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eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Hier kann konkret nach einer bestimmten Tour gefragt werden, sofern diese noch nicht in der Datenbank vorhanden ist.

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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon Apicius » 20 August 2016 22:53

Wie bei allem , so ist es auch hier schwierig über mittels geschriebner Komunikation jedem gerecht zu werden und so gibt es mit Sicherheit auch genügend Menschen die Ihr E-Bike so bewegen das sie sowohl up -als auch downhill sicher unterwegs sind.

Trotzdem unterstreiche ich die oben genannte These vom Grundsatz her.

Ich hab mich am Walchsee mit einem Vater unterhalten(Ortsansässig) der das E-Bike (MTB) für seinen Sohn (11Jahre) nutzt wenn er auf dem MTB ohne Zusatzhilfe unterwegs ist, ganz einfach weil er sagt das der Junge irgendwann beim Bergauffahren mit Ihm den Spaß verlieren würde.

Für mich ein sinnvoller und guter Einsatz eines E-Bikes. Bestimmt ist das bei dir, wenn auch eine andere Basis, ähnlich sinnvoll Steeler.

Leider sieht Heute vieles in der Praxis anders aus. Die Bereitschaft, für Dinge, die angesagt sind und cool erscheinen auch die körperlichen Vorraussetzungen zu schafffen ist häufig eher gering und das Verständnis Dinge deswegen besser zun lassen häufig eher schlecht ausgeprägt.

Dabei sein um jeden Preis heist leider nicht Gleichgewichtssinn, Kondition und Kordination zu schulen "sondern um jeden Preis" bedeutet Heute eher sich sinnfrei Aufgaben zu stellen bei denn das Verletzungsrisiko erheblich unterschätzt wird. Die Zeit, die für das gewählte Unterfangen benötigt wird liegt häufig jehnseits jeglicher Realität so das "halbwegs normale Nutzer" auf der gleichen Strecke massiv behindert werden. Rettungskräfte rücken überpropotional viel aus um Leute die weder vor noch zurück können, sei es mental, konditionell oder einfach wegen fehlender Fähigkeit die sich gestellte Aufgabe zu bewältigen zu bergen.

Man kann es sich ja gerne einfach machen, wenn man seine ausgewählten Ziele beherscht, dagegen ist nichts zu sagen.So muss man auch eine Klettersteig nicht hochhetzen sondern kann sich Pausen gönnen.

So ist es auch gut das man mit einem E-Bike seine Mobilität erhöhen kann, solange man die Wege die man benutzt auch hoch so wie runter sicher meistern kann.
Was ja auch gerade bei vielen älteren Menschen der Fall ist die daurch einfach wieder mehr an der "Luft" als im Auto sind. Oder wie Julian an seinem Beispiel zwecks Heimfahrt von der Arbeit plausibel gemacht hat.

Setzt halt, wie bei vielem, einen gesunden Menschenverstand vorraus, die Dinge sinvoll zu nutzen und da scheint es bei der heutigen "all inclisiv" Mentalität im Freizeitbereich häufig zu hapern weil man halt neben der zusätzlichen Mobilität auch dort unterwegs sein will wo es "spektakulär, außergewöhnlich oder abenteuerlich" ist.

Nur setzt diese Art der Flucht aus dem Alltag eben auch vorraus das man mehr dafür tun muss als in ein Geschäft zu gehen und ein paar Geräte zu kaufen oder zu leihen.
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon Steeler » 20 August 2016 23:18

wie du aus meinen bisherigen Postings zu diesem Thema herauslesen konntest, wehre ich mich gegen die Pauschalverurteilung aller E Bike Faher/innen. Zu diesem Thema hab ich mich schon heftigst mit anderen gestritten, weil ich denke das auch dieser "Trendsport" seine Berechtigung hat.

Allerdings, und da bin ich bei dir, gibt es auch in dieser Kategorie Leute die quasi von der Couch zu Hause (natürlich durchtrainiert :roll: :wink: ), im Urlaub auf die Berge müssen, auf Teufel komm raus. Ob im Klettersteig oder neuerdings mit dem E Bike oder grundsätzlich weil Bergsport gerade Mega Trendy ist. Auch ich stelle immer wieder fest daß Leute doch woanders besser aufgehoben wären als im Gebirge.

