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Bulls Evo twenty9 1.5

Hier kann konkret nach einer bestimmten Tour gefragt werden, sofern diese noch nicht in der Datenbank vorhanden ist.

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Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon Apicius » 6 Dezember 2018 22:08

ziller hat geschrieben:
Apicius hat geschrieben:...orginal nicht mehr als Ersatz vorrätig...



naja, da muss man Verständnis mitbringen.
Wir sind mittlerweile am MTB bei 11fach bzw. 12fach angekommen, da wird Shimano (und auch kein anderer Verdächtiger) noch ne XTR als Ersatzteil ins Regal legen.
Die Taktik ist ne ganz einfache: wer das beste Material will, fährt nimmer mit 9fach rum, daher läuft die Ersatzteilversorgung umso schneller aus, je höher die Gruppe im Ranking steht.
Ausnahmen bestätigen die Regel, bei XT beispielsweise hat sich ja die weithin Einstellung etabliert, es gäb darunter kein Leben, daher kriegt man da je nach Generation auch länger was.

Paulus Longus jedenfalls hat sowohl RD-M771 9-fach als auch RD-M772 9-fach ab Lager lieferbar und wenns der Importeur hat, kriegens auch andre, wennse wollen... :thumbup:



erst mal Danke für die Antwort Ziller

Das Ganze ist ein ziemliches Ärgerniss, zumal ich zwar verstehen kann das man vermeindlich das beste fahren will dies aber gar nicht immer dann tatsächlich auch so ist wie es augenscheinlich ausschaut.

Derzeit umfast der E - Bike - Fuhrpark neben dem Bulls auch ein Haibike Sduro Hardnine 6.0 ebenfalls mit Boschantrieb aber eben 11 Gang.
Ums kurz zu machen das Bulls ist jehnseits der 25 KM/H schneller die 2 Gänge weniger machen sich im Fahrbetrieb nicht negativ bemerkbar.

Das Ganze ist eher Aufgrund der geänderten Marktsitution eher wie du auch schreibst ein Serviceproblem.

Anfang November hab ich das Bulls zur Reparatur gegeben und wohl mit einem 11 fach Schaltwerk repariert zurück bekommen.

Hab das dann als unfahrbar moniert und mit dem Himwies das die Kette falsch montiert war zurück bekommen.

Das blöde ist, das man das erst unter Last merkt, sprich Probefahren auf ebenem glatten Untergrund bringt gar nichts.

Das mit der falsch montierten Kette mag zwar so gewesen sein, änderte aber an der Unfahrbarkeit nichts, runterschalten eine Katstrophe in Gängen niedriger als 9 sprang die Kette weiter unter Last.

Also erneut zum Händler wo mir bei der Annhame erklrärt wurde das man da nur ein wenig die Feineinstellung justieren muss...OK der mann an der Reparaturannahme war ein Lehrling und sichtlich von meinem vorrsorglich mitgenommenenm Schreiben wo u.a. die Möglichkeit eines Wandels, eines Anwaltes und eine Gutachters erwähnt wurden doch zumindest so erstaunt, das er den Werkstadtmeister gerufen hat.

Der lobte Besserung und den Einbau einer passenden Koponente. Eingebaut wurde ein Alivio 9 Fach Schaltwerk, was soll ich sagen, wenn du in den 8 Gang schaltets und einen moment damit fährst, also nicht direkt nach dem schaltvorgang Druck gibst rutscht es durch. Fährt du unter Last ein leichte Steigung kommt es aus dem rutschen nicht mehr raus :thumbdown:

Ich hab auch nix besseres zu tun als mit dem Bulls permannt zu Händler zu fahren, abgesehen davon das ich das E-Bike dann nicht habe.
Ich mach jetzt noch einen Versuch weise dabei auf die von dir aufgezeigten lieferbahren Schaltwerke hin und gebe die Sache wenn es dann nicht funzt einem Anwalt soll der sich mit denen rumplagen. :mrgreen:

Grundsätzlich bin ich mit dem Bulls sehr zufrieden und würde es auch geren weiter fahren, was u.a an dem Monkey Link Lichtern liegt wo die Stromversorgung über den Fahrakku anliegt, so das man nicht mehr darauf achten muss die Lichter geladen zu haben.

Würde das Bulls aber trotzdem nicht mehr kaufen, auf eine Antwort von Bulls zu Ihrer Ersatteilversorgungsproblematik warte ich bis Heute, finde ich schlechten Stil und ich würde mehr auf das gewicht des rades beim Kauf achten.

das gewicht ist zwar beim E-Bike zumindest bei den starken antriebe vernachlässigbar, aber beim Transport wenn man mehrere hat ein Riesenproblem da die meisten Trägereinheiten da an Ihre Grenzen stoßen.

