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Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Hier kann ein allgemeiner Austausch erfolgen.

Moderatoren: Erik, Sandra

Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon Daria » 25 Juli 2019 15:27

Erik hat geschrieben:@ Daria : Dar war auch direkter Beitrag an dich. Drück dir die Daumen. (aber mal nebenbei ne Frage: warum kaufst dir Trailrunning Schuhe wenn dir was anderes mehr helfen könnte? Die Speedcross sind Sohlentechnisch mal überhaupt nicht für Klettersteige/ alpine Begehungen gemacht.) Aber egal. Wird schon seine Gründe haben.
Ich fürchte, der Grund war manglende Überlegung und hohe Beeinflußbarkeit beim Kaufen. :(

Erik hat geschrieben:häng mal nen Lauchkörper wie meinen eine Klimmzugstange mit Kinn über der Stange und im Gegensatz nimmst mal einen der zum Pumpen geht. Und jetzt schauen wir mal wer sich länger halt. Da gehts um die reine Anatomie...
Hmmm... So "statisch" habe ich es eigentlich nie ausprobiert. Vielleicht 1Min. oder etwas mehr, aber ich will nicht den Mund zu voll nehmen. [/quote]
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon harwin » 25 Juli 2019 15:49

Daria hat geschrieben:
Erik hat geschrieben:@ Daria : Dar war auch direkter Beitrag an dich. Drück dir die Daumen. (aber mal nebenbei ne Frage: warum kaufst dir Trailrunning Schuhe wenn dir was anderes mehr helfen könnte? Die Speedcross sind Sohlentechnisch mal überhaupt nicht für Klettersteige/ alpine Begehungen gemacht.) Aber egal. Wird schon seine Gründe haben.
Ich fürchte, der Grund war manglende Überlegung und hohe Beeinflußbarkeit beim Kaufen. :(

davon hatte ich in einem früheren Post geschrieben. Mein Test fand exakt mit dem genannten Speedcross 4 statt. Mir war die Sohle nen Tick zu weich. Aber vielleicht bin ich auch ein Weichei. 8)

Aber nichtsdestotrotz ist das ein guter Schuh (für andere Aktivitäten), aber auch für den Alltag. ;-)
Gruß
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon Apicius » 25 Juli 2019 21:20

Das wissen aber Apicius und Ralf besser, die sind die großen Stöckenutzer!



:thumbup: : man man hier wurde ja echt ein Fass aufgemacht, ist ja wie wenn man im Autoforum über das richtige Öl dikutiert :mrgreen:

Ja ich bin begeisiterter Stockgeher, das hat mehrere Gründe, zum einem bei richtiger Benutzung kommt man viel entspanter den Berg hinauf, da man neben der Beimkraft auch noch die Armkraft zur Verfügung hat und so neben einen schönen ganzheitlich Körpertraining auch noch Kraft spart.

Ist wie mit dem E-Bike hab ich auch drüber gelästert bis ich es verstanden hab :mrgreen:

Bergab nimmt man einefach viel Druck vom den Knie, und das ,ganz betimmt in schwarzen Etappen (zumindest ich) ohne mental oder körperlich
an Gefühl zu verlieren.

So wichtig wie es ist beim Berauf mit den Schalufen zu arbeiten so wichtig ist es die Dinger beim steilen Berab ab zu lassen das man in Falle eines Sturzes die teile von sich schmeisen kann, drauf fallen mag weder der Stock noch der Körper 8)

Mitlerweile ist es zumindest bei mir leider so, dass ich wohl zumindest berab ohne Stöcke nicht mehr kann, da ich einen doppelten Meniskusriss und überdehnte oder gerissene Bänder linkes Knie habe. Alltag null Probleme, aber keine Schnellkraft mehr. Auf einem Bein stehen kein Problem aber springen und sprinten sind Geschichte.
Bedingt durch meinen Sport ist die Muskulatur so ausgebildet das sie recht viel stabilisiert, aber eben nicht alles.

Bezüglich Schuhe, solang ich keine Steigeisen (und damit mein ich nicht mein Notfallpäckle für kleine nicht zu steile Schneefelder) an ziehen muss hab ich leichte Zustiegschuhe von La Sportiva an, je leichter desto gut, und das schon seit mehreren Jahren, egal ob wie jetzt Tajakante, Cesare Piazetta oder Tabaretta.
Kann aber auch jeden verstehen, der lieber einen festen Schuh haben will.

Ist wie mit den Stöcken "schmecken muss es" und Geschäcker sind bekantlich verschieden, da hilft nur eigene Erfahrunegn machen und raus finden was für einen persöhnlich das beste ist und wie er sich vor allem am wohlsten fühlt. :wink:
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon KarlM » 26 Juli 2019 21:53

Hallo
Vieleicht ist für die Diskussion der Test in Alpin 6/2018
Hilfreich. Da geht es genau um die Schuhe, die KS, Zustieg und Alpinandern gleichzeitig können.