Ok, wir werden auch dieses Rad nicht zurückdrehen können und wir und vor allem die Rettungskräfte müssen damit leben daß sich Leute im Gebirge tummeln die für dieses Terrain nur bedingt oder gar nicht tauglich sind. Ob zu Fuß oder mit dem Rad. Ich habe allerdings auch Verständnis dafür daß es die Leute eben auch mal ausprobieren wollen. Klettern, E Bike fahren im Gebirge usw. Wir alle haben mal klein als Rookies angefangen und bestimmt für das eine oder andere Kopfschütteln gesorgt. Letztlich muß man sich selbst gegenüber ehrlich sein und es einsehen wenn man eigentlich nicht dafür geeignet ist. Sich dies einzugestehen kommt für viele einer persönlichen Niederlage gleich und ist für nicht wenige ein No Go

In diesem Sinne.....
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon Apicius » 21 August 2016 0:28

..nein zurück stellen werden wir das Rad nicht mehr, da hast du völlig recht Bild...aber ein wenig drüber schimpfen tut halt manchmal ganz gut Bild Bild
Hab halt gerade wieder eine Woche auf einer Berghütte verbracht mit Blick auf die Klettersteige der Ottenalm. Was da mitlerweile abgeht, da kommt kein noch so bescheuertes Nachmittagsprogramm im Fersehen mehr mit Bild

Unglaublich was sich da an Gruppen tummelt die 2-3 Std. durch die Bergkameraden schnecken (Normzeit ohne Hast ca. 50 Minuten angesetzt) oder besser ausgedrückt sich durchhängen, weil Bewegung ist da nur noch schwierig zu erkennen Bild

Die Krönung ein Paar das sich mehr als 3 Std. durch die Diretissima quält (130 HM angegeben in 45 Minuten, meine Tochte 11 Jahre klettert zügig ohne richtig Gas zu geben in 25 Minuten hoch). Die letzten beiden D Passagen kann man in Worten gar nicht mehr richtig wieder geben, da werden 2 Schritt nach oben gemacht, mehrere Minuten pausiert und wieder 2 Schritte gemacht, da werden 20 HM in einer halben Stunde geklettert...unbeschreiblich !

Oder doch eine Beschreibung fällt mir ein, Hängearschpolonaise :mrgreen: , den das haben sie alle gemeinsamm, der Hintern hängt weit raus und die gesammte Kletterei erfolgt über die Arme, die dementsprechend häufig Pausen brauchen.

In der Form und Menge hab ich das die letzten Jahre nicht erlebt...Klettersteig boomt....Verstand leider nicht.
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon ziller » 21 August 2016 14:11

Steeler, ich bin ganz gewiss auch kein Freund von Pauschalverurteilung oder Sippenhaft.
Aber ich habe ganz klar den deutlichen Eindruck, dass sich speziell die E-MTB-Klientel überdurchschnittlich häufig überschätzt.
Und da stellt sich dann halt die Frage, wen man mit den Dingern wo hin lässt. Will man unten am Berg oder vorm Wald ne Schranke mit Fähigkeitsprüfung hinstellen? Sicher nicht.

Natürlich leben wir in nem freien Land und jeder darf sich nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten selbst gefährden, aber viele, die ich auf Bergpfaden erleben musste, hätten besser statt über die Anschaffung eines eBikes darüber nachgedacht, wieso ihre körperlichen Voraussetzungen ohne so n Ding nicht ausreichen, dort droben zu sein.

