss, die zweite im Frühjahr2014 nach meiner Reha und ich meine (bin mir aber nicht sicher) 2015 hab ich das nochmal machen lassen. Muss heute Abend gleich in meinem Impfbuch nachschauen.
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Julian » 6 März 2018 13:04

Steeler hat geschrieben:Ich war 2013 und 2015 zur FSME Impfung. Muss/Soll ich das zwischenzeitlich wieder auffrischen lassen?


Nein das müsste reichen, falls Du eine vernünftige Erstimpfung hattest (drei Termine).
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon ziller » 6 März 2018 16:17

Steeler hat geschrieben:Hab eben im Radio gehört daß 2018 ein extremes Zeckenjahr werden soll, begünstigt durch den sehr milden Winter.


Wieso hält sich eigentlich diese urban legend so hartnäckig?
Wenns nach milden oder harten Wintern ging, dürfts in nördlichen Gefilden wie Norwegen, Island oder Finnland aber auch Alaska usw. wohl kaum Mücken geben... :wink:
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Kraxel-Tobi » 6 März 2018 18:59

Kälte soll den Viechern ja wohl nix ausmachen, aber Wärme/Hitze mögen sie angeblich nicht so.
Hab ich kürzlich mal gehört - wenn es stimmt?
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon ziller » 6 März 2018 22:37

Ich weiss nicht, wie es wirklich ist, aber den Mist mit den harten Wintern glaub ich jedenfalls nicht, weils mir aufgrund meines obigen Beispiels einfach unlogisch erscheint.
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Julian » 7 März 2018 10:07

ziller hat geschrieben:
Steeler hat geschrieben:Hab eben im Radio gehört daß 2018 ein extremes Zeckenjahr werden soll, begünstigt durch den sehr milden Winter.


Wieso hält sich eigentlich diese urban legend so hartnäckig?
Wenns nach milden oder harten Wintern ging, dürfts in nördlichen Gefilden wie Norwegen, Island oder Finnland aber auch Alaska usw. wohl kaum Mücken geben... :wink:


Hmmm....aber Zecken sind eben keine Mücken. Zecken überwintern, und je kälter es ist (vor allem bei wenig Schnee), desto weniger Zecken überleben das Einfrieren und Auftauen (das ist nämlich was, was lebende Zellen nicht wirklich gern haben, schon gar nicht ohne Frostschutzmittel). Aus einem wissenschaftlichen Artikel über Zecken:
"Ixodes ricinus is an ectothermic but strongly temperature dependent tick [11] and its activity and survival depends on the degree of relative humidity and saturation deficit. Therefore, changes in global climate might affect the geographic distribution of this species [12, 13]. Other environmental variables such as the assemblage and abundance of hosts and landscape characteristics are also important [14, 15] in sustaining populations and in providing suitable microclimate. Northern tick species such as I. ricinus, are adapted to sub-zero temperatures (via diapause), but enhanced snow cover might promote overwintering tick survival as it prevents repeated freeze and thaw and can keep ground temperatures above zero [3]. Swedish studies [16, 17] have shown a close correspondence between the distribution of I. ricinus and the duration of the vegetation and snow cover periods. If snow cover period is more than 150 days per year and mean daily temperature is lower than 5 °C for more than 170 days, it is unlikely for ticks to establish in that area. Survival rate of small mammals over cold winters is important for ticks [18]. Winters in Iceland are becoming milder and spring and autumn warmer with higher humidity. These changes could further enable ticks to establish and increase in abundance in new localities [19, 20, 21]."

Von daher ist das nicht nur "urban legend"....

https://parasitesandvectors.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13071-017-2375-2
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Steeler » 7 März 2018 11:28

Daß viel Ungeziefer in der Zeit Januar/Februar, wenn es denn ordentlich Frost hat, erfriert ist wissenschaftlich belegt. Zumindest so wie man es immer wieder hört oder liest. So gesehen gehe ich mal davon aus daß die Forscher schon wissen was sie tun und veröffentlichen.
Daß skandinavisches Ungeziefer dort überlebt liegt wahrscheinlich daran daß sich diese Viecher im Laufe der Jahre/Jahrzehnte/Jahrhunderte den Verhältnissen angepasst haben.
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon ziller » 7 März 2018 12:27

Hm, interessant, ich versteh nu nur nicht, inwieweit du meinst, dass dies meiner (zugegeben nur) Mutmassung entgegenspricht.

Hier beispielsweise

Northern tick species such as I. ricinus, are adapted to sub-zero temperatures (via diapause), but enhanced snow cover might promote overwintering tick survival as it prevents repeated freeze and thaw and can keep ground temperatures above zero [3].


steht doch genau, was ich meine: die Viecher sind an Temps unter Null angepasst und eine Schneedecke fördert ihr Überleben eher als das Absterben im Winter.

