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Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Hier kann ein allgemeiner Austausch erfolgen.

Moderator: Erik

Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Ralf » 28 April 2016 9:25

Unser Fan und User @mindz hat seine Gedanken zum Thema (In)Toleranz beim Bergsteigen mal zusammengefasst.
Wie sind eure Beobachtungen dort - sind die Leute, die heutzutage am Berg unterwegs sind, wirklich intoleranter, unfreundlicher und unverschämter geworden als noch vor 20 oder 30 Jahren?

Viele Grüße, Ralf

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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Ralf » 28 April 2016 9:45

Da hast du Recht @neffy
Besonders im Klettersteig muss man sich aber immer mehr "unverschämte" Kommentare gefallen lassen.
Bsp. wenn man jmd. langsameren überholen will - nettes Bitten einen an der nächsten guten Stelle vorbeizulassen werden bewusst überhört; Hinweise zu mangelhafter Ausrüstung werden mit "kümmer dich um deinen eigenen Scheiß" kommentiert... früher wurde einfach jeder Bergsteiger mit "Servus" o. "grias di" gegrüßt - ich mache das immer noch (doch viele andere wohl nicht mehr)
Viele Grüße, Ralf

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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon KarlM » 28 April 2016 11:45

Hallo

also die Intoleranz ist für mich im Vergleich zu vor 15 Jahren deutlich gestiegen, auch wenn ich eher die "Massen" vermeide.

Beispiele:
- überholen, geht gar nicht, auch wenn die anderen langsamer wie eine Schnecke sind und man freundlich fragt, hier tun sich vor allem Bergführer hervor die mit Kunden unterwegs sind
- jemanden helfen ist selten, die meisten gehen vorbei und denken, das geht mich nichts an,
- freundlich gegebene Hinweise werden wie schon geschrieben nicht mehr angenommen sondern böse kommentiert,
- kleine Schlange an einer engen oder schweren Stelle, es wird gnadenlos vorbei gedrängt,
- das geht dann weiter am Frühstücksbuffet in der Hütte, wer zuerst da war ist egal Hauptsadche ich komme als erster los

Das zeigt sich übrigens auch (siehe Alpin-Homepage) in den Zahlen, wie oft heute und früher die SAC-Hütten geplündert wurden.
Der Egoismus ist in unserer Gesellschaft insgesamt viel größer geworden, das zeigt sich auch in den Bergen. Auch bei den Profis, nur der mit der großen Lobby, der größten "Gosche" etc. kommt noch in die Bergzeitschriften und damit an Sponsoren.

mfg
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon möhrchen857 » 28 April 2016 12:29

KarlM hat geschrieben:Hallo

also die Intoleranz ist für mich im Vergleich zu vor 15 Jahren deutlich gestiegen, auch wenn ich eher die "Massen" vermeide.

Beispiele:
- überholen, geht gar nicht, auch wenn die anderen langsamer wie eine Schnecke sind und man freundlich fragt, hier tun sich vor allem Bergführer hervor die mit Kunden unterwegs sind
- jemanden helfen ist selten, die meisten gehen vorbei und denken, das geht mich nichts an,
- freundlich gegebene Hinweise werden wie schon geschrieben nicht mehr angenommen sondern böse kommentiert,
- kleine Schlange an einer engen oder schweren Stelle, es wird gnadenlos vorbei gedrängt,
- das geht dann weiter am Frühstücksbuffet in der Hütte, wer zuerst da war ist egal Hauptsadche ich komme als erster los

Das zeigt sich übrigens auch (siehe Alpin-Homepage) in den Zahlen, wie oft heute und früher die SAC-Hütten geplündert wurden.
Der Egoismus ist in unserer Gesellschaft insgesamt viel größer geworden, das zeigt sich auch in den Bergen. Auch bei den Profis, nur der mit der großen Lobby, der größten "Gosche" etc. kommt noch in die Bergzeitschriften und damit an Sponsoren.

mfg
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Karl hat alles -fast alles - geschrieben.
Ergänzen muss ich - leider - dass der Diebstahl auf den Bergütten durch Übernachtungsgäste deutlich gestiegen ist.
Bergschuhe, Klamotten im Trockenraum, Stecken, Gegenstände im Schlafraum usw. - nichts mehr ist sicher.