Ich hab, wie oben geschrieben, auch so n Teil (Haibike XDuro FullSeven RC, würde ich mir selbst nie kaufen, aber die Firma hats mir zu meinem Flyer RS hingestellt), beweg das gern und häufig, imho auch sicher und auch dort noch, wo andere schieben, nur: da können sich die Würste, die aufm normalen MTB schon Probleme hätten, auch nix 'von abschneiden und irgendwann ist einfach der Punkt da (und den seh ich eben geschwind auf uns zukommen), dass man die Leute vor sich selbst schützen muss.
Ich fahr zwar mit dem XDuro nicht in die Berge weil ich nicht automatisch muss, was ich kann, aber wenn ichs täte wär ich von nem generellen Verbot genauso (und aus meiner Sicht dann ungerechtfertigterweise) betroffen wie du nehm ich an, aber irgendwo muss man halt die Grenze ziehn.
Ich seh dabei deinen Punkt durchaus, aber der beruht in meinen Augen zu sehr auf kritischer Selbsteinschätzung und die kann ich erstens beim Grossteil derer, die mir da droben begegnet sind, eher nicht entdecken und zweitens hab ich ähnliche Szenarien in anderem Zusammenhang (zB. Endurofahren, was ich früher sehr ausgiebig betrieben hab) schon oft genug erlebt um einzuschätzen, dass ne vernunftorientierte Eigenreglementierung nicht funktionieren wird.
Wahrscheinlich auch deswegen oder dann, wenn nur ein minimaler Prozent- oder Promillesatz aller das Renommee der kompletten Gruppe zerstört.

Und wenn ich das Argument höre, dass die Leute sich ja sonst gar nicht bewegen würden: Na und? Ist doch ihr Bier. Zwingt sie niemand dazu.
Zum Einen. Und zum Anderen gäbs genügend für sie weniger brenzlige Möglichkeiten, draussen zu sein und Bewegung zu haben. Ich sehe da keine Not, die glücksselig machenden Szenarien nur im Gebirge (ok, wir verirren uns thematisch, denn die Zufahrt zu Klettersteigen muss ja nicht zwangsläufig in den Bergen liegen) und/oder aufm Ebike zu suchen.



Nebenbei: ich hab neulich in der Fränkischen einen getroffen, der berichtete, wie er jüngst mitbekommen hätte, dass sich die Bergwacht oder Hüttenwirt irgendwo (habs mir beides leider nicht gemerkt) ein Zubrot verdient, indem sie mitm Geländewagen E-MTBer mit leerem Akku (egal ob Körper oder Rad) abholen und fürn Hunderter pro Nase wieder runterfahren... :thumbup:


Und Edith meint, sie hätte grad noma quergelesen und wir wären uns doch eh alle drei einig ausser in dem Punkt, wann und wieso man reglementieren sollte.
Irgendwann und irgendwo triffst auf jeden Fall mal den Sensenmann.
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon Steeler » 21 August 2016 20:45

ziller hat geschrieben:
Und Edith meint, sie hätte grad noma quergelesen und wir wären uns doch eh alle drei einig ausser in dem Punkt, wann und wieso man reglementieren sollte.



Lass ich so gelten :wink: 8)

Vielleicht reagiere ich bei kritischen Anmerkungen zum Thema E Bike etwas überempfindlich weil ich , wie schon erwähnt, heftigste Diskussionen und Anfeindungen zu hören bekommen habe.
Dabei habe ich mit meinen 55 Lenzen und zwei Bypässen durchaus das Zielgruppenfenster für ein E Bike erreicht :wink:
aber das wichtigste ist für mich daß ich trotzdem noch problemlos zu Fuß auf die Berge komme :mrgreen:

Schönen Gruß an deine Tante Edith :lol: :lol: :lol:
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon Steeler » 21 August 2016 21:46

Zur Ergänzung: Wenn wir von E Bikes reden, meinen wir tatsächlich Pedelecs. Ein E Bike ist ja in Wirklichkeit nichts anderes als ein Mofa, nur eben jetzt mit Elektro und nicht Benzinmotor :wink:
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon ziller » 22 August 2016 10:49

Ich glaube, diese Definitiion strickt sich jede/r selber,
Ich hab (u.a.) die Dinger 7Jahre lang verkauft;- nur im Ausnahmefall benutzt jemand die Bezeichnung 'Pedelec'.
Auch die Differenzierung zwischen den 'normalen', auf 25km/h begrenzten Ebikes und der 'schnellen Klasse' findet so gut wie nicht statt.
Oft kristallisiert sich sogar erst nach ner zeitlang Beratung raus, wenn ein Kunde ein Ross will, das bis 45Klamotten schiebt.

