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Giant Trance E+

Hier kann konkret nach einer bestimmten Tour gefragt werden, sofern diese noch nicht in der Datenbank vorhanden ist.

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Giant Trance E+

Beitragvon ziller » 13 November 2018 16:06

Ich mach ma nen neuen Fred auf für das Glander.

ziller hat geschrieben:So, leider und spontan steht die Ablösung in den Startlöchern:

Bild

Giant Trance E+ 2019 mit deren eigenem SyncDrive Pro ausm Yamaha Motorbaukasten.
Fürn Display reichte es nicht, drum ist der Lenker 'voll clean ey'*, (edit: noch)

Bild


aber es gab farblich passendes Fett für die Montage

Bild

Morgen hammwa ja Feiertag hier, da werd ich heut Abend, wenn ich mit der Büchse heimgegurkt bin, Vorbau, Lenker und Sitz anpassen und die Kischd morgen etwas rumlassen im Geläuf.

*) jedenfalls bis ne Händihalterung dahin gefunden hat, mittels derer ein Smartphone, welches via App die Fahrdaten anzeigt und die Strecke speichert, die Aussicht verschandelt
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Re: Giant Trance E+

Beitragvon ziller » 13 November 2018 16:07

ziller hat geschrieben:Bissl Zubehör aufgeladen, um dem Alltag gerecht zu werden.
Generell find ich, gibts schlimmeres als während der Arbeitszeit MTB-fahren zu müssen, aber den Weg auf die und von der Arbeit 'mitzuerledigen', wenn man eh schon mit der Kiste unterwegs ist, ist halt auch ganz nett.
Und letztlich war nicht ich derjenige, der diese, für meinen hauptsächlichen Einsatzzweck völlig ungeeignete (wie man dem Bild deutlich ansieht) Rodel anschaffen wollte.
Ich hab das billigste, hässliche Hardteil mit dem gleichen Motor vorgeschlagen, aber nachdem der Zahlmeister eh schon dabei war, wurds halt ein gradmal doppelt so teures Fully.
Mei...

Bild

Nu bin ich gespant, wie lang das Tascherl da hinten drauf rumschaukeln wird, ehe mir das ganze Zubehör ins Hinterrad gerät.
Die erste Probefahrt hats überstanden, nichtmal das Rücklicht ging verloren, aber ich nehm vorsichtshalber mal das Werkzeug mit an Bord, mit dem die Strapse dieser Konstruktion nachgezogen bzw. gelöst werden können.
Am Reifen ist links und rechts grad mal n Zentimeter Platz, da ist nicht viel Luft, um sich mal eben unter grad mal der Hälfte der (angeblichen) Maximalbeladung zu verschieben...

Licht an/aus ist am Schalter vorgesehen, mal gucken, ob ich da ne passende Spannung auftreib, um ein Lampion fest zu installieren.
Immerhin liegen die Stecker im Vergleich zu den andern Yamaha-Trieblingen, die immer raus mussten, um irgendwas an- oder abzustöpseln, unter nem Spritzschutz unterm Motor und nicht im Rahmen darüber.
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Re: Giant Trance E+

Beitragvon ziller » 13 November 2018 16:30

Mal n paar Eindrücke aus den ersten Tagen und mittlerweile Wochen...

Erstemal: der Motor hat ein absolut deppertes Mahlen als Laufgeräusch. War ich bisher von den Yamaha-Antrieben (was der Giant-Motor im Grunde ja ist) so nicht gewohnt. Leisetreter sindse ausser vielleicht Brose ja alle nedd, aber das hier, puh...

Die Werkseinstellung für die 5 Unterstützungsstufen sind mit zu weit gespreizt.
Das geht los bei 100% und bis hoch zu 380.
Die dritte Stufe hat 250%, da reichen, wenn ich selbst mit 150W den Buckel hochtret (und so in der Region bewegt sich mein Level), die 250W vom Zeug nedd, um nochmal das Zweieinhalbfache zu spendieren, ergo ändert sich durch Hochschalten auf noch mehr Motorunterstützung nix mehr.
Was mir dagegen ziemlich abgeht, ist ein Automatikmodus. Der schluckt zwar beim Flyer üppig Futter ausm Akku, aber wenn man sich mal dran gewöhnt hat, die Unterstützung am Anfang einzuschalten und dann nimmer anzurühren ists echt ätzend.
Nu fahr ich meist konstant auf Stufe zwei aka 175%, aber mei...

Wie oben bemerkt hat die Büchse kein Display.
Man kann sich ne App laden, mit der man super in den Unterstützungsstufen rumfuhrwerken und die Fahrdaten anzeigen lassen kann, aber so richtig toffte ist das nur wenn man parallel GPS laufen lässt und dann saugts erstens je Stunde rund 40% Batterie ausm Telefon und zweitens kann man zwar konfigurieren, ob die App GPS-Daten nutzen darf und wenn, ob immer oder nur bei Benutzung der App, bisher hat sie die GPS-Verbindung aber auch nachm Schliessen nie getrennt, so dass ichs komplett ausgeschaltet hab. Und die App nimmer nutze, weils ohne witzlos ist.