Die schwedische Studie mag für die Schweden Relevanz haben, für ne Gültigkeit hier sind mir die Parameter zu weit von unsrer Realität entfernt und das Raster zu ungenau. Was ist, wenn nur 149Tage Schnee läge und/oder nur an 165 Tagen Temps unter 5°C wären? Und wie wär die Korrelation zwischen den beiden Werten?
Oder bedeutet das Ergebnis, dass an den Differenztagen, also 20, die Plagen verrecken, wenns derweil unter 5°C ist?
Wenn ja, dann immerhin natürlich ein Hinweis darauf, dass das lästige Viehzeugs tatsächlich an der Kälte zu knabbern hat...
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Steeler » 7 März 2018 12:38

ziller hat geschrieben:Ich weiss nicht, wie es wirklich ist, aber den Mist mit den harten Wintern glaub ich jedenfalls nicht, weils mir aufgrund meines obigen Beispiels einfach unlogisch erscheint.


War eigentlich nur die Reaktion auf diesen Beitrag.
Letztlich müssen wir das glauben(oder auch nicht) was uns da von Medienseite aufgetischt wird. Da diese Begründung von harten und milden Wintern seit Jahren immer wieder genannt wird, schenke ich dieser These einfach mal Glauben. Ob jetzt auf meiner Wiese hinterm Haus letztes Jahr 1000 Zecken ihr Unwesen trieben und dieses Jahr vielleicht 1500 bekommst eh nicht gezählt :wink:
In diesem Sinne..... hilft nur Vorsicht und Umsicht
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Julian » 7 März 2018 13:04

Ist eine isländische Studie.
Die ursprüngliche These ist "aufgrund von Klimaerwärmung gibt es in Island mehr und mehr Zecken und damit womöglich auch die dadurch bedingten Infektionen..."
Von daher scheint Kälte die Zecken schon wirksam im Zaum zu halten.
Und ich verstehe das so, dass harte Winter mit kalten Temperaturen die Viecher killen, aber wenn es eine schützende Schneeschicht gibt, dann überleben ein paar mehr.
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Ralf » 7 März 2018 13:08

also mein Wissensstand diesbzgl ist, dass zecken den wechsel von Eiskalt zu warm (wo sie dann rauskrabbeln) und dann wieder zu Eiskalt nicht vertragen. Wobei die Eiskalte-Phase da jeweils schon länger sein muss und nicht nur ein paar Tage. Also letzte Woche die 3 eiskalten Tagen waren eigentlich zu wenig... das über 7 Tage... und dann wieder plusgrade und dann wieder so eine 7-tägige Kältekeule gibt denen meines Wissens den Rest (wie auch vielen anderen Tier- und Insektenarten!)

* Eiskalte-Phase = Permafrost tags und nachts
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Ralf » 7 Mai 2018 9:40

nochmal als Info für alle die evtl noch nicht gegen FSME geimpft sind... die Risikogebiete in Deutschland weiten sich immer weiter aus
https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit ... .bild.html
neben zecken gibt es dieses jahr (da das frühjahr bisher so warm verlaufen ist) sehr viele raupen.
wir haben hier bei uns im Garten den Buchsbaumzünsler, der sich über alle buchsbäume hermacht... eine wahre Plage... (ein unschöner Import aus China :( )
Viele Grüße, Ralf

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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Stroty » 7 Mai 2018 10:11

Ralf hat geschrieben:nochmal als Info für alle die evtl noch nicht gegen FSME geimpft sind... die Risikogebiete in Deutschland weiten sich immer weiter aus
https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit ... .bild.html
neben zecken gibt es dieses jahr (da das frühjahr bisher so warm verlaufen ist) sehr viele raupen.
wir haben hier bei uns im Garten den Buchsbaumzünsler, der sich über alle buchsbäume hermacht... eine wahre Plage... (ein unschöner Import aus China :( )


aus dem grund haben wir alle buchs entfernt. pech für diejenigen, die welche haben....... :roll:
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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Ralf » 7 Mai 2018 10:14

mal schauen... eine saison gebe ich den buchs noch... haben jetzt mal alle raupen abgezupft und die buchsbäume dann mit xentari raupenfrei besprüht...
Viele Grüße, Ralf

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Re: Zecken - Und ewig grüßt das liebe Vieh

Beitragvon Kraxel-Tobi » 7 Mai 2018 14:39

Zum Thema FSME:
hab mich letzten Montag gleich mal impfen lassen.
Kann ich auch jedem nur ans Herz legen.
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