LG
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon Daria » 27 Juli 2019 19:49

KarlM hat geschrieben:Hallo
Vieleicht ist für die Diskussion der Test in Alpin 6/2018
Hilfreich. Da geht es genau um die Schuhe, die KS, Zustieg und Alpinandern gleichzeitig können.

LG

Was ist es? Ein On-Line Magazin? :oops:
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon Daria » 27 Juli 2019 20:05

Gestern Abend und heute konnte ich meinen Fehlkauf :) testen. Die "SpeedCross 4" Schuhe sind auf dem Wirtschaftsweg und einem normalen Wanderpfad paradiesisch: leicht, haben guten Kontakt zu Boden, rutschen nicht auf kleinen Steinchen und sind sehr fußfreundlich. - Ich bin damit vom Golling zum Carl v. Stahl Haus hinaufgewandert. Dieses Mal war ich schlauer und habe diesen Teil des Wegs am Vortag gemacht und im Stahl Haus übernachtet. Heute versuchte ich damit den Berg hoch zu kommen und habe sofort aufgegeben: die Sohle ist so weich, dass man regelrecht die spitzen Steine spürt und der Fuß fühlt sich irgendwie unstabil an. Also bin ich die paar Meter wieder runter und habe meine Bergstiefel angezogen.

Heute hab ich es im zweiten Anlauf doch auf den hohen Göll geschafft. - Ich habe mir Zeit genommen. - Gott sei Dank, sind die meisten Leute nur bis zum hohen Brett gegangen und ich war dann praktisch allein auf der Strecke. Das ist eine Art Überschreitung, wo viele kleine An- und Abstiege gibt, die mir Angst machten. Nachdem ich auf jeden Fall mehr Angst vor dem Absteigen habe, hab ich die Stellen, die mir unheimlich erschienen, gleich wieder abgestiegen und dann noch mal hinauf und weiter. So mußte ich nicht städing daran denken, dass "dort eine ungute Stelle ich, wo ich nicht weiß, ob ich runterkomme". Natürlich dauerte es in diesem Modus fast die doppelte Zeit, aber ich denke, ich habe auch dazugelernt.

Am Mandl-Steig habe ich derweil noch wirklich nichts zu suchen. :) - Könnte mir höchsten den "Darwin-Avard" für den dämlichsten Absturz holen. - Also ging ich den ganzen Weg einfach zurück und stieg beim Stahl Haus und dann nach Golling ab. Ab 17:00 regnte es ordentlich, aber da war ich schon auf dem guten Wanderpfad unterhalb von Stahl Haus. Der lange Abstieg am Pfad und Wirtschaftweg hat mit den leichten Schuhen viel besser funktioniert, als vorige Woche mit den Bergstiefeln. Ich war schneller und habe auch weniger Schmerzen.

FACIT: am besten geht es mit mit zwei Paar Schuhen. :) Lästig, aber weniger Schmerzen.
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon ziller » 28 Juli 2019 13:50

Daria hat geschrieben:Was ist es? Ein On-Line Magazin? :oops:

Nicht direkt,...:

www.alpin.de/tests-produkte/24601/artik ... _2018.html


FACIT: am besten geht es mit mit zwei Paar Schuhen.


Wollte eh grad schreiben, das ich mich nach ner Kombi aus beiden umgucken würde.
Das muss nu aber nix ausm Reigen dieser Schuhe sein. Und der Test umfasst nur Mid(-hohe) Treter.
Zudem: was Passform und ähnliche Kriterien angeht, würd ich nie auf nen Test höhren und zudem auch Nicht-Testsieger in Betracht ziehen, wenn die Kriterien, die ich für mich persönlich hoch gewichte, mitbringen und andere wiederum, die für mich uninteressant sind, mies bewertet werden.
Ich trag persönlich Puschen von Timberland, die ich ursprünglich als Lifestyle-Puschen gekauft hab, weilse aussahen, wie klassische Berghaferl.
Erst mit der Zeit hab ich analysiert wieso ich mich sehr wohl darin fühle und in allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen hervorragend damit zurecht komme: gute Dämpfung, sehr geringes Gewicht (880gr/Paar in Gr. 40), sehr flache Sohle (macht nen sehr kleinen Hebel, der den Fuss umknicken lassen will) und vorallem brutaler Grip in verschiedenen Geländeformen.
Dass die Sohle nicht so steif ist wie bei vielen anderen Schuhen, die hier bevorzugt werden, keine Climbing Zone haben und einige Faktoren mehr, spielt für mich ne eher kleinere bis gar keine Rolle, daher hab ich von den Schuhen mittlerweile das vierte Paar und mir kommt das Grausen beim Gedanken, meine Füsse in so hohe, unflexible Puschen mit bocksteifer Sohle pressen zu müssen.
Um Missverständnissen vorzubeugen: ich hab schon andre Schuhe wie reine Zustiegsschuhe oder steigeisenfeste Treteimer auch, ich benutze sie nur so gut wie nie bzw. nur, wenns unbedingt nötig ist.
Irgendwann und irgendwo triffst auf jeden Fall mal den Sensenmann.
Und in dem Moment denkst ganz gewiss nedd "Oh, ich hätte viel öfter ins Büro gehn sollen!"
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon Apicius » 28 Juli 2019 15:30