Aber schaun wir erst mal was die nächste reparatur bringt.
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Re: Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon ziller » 6 Dezember 2018 23:38

Mit dem Sprung von 9- auf 10fach hat Shim das Übersetzungsverhältnis der Schalterei geändert. Bis dahin wars wurscht, ob du mit nem Schaltwerk 7-, 8- oder 9fach gefahren bist, ging alles, dto. ein MTB-Schaltwerk am Rennrad, war identisch.
Dass ein 10- oder 11fach-Schaltwerk daher mit 9fach nicht funktioniert, liegt auf der Hand.
Was allerdings auf jeden Fall funktionieren sollte, ist das Alivio-Schaltwerk.

Wenn die Kette (nur) unter Last springt, liegts aber voraussichtlich nicht am Schaltwerk bzw. der Einstellung.
Du schreibst leider nicht, was oder wieso repariert wurde, aber je nach Kilometerstand oder eigentlich Verschleisszustand bringts ne neue Kette allein nicht.
Die ist taufrisch, die alte ist aber zusammen mit den Ritzeln verschlissen. Also die Kassette ists noch(wenn sie nicht auch getauscht wurde) , die Kette aber nimmer. Die neuen Kettenglieder passen deshalb nimmer in die abgenudelten Zähne des Ritzels, deshalb läuft die Kette da zwar Pi mal Daumen halb aussenrum wie immer, aber Last übertragen nur die zwo, drei, vier letztenZähne bevor die Kette nach vorne zum Kettenrad geht. Unter Zug hält das dann nimmer und rutscht über.
Spräche in dem Fall aber für dein Fahr-, eher Schaltverhalten, wenns auf allen Acht grösseren Ritzeln so ist. Tritt normal in erster Linie auf den Lieblingsgängen auf, die am meisten gefahren werden, also den Ritzeln in der Mitte (ausser bei meinem Dad, der hat zwar 3x9, schaltet aber vorne nur zwischem grossen Kettenblatt und mittlerem und fährt hinten immer aufm kleinsten Ritzel. Ok, issn Rennrad, sonst hätte ich ihm schon ne Dreigangnabe eingebaut, da hätte er immer noch nen Gang mehr als er braucht...:mrgreen: )

Wassn mit dem Glander passiert?
Crash aufs Schaltwerk?
Kollission aufm grössten Ritzel bzw. beim Schalten dahin mit den Speichen oder Kettenniet aufgegangen und die abstehende Lasche hats Schaltwerk gehimmelt?

Ach ja, Edith flüstert mir grad noch zu: bei 9fach gabs von Shim noch keine Ketten mit Laufrichtungsabhängigkeit...;-)
Das ging erst am Renner mit 10fach los.
(also, strenggenommen schreibt Shimano schon ewig vor, wie rum ne Kette eingebaut werden sollte, aber wenn man sich daran nicht hält, merkt das erstens kein Aas und ich leg zweitens meine Hand dafür ins Feuer, dass dadurch keine Schaltprobleme entstehen oder je entstanden. Dasses die Einbauanweisung überhaupt gab, wissen die wenigsten.) Kannste ja mal angucken: such dir die Stelle wo der Nietstift drin ist und dreh die so hin, dass sie unten ist. In den Aussenlaschen des betreffenden Glieds muss der Nietpin (streng genommen stimmt _Niet_pin nicht, bei Shimano wird nicht vernietet, nur n Bolzen durchgesteckt, der n paar Krägen hat, damit er hält) bezogen aufs Rad nach hinten zeigen.
Like that:

Bild

Ach ja, und Edithchen (geniales Weib, echt!) fällt auch noch ein: wennse die Kette gedreht haben, musses zwei solcher Nietpins geben. Laut Shimano darf ne einmal vernietete Stelle nimmer getrennt und erneut vernietet werden, sondern es muss irgendwo anders die Kette geöffnet werden.
Die Nietpins erkennste an sich relativ easy: die haben ne Führungsspitze, die abgebrochen wird. Dadurch unterscheidense sich von den anderen Nieten (das sind wirklich welche).
Guckste auch hier: http://si.shimano.com/#/en/DM/GN0001 (ab Seite 67, glaub ich)