Rein motorgetriebene Fahrräder, die also auch komplett ohne Treten fahren würden, spielen im Geschäftsalltag keine Rolle, höchstens in Entwicklungsabteilungen irgendwelcher Hersteller und dann in den Gazetten oder bei Youtube.
Ich bin im Herbst immer bei nem Feldtest einer Elektroradzeitschrift als Techniker dabei und kann mich nicht erinnern, dort jemals so ein Rad gesehen zu haben, geschweige denn gefahren zu sein.
Das splittet sich in nen Grossteil 25km/h-Modelle auf, ne geringe Zahl schneller (bis 45km/h) Räder* und gaaanz wenige in der 'offenen Klasse', die sich eigentlich ausserhalb jeglicher gesetzlicher Regularien befinden, weil sie einfach zu viel Leistung haben, (damit) auch über 45Sachen unterstützen oder aus sonstigen Gründen nicht in die geltenden Regeln passen und damit nur unter unmöglichen Bedingungen legal zu benutzen wären (Motorradzulassung usw.).


*)Nicht ohne Grund: die Regeln, die für die 'schnelle Klasse' gegenüber den 25km/h-Modellen gelten, schmecken den wenigsten die mehr anstellen wollen, als schnell zu pendeln: keine Radwegebenutzung erlaubt, Helmpflicht (brauchmer nedd diskutieren, glaub ich), Reifengrösse vorgeschrieben, Spiegel dto., Ständer (sofern vorhanden) muss einklappen und letztlich natürlich die Versicherungspflicht.
Grad die Senioren, die zum Unterstreichen ihrer Sportlichkeit die schnellen Raketen wollten, aber damit hauptsächlich an der Donau nach Wien oder den Altmühltalradweg u.ä. fahren wollen, waren ziemlich schnell zurück am Boden der Tatsachen, weil die Cops auch nedd blöd sind und die Brüder dann von den Radwegen gepickt haben. So Tricks wie Nummernschild zu entfernen nutzen dann auch nix und werden nochmal deutlich teurer. Das macht keine/r zweimal... :mrgreen:
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon Steeler » 22 August 2016 11:22

Ich bin neulich in Österreich einer Gruppe E Biker begegnet, also die richtigen E Bikes die man nur fahren nicht mit Pedalkraft antreiben muss. In Österreich sind die Dinger nicht Zulassungspflichtig und würden wohl bis 45km/h schnell sein hat mir der Guide erzählt der mit ner Gruppe Teenies unterwegs war. Allerdings waren die Jungs gekleidet wie Motorradfahrer :wink:
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon ziller » 22 August 2016 13:02

Tu felix austria!
Muss ich mir mal anschauen, davon hab ich noch nix mitbekommen, dass man die Schnellboote dort ohne Zulassung fahren kann (hier strenggenommen ja auch, es besteht ja nur Versicherungspflicht, keine Zulassungspflicht).
Die Unterschiede machen mich neugierig...
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon ziller » 22 August 2016 21:28

Im MTB-Extra des Bergsteiger-Magazins äussert sich Stefan Winter vom DAV zu dem Thema:
Rad fahren so weit es geht (Seite 7)
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon ziller » 31 Oktober 2016 8:37

Mit der hier dargelegten Sichtweise könnt ich mich auch in Bezug auf e-MTBer anfreunden, wenn diese Brüder im alpinen Raum diesen kleinen Satz in der Mitte des Beitrags beherzigten: "Mit Erleben ist auch Überleben gemeint. Jeder der im alpinen Gelände unterwegs ist, sollte sich entsprechend vorbereiten und seine eigene Kondition, Fahrtechnik,… nicht überschätzen."


Facebooklink zur DIMB
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon ziller » 12 Januar 2017 23:21

Artikel bei World of MTB.