Der Unterschied von Früher zu Heute ist:
- früher zog es die Bergsteiger aus Liebe zum Berg und zur Natur in die Berge
- heute ist es ein Trend-, ein Modesport - hier zählt nicht mehr das Erleben sondern das Angeben und die Statistik.
Aber dieses Phänomen ist nicht nur in den bergen zu beobachten, es ist in allen bereichen des täglichen Lebens zu sehen.
Schlimm ist, dass Rettungskräfte bei einem Unfall gebeten werden - sie sollen auf die Seite gehen um besser fotografieren zu können.
LG Walter
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Timmy » 28 April 2016 15:36

Das ist wohl auch dem breiten Spektrum des Bergsports geschuldet und wie Walter schon treffend sagte Modesport Heinies. Komischer Weise hab ich die meisten Flegel beim Klettersteigen gesehen was beim Klettern hingegen meistens nicht der Fall ist! Dort herrscht oft noch sehr freundlicher und respektvoller Umgang miteinander. Auf nem Steig braucht man auf ein freundliches Servus oder Berg Heil am Gipfel nicht unbedingt mit einer Antwort zu rechnen. Sicherheitshinweise auf Steigen werden generell als Angriff gesehen...schade eigentlich! Abschließend möchte ich noch sagen das es keine Faustformel ist und Ausnahmen die Regel bestätigen ;)
Lasst euch nicht vertrollen...die Trolle haben auch die Berge erobert :D
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Stef-089 » 28 April 2016 15:54

Ralf hat geschrieben:früher wurde einfach jeder Bergsteiger mit "Servus" o. "grias di" gegrüßt - ich mache das immer noch (doch viele andere wohl nicht mehr)


Das kann ich leider nur bestätigen, wobei meine Erfahrungen beim Bergwandern bzw. Klettersteigen dahingehend sind, dass zwar immer noch Leute einem mit Servus begrüßen bzw. zurückgrüßen, ABER meist nur an Steigen/Wegen wo keine Seilbahn etc. hinaufführt.
Kaum kommt man bspw. in die Nähe des Osterfelderkopfes, tun alle so als würden sie einen nicht gehört haben, sehr sehr schade sowas
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Stef-089 » 28 April 2016 17:54

So etwas habe ich nur ansatzweise bei der Alpspitz Ferrata erlebt.

Ich hab letzte Woche erst 2 Klettersteige im Kaiserwinkl (Walchseerunde - zähl ich jetzt einfach mal dazu :D und den Bergkameraden KS) gemacht. (Tourenbericht kann ich dazu gerne noch erstellen).
Da kamen mir 2 junge Burschen entgegen, standen an der großen Infotafel das KS und wussten gar nicht was die Buchstaben und Namen da bedeuten. Hatten keinerlei Ausrüstung dabei und machten sich dennoch auf dem Weg zum Einstieg. Ich hab die daraufhin angesprochen, ob sie schon mal einen KS mit dieser Schwierigkeit (waren beim Bergkameraden Steig - D) gemacht hätten. Da fragte mich einer was eigentlich ein Klettersteig genau sei.

Nach dem ich sie belehrt habe mit der Bitte doch nicht leichtsinnig und ohne jegliche Erfahrung, geschweige denn Ausrüstung zu sein, haben sie dann doch den Normalweg zum Gipfel genommen.

Scheinbar halten auch schwere Klettersteige komische Leute nicht auf.... aber zumindest haben sie gegrüßt :mrgreen:
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Apicius » 29 April 2016 8:37

Brutal gesagt:

beim Klettersteig hast du einfach eine sehr größere Anzahl an "Nichtskönnern" die am Seil schnell am Ende Ihrer Fähigkeiten sind und sich da ganz schnell wieder weg trollen.

Das hängt ganz stark mit der Vermartungsphylosophie des Themas Klettersteig zusammen wo sich neben den Fremdenverkehrsvereinen auch der DSV nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Zum einen werden immer mehr Steige geschaffen die auch noch den letzten übergewichtigen Astmatiker auf dem Berg rauf bringen( ich frag mich wann die erste Eisenrolltreppe mit Pseudochwierigkeitsstufe D kommt) und zum andern wird die Unfallträchtigkeit und die Gefahr des Klettersteigs verniedlicht und über die doppelte Sicherung eine überhaupt nicht vorhandene Sicherheit suggeriert.

Wie bei allem wo man Fans die sich mit einer Thematick auseinander sezten zugunsten des Profits durch Masse ersetzt, gewinnt die Masse an Eigendynamick und genau das wird jetzt beklagt.

Was einsetzt ist so das typische "dafür hab ich doch bezahlt und will alles vorgesetzt bekommen Verhalten der "all inclusiv" Urlauber ein.
So richtig vorzuwerfen ist das denen auch nicht, den was sie suggeriert bekommen ist ein Bergsteigerfehling ohne Schweißperlen und Gefahr gepaart mit Natur und Bergromantik.