Ach ja, und nochwas: ne 10fach-Kette auf 9fach macht an sich nix, geht trotzdem. Die relevante Breite innen ist identisch, nur aussen isse schmaler und das störte bestenfalls, wennst nen Umwerfer vorne hättest.
Im Prinzip also Jacke wie Hose und Wumpe für die Funktion, wennst den tobenden Kunden vorm Werkstattmeister gibst, aber nimmer...:mrgreen:
(Kettenbezeichnung ist in die Aussenlaschen eingeprägt, rund ums Niet. Braucht man n gutes Auge oder ne Lupe. Geht mit CN-... los, mit der Bezeichnung kann man googlen, wo der Strang hingehört, alternativ gibste ihn bei dem Link oben bzw. si.shimano.com ein und kriegst alle Unterlagen dazu angezeigt)
Irgendwann und irgendwo triffst auf jeden Fall mal den Sensenmann.
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Re: Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon Apicius » 7 Dezember 2018 0:57

..... der Arm vom Kettenspanner war gebrochen, wobei zumindest beim Bruch keine Belastung drauf war. Ist halt die Frage was war im Vorfeld wobei es keine sichtbahren Schlagspuren im Bereich der Bruchstelle gibt die auf eine mechanische Belastung von Außen hinweisen würden.

Da mir die Diskussion über die Ursache müssig war haben ich die Reparatur übernommen, was ich erwartet habe, war allerdings das bei einem 4 Monate alten Rad die Original - Ersatzteilversorgung vorhanden ist.

Da das Rad eh schon 1300km runter hatte hab ich gesagt dann wechselt die Kette halt mit, wobei ich eigendlich davon ausgehe das die Ritzel 2 Ketten ah 1500KM vetragen sollten bis ich sie ersetze.

Grundsätzlich währe es mir auch egal gewesen die Ritzel mit zu erneuern zumal ich von einer fachwerkstatt erwarte das sie beim kettenwechseln schaut on die Ritzel fertig sind.

Auch wurde beim ersten mal laut Rechnung ein Deore Shadow 9f schaltwerk eingebaut was letztenlich auch nicht zur Aussage, dass ein11 fach verbaut wurde und das das nicht kompartibel ist, past. :gruebel:
Darüber hinaus wurde auch das Schaltauge gewechselt vieleicht sind auch diese Komponeten nicht miteinander kompartibel.
Ich hab über notwendige Masnahmen nicht diskutiert und auch nicht darüber ob das ein Garantiefall ist, ich will das Bulls nur so hingestellt bekommen wie es vorher gefahren ist.

Letztendlich denke ich das ich da in einem schönen "Lampenladen "gelandet bin. :nixwissen:
Das blöde ist, dass kostet mich Zeit.

das liegt noch nicht mal zwangsweise an der kompetenz der Mechaniker und des werksattmeisters sondern eher an der Art wie das geschäft geführt wird und da past der Servicebreich nicht zur Verkauf.

Ein Erstinspektionstermin hat einen Vorlauf von über 6 Wochen, da kann in der "Schrauberei" nur Frust aufkommen wenn du im Dauerterminstress bist.

Reparaturen werden von teilweise von den Lehrlingen angenommen und überprüft, da wo ich das Cube und das Focus gekauft habe gibt es einen gewissenhaften Vorcheck von einem Mechaniker der möglich Auffäligkeiten mit einem vor dem Reparaturbeginn abspricht.

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Re: Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon ziller » 7 Dezember 2018 8:51

Apicius hat geschrieben:Da mir die Diskussion über die Ursache müssig war haben ich die Reparatur übernommen, was ich erwartet habe, war allerdings das bei einem 4 Monate alten Rad die Original - Ersatzteilversorgung vorhanden ist.


Das Rad mag 4 Monate alt sein, die Bauteile daran sinds nicht unbedingt.
Das halte ich für ne Spezialität im Hause ZEG, deren Hausmarke Bulls ja ist (oder vielmehr eine davon).
Die raffen alle Restposten zusammen, die sie kriegen können und schustern ans Rad, was halbwegs funktioniert. Fürn Kunden ist eh meist nur wichtig, dass XT aufm Schaltwerk steht, dann wird der Rest gepflegt übersehen.
Wir haben auch n Bulls (allerdings mit Brose-Antrieb), da mussten (mussten!) nach 450km neue Lager beim Hinterbau rein. Gabel wurde vorher schon getauscht (kein Muss, aber ein deutlicher Unterschied zur billigen OEM-RockShox) und wenn man das Geröhr am Heck zerlegt (um die Lager zu tauschen), grausts der Sau ob der Toleranzen.