Teile zwar auch diese Meinung nicht, weil imho kein e-MTB nötig ist, um Natur zu erleben und einem im Rahmen seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten durchaus auch andere Aktivitäten zur Verfügung stünden, aber Demokratie kann ja auch bedeuten, dass andere andere Meinungen haben... :mrgreen:
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon Alpspitze » 13 Januar 2017 12:22

Steeler hat geschrieben:Das sind die schlimmsten, wenn sie mit Trikots von irgendwelchen Radrennställen am Körper auf der Straße sind und meinen sie hätten selbige für sich und alle anderen müssen sich unterordnen. :evil: oder ein Ärgernis für uns Autofahrer wenn sie auf der Straße unterwegs sind obwohl daneben ein Radweg ist. Da kann ich bisweilen schonmal sehr böse bis unflätige Worte zum Fenster rausbrüllen :twisted:



Ich darf gar nicht schreiben was ich fahre: E Mountaibike 48 volt, 10 ampere und fährt locker 40 km/h. Aber immer daran denken: Treten muss ich immer noch selbst. Mein Ortophäde hat mir bei der Diagnose Athrose in den Knie, mein Ehrenamt als Wegereferent aufzugeben und auf das E-Bike umzusteigen. Habe ich getan und möchte es nicht mehr in den Bergen vermissen. Es gibt Wege, da gehört nicht mal ein normales Mountainbike hin.

Auf der Radweg darf man eh nur bis 25 km/h fahren und dann muss man auf der Strasse fahren. Was denkst du was ich mir schon alles anhören musste. Aber die egoistischen Autofahrer ignoriere ich. Fahr trotzdem weiter auf dem Radweg, denn da bin ich sicherer und die Polizei hält einen eh nicht auf so lange man Licht und am Rad hat. Das neue Gesetz ist eh ein Schmarrn.

Das E-Biken ist ein neuer Trend geworden, weil der Radius grösser geworden ist und man mehr sehen kann
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon Ralf » 13 Januar 2017 16:24

@Alpspitze was für ein eBike hast du genau? Hast du nen Link zu dem Bike?
Viele Grüße, Ralf

Der Spaß muss das Tun bestimmen! (Reinhold Messner)
Favorite Hobby: Klettersteige - Tools: Koordinaten umrechnen, GPS Routenplaner
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Re: eMountainbiken als Klettersteig Zustieg

Beitragvon Alpspitze » 13 Januar 2017 19:43

Ralf hat geschrieben:@Alpspitze was für ein eBike hast du genau? Hast du nen Link zu dem Bike?


Ich habe ein Strato Bergsteiger 5.1 https://www.greenfinder.de/e-bikes/mode ... teiger-51/
Nach 3 500 km ist mir der Controller kaputt (36 volt, 9 Ampere, fährt 30 km/h in der Ebene) gegangen. Habe daraufhin lange gesucht um Ersatz zu bekommen und dann einen Anbieter in Österreich gefunden, der diesen 48 Volt Motor verkauft bei E-Bay. Habe dann alles umgerüstet und nun 4 Akkus. Hat ca. 2000 € gekostet, aber die Umrüstung ist absolut der Hit. Ich fahre oft von Murnau zur Wieskirche, man kommt wirklich sehr entspannt an. Ab Frühjahr kann ich mich dort dann von meiner Lebensgefährtin mit Rad abholen lassen, denn die wird nun den Taxiabholservice für Biker eröffnen :thumbup: Ihr Mountainbike habe ich auf 36 Volt Hinterradantrieb umgebaut und fährt nun auch 40 km/h

Als Wegereferent bin ich oft von Mittenwald bis zur Vereineralm geradelt und fand dies schon sehr angenehm mit 36 volt :lol: . Hinzu kommen die 29 Zoll Reifen, die absolut lauffreudig sind.

Wer aber unbedingt seine Kondition auf einer langweiligen Forststrasse liegen lassen will, der sollte weiterhin laufen :twisted: :wink: . Ich bin schon damals nicht unter Seilbahnstützen hinauf zur Ferratta der Alpspitze gegangen.

Gruss Ulli
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