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Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Hier kann konkret nach einer bestimmten Tour gefragt werden, sofern diese noch nicht in der Datenbank vorhanden ist.

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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon ziller » 19 September 2017 18:14

Bin grad aufm Heimweg aus den Dolos und wenn die Wettervorhersage zutreffender ist als bei uns (haben heute abgebrochen wg. anhaltendem Schneefall und mangelnder Aussicht,unser Programm noch zu realisieren) siehts für die kommenden Tage ganz gut aus.
Freitag muss ich nach Innsbruck,kann sein,dass wir (zwo Kollegen und ich) hinterher noch nach GAP reisen und meine Wettersteinrunde radeln oder die Alpspitzferrata machen umd aufm Heimweg den Hohenglücksteig.
Ma guckn...
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon Apicius » 20 September 2017 17:58

Bin grad in den Dolos, und habe endlich mal den magnifici 4 gemacht :thumbup:
Wetter war den ganzen Tag ohne Niederschlag und je weiter derTag voran gekommen ist je häufiger
gabs auch Sonne.
Warm ist anders, war aber zum klettern ok. Nur teilweise war der Wind lausig kalt.
Außerdem ist die Schneegrenze recht niedrig was die Klettersteige doch schon recht einschränkt.
Cesare Piacetta oder Kaiserjäger fallen wohl aus :?
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon Apicius » 25 September 2017 8:14

Da hier offtopic erwünscht ausdrücklich ist plaziere ich meinen Kletterbericht da es past hier.

Wie eins vorher schon gesagt, hat es Wettermäsig endlich gepast den schon lang geplanten Steig zu machen.
Er ist anspruchsvoll und macht einen haufen Spaß Bild
Ich war noch ein wenig Müde, bin um 0.30 Uhr in der Nähe von FFM los gefahren, und es war teilweise mehr Verkehr als erwartet und jede Menge Baustellen Bild so das ich erst gegen 6.30 am Ritten im Hotel angekommen bin. Ich hab mich dann bis 9 erst mal hin gelegt und anschließend ein Panoramafrühstück gemacht.
Bild Der Blick aus dem Fenster zeigt Latermar und Rosengarten und vor allem das der Sockel vom Mazare komplett im Schnee ist und eine Schneegrenze von ca, 1800m zu erkennen ist .
OK ich will ja blos auf 2200m hoch und das Südseite und fürs runter gehen pack ich mal sicherheitshalber die leichten Steigeisen mit ein...man weis ja nie Bild
Über den Karrerpass, der die Schneehöhe bestätigte, ging es ohne viel Verkehr ins Val die San Nicolo, wo die beschriebene Parkmöglichkeit an der Holzhütte schnell gefunden war, so das ich gegen 12 ( ich hab mir auf Grund der doch recht kühlen Witterung / kühler als angesagt, Zeit gelassen) zum Einstieg starten konnte.
Bild Startpunkt mit Blick auf den Klettersteig

Am Einstieg war tatsächlich schon jemand vor mir, der aber noch ein wenig zauderte, da er wohl ein wenig Schulter Probleme hatte und der Einstieg auch direkt mit einen D optisch eindrucksvoll los ging.
Er entschied sich dann doch wieder runter zu gehen , was ich immer für ein sinnvolle und auch anzuerkennnde Entscheidung halte, weil es machmal mehr Mut, aber auf jeden Fall mehr Verstand erfordert, sich zu sagen, dass lass ich jetzt mal lieber ehe ich mir weh tue Bild

Der Steig geht durchaus knackisch los, und die D Passagen sind zumindest nach meiner Sicht gerechtfertigt. Ob der Überhang, der an der Schlüsselstelle kommt, E ist oder D/E darüber möchten sich die Götter streiten Bild die Passage ist so kurz das es in meinen Augen keine große Rolle spielt, aber es ist definitiv ein Überhang und wer in anspruchsvollen D Stücken Probleme hat, sollte die Finger davon lassen, ansonten ist das Stück schnell gegessen ohne große Probleme.

Direkt im Anschluß an den E Überhang kommt dann eine Querung E in D übergehend. Vor der hatte ich bei meiner Planung deutlich mehr Respekt, weil so eine steile überhängende Querung je nach Länge und vor allem bei schlechten Tritten wo man nur auf Reibung gehen muss schon mal ordenlich in die Arme geht, vor allem wenn man wenig geschlafen hat.

Bild ein Teil der E-Querung die dann in D übergeht.

Soviel zur Theorie, die Querung ist aber mit E auf jeden Fall deutlich überbewertet, wenn man die mit dem Gele Knott vergleicht. Dies liegt sowohl an der recht moderaten Steigeung, als vor allem daran das unten ein zweites Seil gespannt ist auf dem man problemlos laufen kann. Trotzdem sei auch hier noch mal gesagt, es ist auch kein lockerer Spaziergang und Kondition und Klettererfahrung sollten vorhanden sein.