Zur deiner Ursache: als ich voriges Jahr mit @Fattel u.a. mit diesem Bulls unterwegs war, ist uns auch die Kette gerissen. Wenn die einfach so aufgeht und man ins Leere tritt, muss man echt von Glück sprechen. Mit etwas Pech löst sich erstmal nur ne Aussenlasche, die steht dann ein wenig ab und verhakt sich irgendwann im Schaltwerkskäfig oder (wo vorhanden) Umwerfer. Und rasiert das betreffende Bauteil ab.
Dass so ein Schaltwerkskäfig von alleine abfällt, quasi wegen Materialversagen, hab ich noch nie erlebt.
Die typischen Szenarien sind wie oben schon geschrieben Sturz oder unsanfter Bodenkontakt (Aufsetzer in ner Felsrinne oder so) aufs Schaltwerk, dann verbiegt sichs Ausfallende (nach innen), dann geräts Schaltwerk beim Schalten aufs grosse Ritzel in die Speichen, fährt ne halbe Runde Karusell und reisst dann alles kaputt.
Andere Möglichkeit: s Parallelogramm verbiegt sich beim Sturz in sich und das Ding iss nimmer einzustellen bzw. ratscht in allen Gängen oder halt wie beschrieben ein Kettendefekt der das Schaltwerk mti ins Grab nimmt.

Da das Rad eh schon 1300km runter hatte hab ich gesagt dann wechselt die Kette halt mit, wobei ich eigendlich davon ausgehe das die Ritzel 2 Ketten ah 1500KM vetragen sollten bis ich sie ersetze.


Stimmt auch.
Vorallem wenns, wie du schreibst, auf allen Ritzeln überspringt.
Bedeutete ja, dass du alle gleichmässig benutzt hast, dann sind die auch mit der billigsten Kette und 250W Zusatzleistung nach 1300km nicht fritte.


Grundsätzlich währe es mir auch egal gewesen die Ritzel mit zu erneuern zumal ich von einer fachwerkstatt erwarte das sie beim kettenwechseln schaut on die Ritzel fertig sind.


Schauen geht nicht, Gab mal ein Werkzeug zum Prüfen von Rohloff, das war aber unzuverlässig (fand ich. Hängt hier an der Wand und staubt ein).
Es hilft nur Probefahrt und das scheint mir ein generelles Manko bei dem Laden zu sein.
Wenn mir n Kunde mit ner Rekla kommt, wo ich bei ner Probefahrt was übersehen hab, schmeiss ich mich erstmal in den Dreck. Peinlicher gehts kaum.
So ein Szenario wie bei dir, mehrfach banalste Dinge reklamieren zu müssen, die auf wenigern Metern und selbst wenn man bei Regen nur ne Runde im Laden dreht, bemerken müsste, wären fast schon ein Suizidgrund...

Auch wurde beim ersten mal laut Rechnung ein Deore Shadow 9f schaltwerk eingebaut was letztenlich auch nicht zur Aussage, dass ein11 fach verbaut wurde und das das nicht kompartibel ist, past. :gruebel:
Darüber hinaus wurde auch das Schaltauge gewechselt vieleicht sind auch diese Komponeten nicht miteinander kompartibel.


Nö, Schaltauge muss nur zum Rahmen passen, die Schaltwerkaufnahme ist genormt, ein M10x1 Gewinde und die Anschlagnase, wo sichs Schaltwerk noch abstützt. Da kann nicht etwas nicht passen.

Ich hab über notwendige Masnahmen nicht diskutiert und auch nicht darüber ob das ein Garantiefall ist, ich will das Bulls nur so hingestellt bekommen wie es vorher gefahren ist.

Letztendlich denke ich das ich da in einem schönen "Lampenladen "gelandet bin. :nixwissen:
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das liegt noch nicht mal zwangsweise an der kompetenz der Mechaniker und des werksattmeisters sondern eher an der Art wie das geschäft geführt wird und da past der Servicebreich nicht zur Verkauf.

Ein Erstinspektionstermin hat einen Vorlauf von über 6 Wochen, da kann in der "Schrauberei" nur Frust aufkommen wenn du im Dauerterminstress bist.

Reparaturen werden von teilweise von den Lehrlingen angenommen und überprüft, da wo ich das Cube und das Focus gekauft habe gibt es einen gewissenhaften Vorcheck von einem Mechaniker der möglich Auffäligkeiten mit einem vor dem Reparaturbeginn abspricht.

Eine andere Welt.