Fahrwerk ist dank zweier Fox-Elemente erste Sahne, die Reifen haben Grip ohne Ende wie ichs lange nimmer gewohnt bin und kommen serienmässig tubeless.
Aber: es sind DH-Reifen, dementsprechend fett, grobstollig und vorallem schwer kommen sie daher. Wechseln werd ich sie wegen der Sauerei mit der Tubelessmilch aber erst, wennse runter sind oder die Milch nach n paar Monaten ausgetrocknet ist. Merkt man dann ja, wenns dauernd nachgepumpt werden muss (und dann meist dennoch nur n paar Minuten den Druck hält).

Tja und dann ging die Rodel gestern spontan aus. Dacht erst, es hätte was damit zu tun, dass ichs bis auf rund 10% leergefahrn bin, wär aber unlogisch. Das Uproc schaltet ab 10% ja auf zärtlichste (also fast gar keine) Unterstützung zurück.
Beim zweiten Mal innerhalb weniger Meter war ich dann auch sicher, dass ich nicht versehentlich aufn Schalter gekommen bin (geht nämlich am Lenkerschalter ein- und auszuschalten... :D ) und nachdem heute morgen kurz vorm Ziel mehrfach das gleiche passierte, bin ich nu seeehr gespannt, wie sich das entwickelt, wasses ist und wie fixies es zu finden ist...
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Re: Giant Trance E+

Beitragvon Ralf » 13 November 2018 16:46

also irgendwie scheinen deine bisher genutzten ebikes allesamt nicht das gelbe vom ei zu sein, oder @ziller? ;-)
ich musste heute bei meinem bike zum 2.mal komplett die bremsbeläge (sowohl vorne als auch hinten) austauschen (bin nach nun 4 Monaten nutzung wieder auf "Metall auf Metall" gekommen :shock: . anscheinend bremse ich zu viel (oder fahre zu sehr steile berge) :mrgreen:
Viele Grüße, Ralf

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Re: Giant Trance E+

Beitragvon Julian » 13 November 2018 16:53

Da gabs mal einen schönen Comic in der bike..."wer bremst, verliert!" "Wer nicht bremst, auch!" Leider finde ich den nirgends.
What goes up, must come down.
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Re: Giant Trance E+

Beitragvon ziller » 13 November 2018 22:44

Ralf hat geschrieben:also irgendwie scheinen deine bisher genutzten ebikes allesamt nicht das gelbe vom ei zu sein, oder @ziller? ;-)


Oooch du, irgendwas ist immer.
Aber erstens ist die Maulerei und das Gekrittel berufsbedingt, zweitens auf sehr hohem Niveau und drittens hab ich da schon Leute mit ganz anderen, _richtigen_ Problemen an ihren Kisten an der Backe gehabt.
Von daher bin ich da ganz locker.
Und lieber so als abgeschmiert und die Kiste und sich selbst dabei kaltverformt...

Davon abgesehen wird durch die Zunahme des Bestands natürlich auch die Streuung grösser. Da muss man ja fast dankbar sein, wenns jemanden wie mich trifft und dafür nicht eine/n, der/die mit hohen Zielen sein/ihr Leben mit so ner Kiste revolutionieren wollte, n paar grosse Scheine hingeblättert hat und jetzt doch weiter zu Fuss gehn muss... :mrgreen:

Bremsen: ja, das lästige Thema mitm Verschleiss... :(
Das nehm ich aber ehrlich gesagt gar nicht richtig wahr.
Ketten, Ritzel, Bremsklötze wechsel ich so oft, dass die eigenen Räder dazwischen gar nicht (negativ) auffallen... :thumbup: :mrgreen: :roll:


Julian hat geschrieben:"wer bremst, verliert!" "Wer nicht bremst, auch!"

Wer später bremst, ist länger schnell... :wink:

