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Wie schwer ist der Watzmann wirklich?

Hier kann ein allgemeiner Austausch erfolgen.

Moderator: Erik

Beitragvon Leipziger » 4 März 2010 19:42

Hat jemand als Alternative für den Rückweg über das Wimbachtal schonmal die Variante links herum zum Königsee(Bartholomä) gemacht und kann seine Erfahrungen schildern? Ist es kürzer und angenehmer als der lange Ritt durchs Wimbachgries?
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Beitragvon möhrchen857 » 4 März 2010 19:47

Leipziger hat geschrieben:Hat jemand als Alternative für den Rückweg über das Wimbachtal schonmal die Variante links herum zum Königsee(Bartholomä) gemacht und kann seine Erfahrungen schildern? Ist es kürzer und angenehmer als der lange Ritt durchs Wimbachgries?

Der Weg über den Trischübel (ich glaub, so heißt das Teil 8) ) ist traumhaft schön.
Vor allem ist ein Besuch im Biergarten von St. Bartholomä zu einer Brotzeit fast ein Muss.
Kann ich dir nur empfehlen.
LG Walter
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möhrchen857
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Beitragvon enteon » 29 August 2012 17:31

Für zukünftige suchmaschinen-surfer möchte ich noch meinen senf dazugeben :D

Nach dem Watzmann links weg sieht auf der Karte idyllisch und machbar aus. Wenn man aber schon nach dem Abstieg gut fertig ist sollte man davon absehen.
Über den Wimbachgries hat man auf 10m ca. einen höhenmeter abwärts, ziemlich kontinuierlich. Das strengt nicht an und geht ratzfatz :wink:
Dagegen muss man auf der route zur linken erstmal über den grat, das sind wenn ichs richtig im kopf hab nochmal 500hm, teilweise klettersteigig (laut karte) im abstieg, der nun auch wieder 500hm mehr hat.
Wer noch lange nicht genug vom absteigen hat wird sich über die wunderbare aussicht freuen, alle anderen sind sicherer und sehr viel schneller über das wimbachgries unterwegs.

Das schwierigste am watzmann fand ich war auch der abstieg, nicht dass die überschreitung nicht anstrengend wäre...
Erstmal steil bergab, häufig absturzgefahr (passiert dort leider auch häufig), nach einer "kleinen" weile dann stock-tauglich. Danach ewiges ewig rutschiges geröllfeld, nur abgelöst durch umso steilere felsstellen. Ohne stöcke wäre ich wohl innerlich verzweifelt :lol:
Sehr viel spaß machen auch die steilen rinnen in deren mitte rutschige stahlketten hängen, sobald es regnet.
Um 6:30 am watzmannhaus losgehen muss man aber nicht unbedingt. Wir sind sogar als allerletze um 8:45 los, waren nach 9h aber noch früh genug in der wimbachgrieshütte.

Insgesamt eine schöne tour, mit wunderbarer aussicht auf den 1,5km tiefer liegenden königsee. Besonders wenn plötzlich vor einem eine gemse steht, kaut, zum see schaut und ins nichts springt :)
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Re: Wie schwer ist der Watzmann wirklich?

Beitragvon Bergnarrischer » 3 Juli 2019 20:01

Hi Leute, ich hab eine ausführliche Doku zur Watzmannüberschreitung gemacht, die für jeden Aspiranten sehr hilfreich sein wird. Ich denk, auch alte Watzmannhasen werden mit dem Video eine Freude haben. Ihr müsst euch allerdings was zu knabbern und trinken holen und dann eine Stunde lang dabei sein. Viel Spaß, Franz :)

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Re: Wie schwer ist der Watzmann wirklich?

Beitragvon Chrizmo » 8 Juli 2019 10:50

Hallo zusammen,

ich möchte mich hier mal drannhängen :)

Aufgrund starker Knieprobleme ist für mich die Watzmann-Überschreitung bzw. der Abstieg ein harter Brocken. Ich frage mich nun daher ob es nicht auch möglich ist die Überschreitung andersherum zu machen, also über das Wimbachgries loszugehen, von Westen aufzusteigen, und dann nach der Überschreitung im Watzmannhaus einzukehren um am nächsten Tag "gemütlich" von dort abzusteigen.

Wäre das ein Problem (außer ggf. Verkehr am Grat) oder ist das so machbar ?

Danke für die Info und viele Grüße

Chrizmo
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Re: Wie schwer ist der Watzmann wirklich?

Beitragvon EfBieEi » 8 Juli 2019 14:38

Chrizmo hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich möchte mich hier mal drannhängen :)

Aufgrund starker Knieprobleme ist für mich die Watzmann-Überschreitung bzw. der Abstieg ein harter Brocken. Ich frage mich nun daher ob es nicht auch möglich ist die Überschreitung andersherum zu machen, also über das Wimbachgries loszugehen, von Westen aufzusteigen, und dann nach der Überschreitung im Watzmannhaus einzukehren um am nächsten Tag "gemütlich" von dort abzusteigen.

Wäre das ein Problem (außer ggf. Verkehr am Grat) oder ist das so machbar ?

Danke für die Info und viele Grüße

Chrizmo


Meiner Meinung nach dürfte das einzige Problem sein dass du dann eben einen schweren Aufstieg hast. Die heikleren Kletterstellen an die ich mich erinnere musste man alle hinab klettern, die musst du in dem Fall dann hinauf. Und du musst wohl aufpassen dass die Wegmarkierungen auch gut sichtbar sind, das weiss ich nicht.

Das ist das einzige was mir derzeit einfällt.
EfBieEi
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Re: Wie schwer ist der Watzmann wirklich?

Beitragvon Chrizmo » 8 Juli 2019 16:17

Meiner Meinung nach dürfte das einzige Problem sein dass du dann eben einen schweren Aufstieg hast. Die heikleren Kletterstellen an die ich mich erinnere musste man alle hinab klettern, die musst du in dem Fall dann hinauf. Und du musst wohl aufpassen dass die Wegmarkierungen auch gut sichtbar sind, das weiss ich nicht.

Das ist das einzige was mir derzeit einfällt.


Ok das klingt erstmal nach keinem Problem, generell ist das hochklettern ja eher einfacher als runter ;)

Das der Aufstieg dann entsprechend härter wäre ist klar, aber den krieg ich mit dem Knie auf jedenfall eher gebacken als den Abstieg. Wäre dann eh eher für den Spätsommer/Herbst erst anvisiert, ein bissl Trainingszeit ist also noch.

Danke schonmal für deine Einschätzung :)
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