Hab mich an anderer Stelle schonmal drüber ausgelassen: für mich haben die ganzen ZEG-Läden die falsche Philosophie. Das komplette System ist auf Umsatz ausgerichtet und mit den meisten Leuten funktioniert das auch. XT aufm Schaltwerk, Rest egal, danke, bitte, da vorne ist die Kasse, dankeschön, auf Wiedersehn.
Ellenlange Beratung geht sich da nicht aus, Farbe gefällt, ja? Wie, zu gross? Neenee, höchstens ein bisschen, da machen wir noch was am Preis, gehnse doch grad mit mir zur Kasse, und tschüss...
Und werkstattseitig dann halt 'Wie der Herr, so s Geschärr'.
Freundin von mir hat mal in so nem Laden gearbeitet, die war nach 5 Monaten mental so durch, dass sie alle Angebote, doch zu bleiben, ihr die Meisterschule zu bezahlen und und und ausgeschlagen hat und nur noch zusehen wollte, dass sie wegkommt.

Ich glaub, ich würd nicht lang fackeln an deiner Stelle und die Rodel zu dem Laden bringen, wo du s Cube und Focus her hast.
Ich mein, Fehler passieren, aber dann muss man halt die Hose auch mal runterlassen und nicht den Kunden verarschen. Oft kommts ja nichtmal drauf an, dass die Werkstatt astreine Arbeit abliefert, sondern in erster Linie, dasse nen Frontmann hat, der die grösste Schice die passiert noch schlüssig und kundenfreundlich so rüberbringt, dass der sich trotzdem wohl- und gut aufgehoben fühlt.
Aber bei dir hört sichs so an, als wär die Liste des Versagens so lang, dass Hopfen und Malz verloren ist und zwar mit Recht.
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Re: Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon Julian » 7 Dezember 2018 9:21

ziller hat geschrieben: [...]
Wenn die Kette (nur) unter Last springt, liegts aber voraussichtlich nicht am Schaltwerk bzw. der Einstellung.
Du schreibst leider nicht, was oder wieso repariert wurde, aber je nach Kilometerstand oder eigentlich Verschleisszustand bringts ne neue Kette allein nicht.
Die ist taufrisch, die alte ist aber zusammen mit den Ritzeln verschlissen. Also die Kassette ists noch(wenn sie nicht auch getauscht wurde) , die Kette aber nimmer. Die neuen Kettenglieder passen deshalb nimmer in die abgenudelten Zähne des Ritzels, deshalb läuft die Kette da zwar Pi mal Daumen halb aussenrum wie immer, aber Last übertragen nur die zwo, drei, vier letztenZähne bevor die Kette nach vorne zum Kettenrad geht. Unter Zug hält das dann nimmer und rutscht über.
Spräche in dem Fall aber für dein Fahr-, eher Schaltverhalten, wenns auf allen Acht grösseren Ritzeln so ist. Tritt normal in erster Linie auf den Lieblingsgängen auf, die am meisten gefahren werden, also den Ritzeln in der Mitte (ausser bei meinem Dad, der hat zwar 3x9, schaltet aber vorne nur zwischem grossen Kettenblatt und mittlerem und fährt hinten immer aufm kleinsten Ritzel. Ok, issn Rennrad, sonst hätte ich ihm schon ne Dreigangnabe eingebaut, da hätte er immer noch nen Gang mehr als er braucht...:mrgreen: )
[...]

Ohne den Rest eurer Abhandlungen gelesen zu haben: Eine abgenudelte Kassette zu übersehen, spricht auch nicht gerade für die Werkstatt und den Geschäftssinn des Besitzers, oder? :roll:
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Re: Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon ziller » 7 Dezember 2018 13:24

Ja klar.
Das meinte ich ja heute morgen, dass das bei ner Probefahrt auf jeden Fall auffallen müsste.
Wenn überhaupt eine gemacht wird...
Gibt ja auch so Helden, die Drehmoment im Gefühl haben, alles besser wissen als die Hersteller und bei ner Reparatur keine Fehler machen.
Probefahrt daher nur bei gutem Wetter und mit nem Bike zum Posen, allerdings aus ganz anderen als den eigentlichen Gründen.
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Re: Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon Apicius » 7 Dezember 2018 14:25

Das Problem mit der Probefahrt ist das sie zwar statfindet aber auf ebenem glatten Gelände mit zu wenig Auslauf so das wirkliche Lastsituationnen nicht sattfinden.

Das erwachen kommt dann erst wenn ich den Hobel im Freien trete.