Danach kommt eine längere Gehpassage mit einigen leichten gesicherten Kletterreien (max.B/C) durchsetzt, bis dann der Grande camino kommt, in meinen Augen pures Genussklettern. Viel schöner kann man Klettersteige nicht anlegen, Wahsinnsaussicht, Tritte und Griffe zur genüge und schön nach oben gehend Bild
Zumal auch die Temparaturen bedingt durch immer mehr Wolkenauflockerungen nach oben gingen und der kalte Wind den ich u.a. bei der Querung hatte weg war.

Bild Einstieg Gran Camino.

Anschließen kommt nur noch eine kleine Steigung mit einer weiteren kurzen D Passage und dann ist man oben. Insgesammt, ein sehr schöner Klettersteig der immer wieder mal schwieriger ist und anschließend Entspannungspassagen bietet, so das ich mich gut gefordert gefühlt habe, ohne das Streß aufkommt.

Der Schnee hielt sich oben auch in moderaten Grenzen, so das der Abstieg kein problem dar stellte.

Bild Am ausstieg Blich auf das Riffugio Biata Cuz.

Wenn es past werde ich den wohl im Sommer noch mal mit der Familie machen.

Am Donnerstag war dann Traumwetter und faulenzen (Frau ist mit dem Zug nach gekommen ) sowie shopping in Bozen angesagt mit anschließendem

Bild Spätsommer in den Alpen genießen im Hotel.
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon Apicius » 25 September 2017 16:33

...um mal wieder in Richtung Fahrrad fahren zu kommen :mrgreen:


Heute den Rucksack mit Klettergurt, Abseilachter, Seil, Bandschlaufen und diversen Karabienern gepackt und mit dem Fahrrad nach Frankfurt gefahren (ca.15km) um eine Dachrinne sauber zu machen.
Machen wir ab und zu mal für liebe Kunden wenn wir dort eh zu tun haben, das spart denen einen "Steiger" zu mieten Bild

Bild Arbeitsgerät und Arbeitsfahrzeug

......so könnte gerne ich jeden Tag Arbeiten und mein Geld verdienen Bild

auch irgenwie eine Art klettern zu gehen Bild Bild
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon ziller » 25 September 2017 16:54

Apicius hat geschrieben:Bild



Ah, das hat man sich also unter 'Plattenkletterei' vorzustellen... :mrgreen:


(Sehe ich es richtig, dass du den Sicherungskarabiner öffnen musst, um das Seil im Abseilachter festzulegen?
Was sagtn da die BG, hüstel... Bild)
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon Apicius » 25 September 2017 17:30

...wenn wir immer nach BG arbeiten würden, könnte uns keiner mehr bezahlen bzw. könnten einige Sachen gar nicht mehr durchgeführt werden. :mrgreen:
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon ziller » 25 September 2017 17:47

Schon klar,war auch nicht wirklich ernstgemeint. Ich glaub,in der PSA wär allein schon der Abseilachter gar nimmer vorgesehn,und das nicht erst seit gestern...
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon Apicius » 26 September 2017 11:03

Ich glaub,in der PSA wär allein schon der Abseilachter gar nimmer vorgesehn,


grundsätzlich zu recht Bild

Je nach Seil und Achter den ich nehme, läuft der wie sau oder geht fast nicht vorwärts, daher auch die Sicherheitsschlinge das ich max 2-3m incl Pendelneigung durchfallen kann da das verwendete Seil mit diesem Achter recht leicht läuft.
Wenn ich im Sichtbereich an einer Außenfasade was machen würde, dann mit Automaten (Eddy) und einen Angestellten lasse ich erst gar nicht aufs Dach.
Wobei, wo wir gerade am sichern sind, ich zum beim Klettern mit Partner momentan am liebsten den Click up (Halbautomat) habe.
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon ziller » 26 September 2017 14:12

Apicius hat geschrieben:...Click up (Halbautomat)...



Da bin ich mit meinen Kletterkollegen auch immer am Streiten.
Der aktuellen Einteilung nach ist das Clickup ja wie deren Smarts oder das Megajul unter den Halbautomaten einsortiert und ich bin beim Klettern kopfmässig deutlich gehandicapt, wenn die zu zweit quatschend unten stehn, die Bremshand _irgendwo_, aber nicht am Seil, weil die Dinger ja den Halbautomaten zugeordnet werden.
Vergessen tunse dabei regelmässig, dass ihre Geräte (vom GriGri warense teilweise relativ schnell wieder weg, weils mehr Aufmerksamkeit beim Sichern erfordert, um schnell genug Seil ausgeben zu können...) im Vergleich zu nem GriGri im Zweifelsfall nicht blockierend, sondern nur bremskraftunterstützend und dabei auch noch bremshandpositionsabhängig sind.

