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Stefan Glowacz Expeditionen - Extremkettern am Ende der Welt

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Stefan Glowacz Expeditionen - Extremkettern am Ende der Welt

Beitragvon Ralf » 16 September 2011 9:01

Von der Sehnsucht, aufzubrechen: Eine Reise in Bildern - Stefan Glowacz präsentiert Bildband - 180 Aufnahmen auf 240 Seiten

Einen Bildband in dieser Vielfalt hat noch kein Extremkletterer vor ihm veröffentlicht. Davon ist Stefan Glowacz überzeugt. Auf 240 Seiten erzählt das Werk „Stefan Glowacz – Expeditionen - Extremkettern am Ende der Welt“ seine Geschichte in Bildern. Es ist jener Teil seines Lebens, der ihn geprägt hat und prägen wird: das Erforschen unbekannter Gegenden und Gipfel. 180 Bilder entführen den Betrachter zu acht Orten dieser Welt, an denen Glowacz und sein Team als Pioniere Außerordentliches geleistet haben. Die Aufnahmen zeigen Emotionen und Impressionen, die auch den Profi-Kletterer ergreifen. Der Bildband "Stefan Glowacz – Expeditionen - Extremkettern am Ende der Welt", den er mit Ehefrau und Kreativdirektorin Tanja Valérien-Glowacz zusammengestellt hat, wird am 13. September erstmals veröffentlicht. Gewidmet ist er einem Freund: Kletterlegende Kurt Albert (der beste Kletterer der Welt zu seiner Zeit?), der im Herbst 2010 am Höhenglücksteig in der Frankenjura tödlich verunglückte.

Bild

Der Betrachter schlägt das Buch auf und beginnt eine Reise. Zu Orten, die er noch nie gesehen hat, auf Gipfel, von denen er geträumt hat, zu Emotionen, die wenige erleben werden. Und doch ist er Teil davon. 180 Bilder erzählen von acht der wichtigsten Expeditionen, zu denen Stefan Glowacz zwischen 1995 und 2011 aufgebrochen ist. „Als Einheit erzählen die Bilder eine Geschichte. Ebenso steht jedes Bild in seiner Einzigartigkeit für sich.“ Auch Glowacz' ergänzende Worte im Buch fesseln in ihrer unverblümten Ehrlichkeit. Sie führen auf die Dramatik hin, die in den Bildern ihren Ausdruck findet: „Seid guter Dinge und rechnet mit dem Schlimmsten. – Wir sind guter Dinge und rechnen mit dem Schlimmsten. Aber es kommt viel, viel schlimmer.“

„Sie entführen mich sofort in diese andere Welt“

Das Buch „Stefan Glowacz – Expeditionen - Extremkettern am Ende der Welt“ ist das erste gemeinsame Projekt von Glowacz und seiner Ehefrau und Kreativdirektorin Tanja Valérien-Glowacz. Sie haben darin ihre so unterschiedlichen Leidenschaften für den Berg und das Kreative verbunden. Hunderte Male hat der Profi-Kletterer die Fotografien von Klaus Fengler, Gerd Heidorn und Thomas Ulrich im Laufe der Buchgestaltung schon gesehen. Noch immer begeistern sie ihn. „Sie entführen mich sofort in diese andere Welt.“ So soll es auch den Beobachtern gehen. Dabei ist der Bildband nicht nur für passionierte Bergsteiger und Kletterer gemacht, betont Glowacz im Vorwort. Er soll „die Sehnsucht aller Abenteurer, Naturliebhaber und Grenzgänger schüren, stets aufs Neue aufzubrechen – und wenn schon nicht immer in Wirklichkeit, dann hoffentlich durch die Impressionen dieses Buches im Geiste".

Das Weite suchen, das Verborgene entdecken

Die Reise beginnt 1995 in Kanada, im Kanu auf dem Weg zum Mount Harrison Smith. Jene Expedition, die das Leben des Kletterers prägen sollte. „Das war der Moment, nach dem ich mich immer gesehnt habe und den ich mir bis dahin nie erklären konnte: die Freiheit aufzubrechen, um das Weite zu suchen; das Verborgene hinter dem Horizont zu entdecken, um den eigenen zu erweitern; die eigene Kraft und Erfahrung für den gesamten Weg einzusetzen."

Auf Skiern durchs Inlandeis, mit Macheten durch den Dschungel

Die Expedition führt 1997 nach Ostgrönland, auf Skiern über das Inlandeis. Der Anwesende bleibt in eisigen Temperaturen: 1999 in der Antarktis. Von dort geht es in die Hitze Kenias an den Mount Poi. Von Rückschlägen, Enttäuschungen und Frustration, von Bergsteigern am Ende ihrer Kräfte und von intensiven Momenten des Glücks und des Erfolgs handelt die Reise nach Patagonien. Zwei Mal, in den Jahren 2003 und 2004, reisten Glowacz und sein Team vergeblich an den Cerro Murralón. Erst 2005 durchstiegen sie die 1000 Meter hohe Nordwand im patagonischen Inlandeis. Der Regenwald Venezuelas ist die nächste Station, mit Faltbooten und Macheten geht es an den Wandfuß des Acopan Tepui. Beim Weiterblättern verabschiedet sich der Besucher von der tropischen Hitze – und dringt wieder in Eiseskälte ein: Der noch unerforschte Norden von Baffin Island ist das Ziel und die Erstbegehung einer 700 Meter hohen Granitwand.

Gewidmet der Kletterlegende Kurt Albert

Scheitern – auch das gehört zu Glowacz' Geschichte. Mit einer Niederlage, in der der Berg Sieger bleibt, endet die Reise zu den weißen Flecken auf den Landkarten: Doch das erfolglose Unterfangen am Gauri Shankar in Nepal lässt den mitreisenden Betrachter nicht mutlos zurück. Vielmehr markiert es einen neuen Aufbruch. Denn das Buch endet mit einem Kapitel, das nicht das letzte in seiner Geschichte ist. So schreibt auch Glowacz: „Ohne die aus einem Traum geborene Zielsetzung einer Expedition würden wir niemals neue und schwierigere Wände entdecken und durchsteigen können." Ein ganz besonderer Freund und
Kletterer wird „in meinem Herzen auf allen Expeditionen dabei sein“: Kurt Albert. Ihm ist das Buch Stefan "Glowacz – Expeditionen - Extremkettern am Ende der Welt" gewidmet. Im Herbst 2010 war Albert an einem Klettersteig abgestürzt und im Alter von 56 Jahren an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.

erhältlich bei Amazon

Quelle: PR Stefan Glowacz
Viele Grüße, Ralf

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Ralf
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Beitragvon wolf » 16 September 2011 12:54

na, da hat doch der ambitionierte bergsteiger wieder etwas, was er auf seinen wunschzettel fuer weihnachten setzten kann. :D
hoert sich sehr interessant an!
Viele Grüße,
Wolf

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