Zum Thema in eine ander Werkstatt geben, so ist das nicht so einfach wegen der noch zu klärenden Rechtslage.
Wenn es wie beim Auto ist, wovon ich eigendlich ausgehe, so habe die Möglichkeit die Reparatur 2 x nachzubessern bereits gewährt so das ich frei bin kostenlastig der Werkstatt eine nachbesserung in einer Fremdwerksttatt in Auftrag zu geben.

Bei dem Auftragsvolouemen eine blöde Idee, da der Aufwand den Reparaturbetrag zu erstreiten in keinem Verhältniss zum Ärger und Zeitaufwand steht.

Würde ich aber trotzdem machen weil das immer noch besser ist als andauernd das Bulls zum reparieren zu geben.

Aber meine derzeitigee Interesse ist ein ganz anderes.

Hab mich an anderer Stelle schonmal drüber ausgelassen: für mich haben die ganzen ZEG-Läden die falsche Philosophie. Das komplette System ist auf Umsatz ausgerichtet und mit den meisten Leuten funktioniert das auch. XT aufm Schaltwerk, Rest egal, danke, bitte, da vorne ist die Kasse, dankeschön, auf Wiedersehn.


Ich lasse derzeit Anwaltlich prüfen ob ich eine Erfolgsaussicht auf wandel habe da das Orginalersatzteil über den Hersteller nicht mehr greifbar ist und 3 Versuche es anderweitig zum Fahren zu bekommen gescheitert sind.

Das hätte für mich den Vorteil das ich zum einen bei weiteren Ersatteilproblemen nichts mehr mit Bulls und der Marketingpolitik zu tun hätte.
Zum anderen könnte ich frei ein neues E-Bike kaufen das ich entsprechend meiner Grundeinstellung möglichst wenig Gewicht auf dem Transporthalter zu haben aussuchen könnte.
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Re: Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon ziller » 7 Dezember 2018 15:48

Klingt nach nem Plan.
Die Geschichte mitm Reparieren/Nachbessern dacht ich mir schon, aber Streiten iss imho nur dann sinnvoll, wennst nen Rechtschutz hast. Ansonsten wirfste nur gutes Geld schlechtem hinterher.
Allerdings wär die Lösung mit dem Wandeln, infolge derer du die Büchse loswürdest, natürlich auch kein schlechter Deal, wenngleich ich da n paar Hürden sehe. Ich mein, defekt oder irreparabel ist da ja nichts, nur die Werkstatt stellt sich blöde an und handelt nicht grad im Interesse der Kundenbindung.
Anders wärs, wenn du nachweisen könntest, dass die die Gschicht aufgrund irgendeines Rahmendefekts oder unüblicher (obwohl, was sollte das bei Bulls schon bedeuten...)? Toleranzen gar nicht besser hinkriegen können.
Also, in dem Sinne, dass Bulls das verbockt hat und nicht der Händler.
Denn zunächst mal ist ja letzterer dir gegenüber in der Gewährleistungspflicht, einerseits wegen dem Bike allgemein aber andererseits nu auch bezüglich seiner miesen Werkarbeit, wie es so schön heisst.

Ich denke unterm Strich, ich würde das Ding fahrbar herrichten lassen und gebraucht verkaufen. Hast ja n paar gute Gründe in der Garage stehen, die du dafür angeben kannst wenn jemand fragt.
Ende mit Schrecken zwar, aber besser als Schrecken ohne Ende.
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Re: Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon Apicius » 7 Dezember 2018 19:40

Abgesehen vom Gewicht, und da geht es nur um Transport und nicht um Fahrbarkeit find ich das Bulls echt gut.
Sollte mir mein Anwalt kein grünes Licht geben und da läuft es wohl leider drauf hinaus werd ich das Teil wohl behalten.
Ich hab auf Gebrauchthandell und vor allem auf die Vögel die da erscheinen mal null Bock oder warum glaubst du hab ich so viele Autos :mrgreen:

ich werde dem Händler jetzt noch mal eine Aufforderung zur Nachbesserung geben und mal dezent auf die von die geposteten Schaltwerke und deren Lieferbarkeit hinweisen.

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Re: Bulls Evo twenty9 1.5

Beitragvon ziller » 8 Dezember 2018 21:49

Altes Problem, ja, mit den Kisten, die sich ansammeln.
Muss auch zum Jahresende mal wieder hochrechnen, ob die Hallen und Garagen nicht schon teurer sind als die Wohnung... :roll: :mrgreen: :idea:
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