die Sohle ist so weich, dass man regelrecht die spitzen Steine spürt und der Fuß fühlt sich irgendwie unstabil an.


ist ein Trailrunning Schuh ob gut oder schlecht weis ich nicht, aber zum Bergwandern oder Klettersteig eher falsch beraten meiner Meinung nach.

Hier mal 2 Beispiele für leichte Schuhe.

https://www.lasportiva.com/de/schuhe-herren/tx2

Schuh von meiner Tochter und mir, extrem leicht, so geschnitten das der Seitenhalt gut ist, aber läst einen spitze Steine etc. recht deutlich spüren.
Sehr guter halt auf "Reibung" im Fels.

https://www.lasportiva.com/de/tx4-woman-gtx

sieht fast geanuso aus, ist aber im Gegnsatz zum TX2 mit einem Absatz ausgestattet was den Schuh vor allem auf Grass aber auch insgesammt rutschfester macht. Schuh ist etwas stabiler ausgelegt bezüglich Laufkompfort und Seitenhalt, dafür schwerer. Grip im Klettersteig für einen "Wanderschuh" sehr gut.(trägt mein Sohn)


Das Problem ist, du wirst hier wie du es jetzt ja schon machst, deine eigenen Erfahrungen sammeln müssen.

Unfair finde ich nur, und deshalb hab ich auch noch mal geschrieben, wenn man Wander-und Klettersteigeinsteigern Trailrunningschuhe verkauft, das sind Schuhe für Leute die die diesen Sport betreiben wollen oder einen lockeren Freizeitschuh wegen der Optik für Zuhause suchen.

Auch würde ich dringend davon abraten mit den beiden oben genannten Schuhen auf eine längere Tour zu gehen ohne bei einfachen Touren ausreichend getestet zu haben ob das auch das richtige für einen ist.

Ähnliche betimmt genauso gute Schuhe gibt es u.a. von Salewa.
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon rope » 15 August 2019 13:16

Bei meiner ersten Wanderung der Sommersaison hatte ich ebenfalls sofort Knieschmerzen wie die Pest und Muskelkater vom Klettern. Im Alter musss man sich schonen, langsamer bewegen und/oder Tabletten nehmen! Der Lack ist ab... Das schein jedenfalls für mich zu gelten mit Ende 30 :D
Früher war ich unentschlossen, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon Oldie » 15 August 2019 13:36

...oder so vielseitig trainieren, dass es nicht zu einseitigen Überlastungen kommt. Ich habe mit Anfang 60 keinerlei Probleme. :D
Genuss kann man nicht in Höhenmetern messen!
mit sportlichen Grüßen
Volker
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Re: Schneller werden im Abstieg. Knieschmerzen.

Beitragvon Steeler » 16 August 2019 14:02

rope hat geschrieben:Bei meiner ersten Wanderung der Sommersaison hatte ich ebenfalls sofort Knieschmerzen wie die Pest und Muskelkater vom Klettern. Im Alter musss man sich schonen, langsamer bewegen und/oder Tabletten nehmen! Der Lack ist ab... Das schein jedenfalls für mich zu gelten mit Ende 30 :D


Ob Tabletten nehmen die sinnvollste Lösung sind,wage ich zu bezweifeln. Das dürfte es mittel/langfristig eher schlimmer machen da die Tablette(n) den Schmerz unterdrücken aber das angeschlagene Gelenk trotzdem belastet wird.
Zumindest sollte das kein Dauerzustand werden.
Was nicht geht, geht nicht - klingt blöd, ist aber so. Wenn jeder Schritt im normalen Leben, (Urlaub ist nur ein paar Wochen im Jahr) zur Qual wird, hast so ziemlich alles falsch gemacht. Von den etwaigen Nebenwirkungen der Medikamente mal ganz abgesehen.
February 10th 2014, i survived
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