Ich denke, für aufm Dach rumzukraxeln würde ich GriGris Schwestern Grillon, IDS oder RIG bevorzugen...


Aber mal ontopic: bin am Samstag n bissl in der Fränkischen auf meinen versteckten Pfaden rumgecrosst und dabei das ein oder andere Mal herzhaft mitm Pedal hangseitig hängengeblieben, was jedesmal nen unheilvollen Impuls Richtung abwärts in die Rodel einsteuerte.
Nu hab ich da schon halbwegs zierliche Treterer montiert, mit den fetten Bratzen wär ich da wohl gar nicht wirklich längsgekommen. Ab und an muss man ja doch treten, wenns eben den Hang quert...
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon Oldie » 26 September 2017 14:28

Die drei sind Halbautomaten mit Abhängigkeit von der Bremshandposition, also sogenannte Autotuber. Und auch hier gilt: die Hand hat am Bremsseil zu sein. Vor einiger Zeit gab es da mal im Panorama des DAV einen sehr interessanten Vergleich.
Genuss kann man nicht in Höhenmetern messen!
mit sportlichen Grüßen
Volker
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon Apicius » 26 September 2017 14:55

mit den fetten Bratzen


...komm du willst mich blos wieder mit deinen Edeltretern quälenBild.

Das Gute ist, das ältere Herrschaften wie ich, viel zu viel Pipi in der Hose haben um an einer deratigen Hanglage Fahrad zu fahren Bild, auch wenn ich mir das Problem vorstellen kann.

Hmmm Bild, vieleicht komm ich ja noch auf den Geschmack.Bild

Derzeit ist erst mal voll aufgegegangen mittels Fahrad endlich mal wieder eine Dauerbelastung (sonstigen Sport mach ich genug) alternativ zum joggen zu haben (daher stand auch E-Bike zu keiner Zeit als Alternative im Raum), und Spaß macht es auch noch Bild

Wobei, bezüglich E-Bike, lästert meine Frau sowieso, dass das Teil mehr oder weniger ohne zu treten von selbst fährt Bild...wobei Fraun eh keine Ahnung davon haben, dass technische Dinge einfach schon Spaß beim bloßen anschaun vermitteln müssen...egal ob Fahrrad, Kaffemaschiene oder Zange Bild

Knie hält auch gut, selbst wenn mal länger bergauf geht Bild (Diagnose vor 3 Jahren u.a. Meniskuss gerissen, Innenband überdehnt möglicherweise gerissen, dringend OP Bild Bild) im Gegensatz zum joggen, wo bereits nach spätestens einer halben Stunde Protest vom Knie gekommen ist.
Zuletzt geändert von Apicius am 26 September 2017 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon Apicius » 26 September 2017 16:23

Oldie hat geschrieben:Die drei sind Halbautomaten mit Abhängigkeit von der Bremshandposition, also sogenannte Autotuber. Und auch hier gilt: die Hand hat am Bremsseil zu sein. Vor einiger Zeit gab es da mal im Panorama des DAV einen sehr interessanten Vergleich.


Wie beim click up gilt eigenlich immer Bremshand am Seil.
Aber wie jeder arme gebeutelte "Azusi" (ar... zum sichern) weiss, fällt das dauernde hochgucken und halten auf Dauer halt manchmal schwer.

Ich bin in dem Zusammenhang schon sehr gespannt auf den Revo von Wild Country der eigenlich schon für 2017 angekündigt war , jetzt wohl aber erst ab 2018 ausgeliefert wird.

Ist ähnlich wie mit der tex-loc ( textile Fahradkette) die ich wohl auch " vorraussätzlich" im Dezember kriegen soll (Bestellungseingang nach dem 01.09.17 vorraussichtlich 03.2018) und die bereits seit Frühjahr 2017 zum Verkauf angekündigt war.

Wollen wir in beiden Fällen hoffen gut Ding braucht weile :mrgreen:
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon ziller » 26 September 2017 19:20

Oldie hat geschrieben:Die drei sind Halbautomaten mit Abhängigkeit von der Bremshandposition, also sogenannte Autotuber.