Aber ernsthaft: da spielen beim Verschleiss so viele Unbekannten mit, das ist fast noch krasser als beim Stromverbrauch.
Grad bei Bremsen ist der eine vorne mit dabei, weil er zuviel bremst, n anderer, weil er zu wenig bremst.
Und wennsts Radl regelmässig in der Werkstatt abgibst unds nedd selbermachst, wechseln die natürlich lieber einmal mehr als einmal zu wenig. Im Allgemeinen ist die Kundschaft wenig erfreut, wennse heut s Bike vom Service holen und in nem Monat wieder vortanzen müssen, weil die Bremsen auf den Eisen sind.
Egal aus welcher Perspektive ists schwer, da nen goldenen Mittelweg zu finden.
Umso weniger, wenns Graffl Geld kost wie beim Auto.
Sicher gibts auch Bremsklötze die für nen Zehner kommen, aber andererseits kann man schon auch gut Geld loswerden.
Nix gegen Kool Stop und Konsorten, aber heutzutage ists grad am Ebike rechtlich nimmer so lässig, andere als Originalteile einzubauen.
Mit dem Giant hier ists an sich schon vorbei.
Anderer Lenker, anderer Vorbau, da bin an und pfirsich schon ich der Radhersteller und Giant raus aus der Produkthaftung.
Wenn ich nen Crash aufgrund Bauteilversagen überlebe, können wir noch streiten, inwieweit das ursächlich gewesen sein könnte, aber ansonsten siehts eher mau aus...
Awwer jot, et hätt noch immer jot jengange und ein bissl Ahnung hab ich ja schon von dem, was ich da tu. Grad noch... :mrgreen:
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Re: Giant Trance E+

Beitragvon ziller » 26 November 2018 15:04

Jaaa, also, nach der Kur neulich mit Entfernen der Batterie und Fetten der Pole sowie rein vom Nachschauen unterm Plastedeckel, was die Stecker so machen, geht der Koffer nu seit 5-6 Betriebsstunden wieder.
Keine Ausschalter, keine Ruckler.
Nur die Kälte fordert ihren Tribut: gestern nach 37km, davon die letzten 10 brettleben und die davor zur Hälfte bergauf (relativ zahm, nix was zum Höherschalten als Stufe 2 genötigt hätte) und zur Hälfte bergab so gut wie leer und aufm Zahnfleisch heimgekommen.
Iss nu für den grossen Akku (500Wh) genauso nedd prall wie dereinst die Reichweite mitm Flyer ehe ich an der Unterstützung geschraubt hab.
Vielleicht sollte ich doch mal n bissl am Giant rumjustieren.
Stufe 1 lassen (100%), Stufe 2 von 170 auf 150 runterstellen und Stufe 3 dafür von 250 auf 200 oder so.
Wie sicher erwähnt, brauch ich eh keine 380%. Um 250W abzurufen, müsste ich selbst nur 65W treten, wenn ich so mies beinander bin, setz ich mich, glaub ich, nicht aufs Rad. Zumal es sich bei DER Akkustandzeit kaum lohnt. Da dauert ja das Umziehen länger als der Akku hält... :mrgreen:

Ja gut, im Anhang füge ich mal das Pamphlet des ZIV bei.
(Sry für die mässige Qualität, n PDF kann man nicht anhängen und als JPG wirds auf 640x480 begrenzt)

Kat. 1 ist ja halbwegs nachvollziehbar, aber schon beim Geäckträger in Kat. 2 gehts los.
Keine Ahnung, wo das alles noch hinführen soll...
Erinnert sich noch jemand an die Klappräder unserer Jugend? Die konnte man schön beim Fahrenn aufklappen, so dasses Vorderrad 20 oder 30cm neberm Hinterrad lief.
Vor so nem Hintergrund erscheints unmöglich, dass wir das überleben konnten.
Meine ersten Radtouren. Billige Felgenbremsen auf verchromten Felgen und damit und aufm vollbepackten Rad Alpenpässe runter.
Die Böcke damals haben beladen schon vom Hingucken gewackelt wie Lämmerschwänze.
Und dann darfste in Kat. 3 keinen Lenker oder Vorbau tauschen, wenns der Bike- oder Teilehersteller (letzterer wird sich hüten) nicht freigegeben hat.
Lieber mal die Wackelorgie am Omarad mit tiefem Durchstieg, Akku am Gepäckträger und Motor im Vorderrad, nicht so lebhaft stören.
Scheinwerfer, Bremszüge und -Leitungen.
Koppschüttel.
Bin gespannt, wie lang die Bikehersteller hier die von ihnen freigegebenen Bauteile bevorraten, ehe auf Anfragen danach die lapidare Antwort kommt, das kriege man doch in jedem Grosshandel.

Und frag mich keiner, was unter Kat. 4 mit Griffgummis, die geklebt sind, ist, oder wieso das Glander gleich in die ewigen Jagdgründe eingeht, wenn man bei ner Panne nen Schlauch mit nem anderen Ventil verwendet...

Von der Annahme, dass ne private Haftpflicht heut noch was zahlt, wennse zumindest nen Hauch einer Chance hat, des Bikes habhaft zu werden, muss man sich wohl, egal ob Ebike oder nicht, verabschieden. Bin ich froh, dass mir die ganzen Ebikes nedd selbst gehören und meine normalen Bikes alle selbstgebaut sind.
Da iss quasi immer alles orischinool wie vom Hersteller, egal was ich damit anstelle... :thumbup:



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