Jou, nach der gängigen Einteilung.
Im aktuellen 'Berg und Steigen' stand n Artikel, der anregt, die Einteilung neu vorzunehmen und die Autotuber in ne eigene Klasse zu stecken, Halbautomaten, die also bremshandunabhängig blockieren, in ne andere (und die noma unterteilt in Geräte mit und ohne Panikfunktion).
Sehe ich als schlüssig an.
Ich hab ja voriges Jahr mitm Arbeitskollegen (nach >20Jahren Klettern)(ok;- mit Pause) nen Toprope- und Vorstiegskurs gemacht, da wurde beispielsweise der Smart als günstiges und idiotensicheres Wunder(-sicherungs-)mittel vorgestellt, das automatisch und in jedem Fall zumacht bei nem Sturz.
Das gab böse Diskussionen, als der von dir erwähnte Artikel im Panaroma 'unschön' (im Sinne des Kursleiters) darstellte, dass dem nicht in jedem Fall so ist oder sein muss.
Auch das im Winter absolvierte 'Sicherungsupdate und Sturztraining' haben wir zweimal gemacht, weil der Kursleiter vom ersten Anlauf mit keinem Wort auf derlei Unterschiede bei den Sicherungsgeräten eingegangen ist.
Da reuen mich die 30Öre schon, denn nur um "3...2...1" im Vorstieg aus der (Kletterhallen-)Wand zu springen brauch ich keinen Kurs.
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon ziller » 26 September 2017 19:43

Apicius hat geschrieben:
mit den fetten Bratzen


...komm du willst mich blos wieder mit deinen Edeltretern quälenBild.



Gewiss nedd, das sind ja die breiten Dinger.


Apicius hat geschrieben:...im Gegensatz zum joggen, wo bereits nach spätestens einer halben Stunde Protest vom Knie gekommen ist.


Naja, das ist ja kein Wunder.
Ergonomisch richtig laufen ist nicht so einfach wie es sich angesichts einer Tätigkeit, die man ab dem zweiten/dritten Lebensjahr mehr oder weniger behende ausführt, anhört.
Natürlich kann man sich auch beim Radfahren die Knie ordentlich malträtieren wie die Rentnergang, die den Sattel bis Anschlag reinrammt, damitse bequem hockenbleiben kann und dennoch mit beiden Füssen aufn Boden kommt. Rollende Stehhilfe, sozusagen.
Mit der richtigen Sitzhöhe ist das Schlimmste schonmal erschlagen, notfalls nochmal kontrollieren lassen, dass das Knie keine seitliche Ausweichbewegung beim Treten macht und dementsprechend die Innensohle unterfüttern (reicht stellenweise n Klebstreifen Hansaplast oder Textillenkerband), mehr brauchts an sich nicht, solang man nicht im sportiven Bereich operiert, wo es unter anderem auch drauf ankommt, möglichst viel Kraft ins Pedal zu bringen und ggf. auch noch möglichst lang und/oder aerodynamisch.
Ich bin ja bei den Hobettn schon froh um jeden, der mitm Rennlenker kommt und nicht meint, sein Glander majestätisch aufrecht thronend bewegen zu wollen, weils doch so super fürn Rücken wär.
Meist hat sich das majestätisch-Aufrechte ja bereits nach ner niedrigen, einstelligen Minutenzahl erledigt, der Rücken ist rund, kann keine Stösse mehr abfedern wie es durch die S-Form der Wirbelsäule geplant war vom Schöpfer und der Knickwinkel im Nacken, um den Blick geradeaus zu kriegen, wird abartiger, als er bei jeder Rennradposition mit jedoch natürlicher Rückenform je sein könnte...
Selbst wenns einer tatsächlich draufhat, kommt mit so ner Haltung die ganze Last auf die vier Buchstaben und den Sattel, das endet allermeist nach wenigen Metern mit allerhand eingeschlafenen Körperteilen.
Und der Hammer hämmert und die Sichel mäht so sicher wie die Frage dann nach dem Wundersattel kommt, mit dem man nach 5x8Stunden im Bürositz und ebensovielen Abenden auf der Couch wochenends dann die krassen Touren runterreissen könnt...
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Re: Asyl für Pedalfred ohne elegtrisch

Beitragvon Apicius » 26 September 2017 21:22

Gewiss nedd, das sind ja die breiten Dinger.


...eben die fetten Brazen ...und schon machte das Kopfkino bei mir " ohhh sind die schön gearbeitet" :mrgreen:

Und der Hammer hämmert und die Sichel mäht so sicher wie die Frage dann nach dem Wundersattel kommt,


genau......nachdem ich diverse Gelsattel ausprobiert und mit immer gleichen Schmerzen in der Familienplanung hatte Bild, wuste ich zumindest das der Sattel ein durchaus wesentliches Teil am Fahrrad ist und der dollste Carbonrahmen nix nutzt wenn die durch Sport gewonnenen "Libido" zwecks "Eieraua" Bildnicht umgestzt werden kann Bild .

Für mich, und ich denke da findet jeder seinen eigenen Weg, wars die Firma Sqlab die mir ein schmerzfreies sitzen ermöglicht hat. Da gibst bestimmt anderes, bessereres und und und...Tasache ist, ich komme endlich ohne "Autsch"vorran Bild

Bin also, so muss ich mich outen, auch einer von diesen "Wundersattelsuchern" gewesen Bild
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