Dazu past dann halt nicht wenn von hinten jemand kommt und sagt darf ich mal vorbei ist es doch nicht das was der Prospekt versprochen hat.
Zwar sind die Steige moderat mit geringen Zustieg zu erreichen aber dafür hat manerst mal im Tal im Stau gestanden bis man hinkommt, was auch nicht gerade geschmeidig macht.
Wozu der jetzt noch zusätzlich auf mangelnde Sicherheit in der Ausrüstung aufmerksamm macht ?, wirbt doch selbst der DAV mit dem unvergleichlich einfachen und sicherem Einstieg in die Kletterei mittels Klettersteig...was will da so ein "Wichtigtuer" überhaupt von mir? zumal eh am schnaufen weil keiner gesagt hat das die blöde Luft auf 2000m + dünner ist und die Puste schon bei moderaten Steigungen ausgeht...weil vom unvergleichlichen Bergerlebniss hört man zwar an jeder Ecke nur das mit der guten Fitness die man haben sollte wird allenthalben kaum erwähnt.

Auch das die veränderten Unfallstatistiken hier eigendlich ins gleiche Horn blasen bringt wohl kaum Umkehr im Denken da bringt Outdoor einfach zuviel Geld in die Kassen.

Will man das Vermeiden bleibt eigendlich nur die Flucht in Steige die entweder am besten gleich am Anfang ein paar D besser D/E Pasagen haben oder lange Zustiegswege.

Die Alternative heist tatsächlich Mehrseillängen-Touren wo ein erheblich höheres Maas an Eqipment und vor allem Kletterwissen gefordert ist um das zu praktizieren.
Blöd nur wenn man ab und an einfach mal alleine losziehen will, dann bleiben tatsächlich nur Touren im gehobenen Schwierigkeitsbereich, zumindest wenn man mit dem Erlebniss Klettersteige auch Ruhe und Natur genießen verbinden möchte.

http://www.via-ferrata.de/forum/ein-reisebricht-eines-alteren-herren-mit-kletterausflug-t8112.html noch klappts
Apicius ist die freundliche Art Fressag zu sagen
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Stroty » 29 April 2016 9:36

...und dann gibt es auch die positiven Seiten, die sich immer wieder auftun: 2013 am tegelberg haben wir uns beim fingersteig mit zwei anderen zusammengetan, es wurde aufeinander gewartet, es wurden tolle fotos durch den vorauskletternden gemacht und diese später noch auf CD geschickt. super. oder letztes jahr am innsbrucker: sich mit eine OÖ zusammengetan und die runde gemeinsam gemacht, mit fotos, mit viel quatschen und bierchen zum abschluss. herrlisch.... :thumbup:
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon harwin » 29 April 2016 12:19

Stroty hat geschrieben:...und dann gibt es auch die positiven Seiten, die sich immer wieder auftun: 2013 am tegelberg haben wir uns beim fingersteig mit zwei anderen zusammengetan, es wurde aufeinander gewartet, es wurden tolle fotos durch den vorauskletternden gemacht und diese später noch auf CD geschickt. super. oder letztes jahr am innsbrucker: sich mit eine OÖ zusammengetan und die runde gemeinsam gemacht, mit fotos, mit viel quatschen und bierchen zum abschluss. herrlisch.... :thumbup:

das ist auch nicht das Thema. Die Personen auf gleicher Wellenlänge findest Du schnell in der breiten Masse. Da baut sich auch zeitnah ein netter Kontakt auf. :thumbup:
Gruß
Harald
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon DannyBoy » 29 April 2016 17:56

Apicius hat geschrieben: vom unvergleichlichen Bergerlebniss hört man zwar an jeder Ecke nur das mit der guten Fitness die man haben sollte wird allenthalben kaum erwähnt.


Im Großen und Ganzen gebe ich dir Recht, aber die (offensichtliche) Fitness kann auch überbewertet werden. Bzw. die Kondition, die man für anspruchsvolle Touren braucht, kann man nicht immer am Bauchumfang festmachen. Wenn auch Übergewicht sicherlich ein Handycap am Berg ist. ;) Ich mit meinem dreistelligen Körpergewicht kann auch durchaus anspruchsvolle Touren machen. Auch wenn ich vielleicht was länger brauche als andere. Ich lass die Schnelleren dann aber freundlich, mit einem Servus, vorbei. ;) Das Wichtige ist, wenn man neu am Berg ist, sich langsam heranzutasten - von einfachen Wandertouren angefangen immer leicht steigern, bis man seine Grenzen realistisch abschätzen kann - und Bergerfahrung zu entwickeln.
Würden sämtliche Berge der ganzen Welt zusammengetragen und übereinander gestellt. Und wäre zu Füßen dieses Massivs ein riesiges Meer, ein breites und tiefs. Und stürzte dann unter donnern und blitzen der Berg in dieses Meer - Das würd spritzen.
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Anja2015 » 22 Juni 2016 10:45

Grüss euch,

Ich bin Holländerin und bin drei mal im Jahr am Berg (2 mal im Wimter und 1 mal im Sommer) unterwegs. Meine Erfahrung ist, dass viele Toeriste am Berg gerne angeben und den Statistik wichtig finden. Das Berggefühl, die Spiritualität, das Geniessen und die Sportivität sind bei diesen Leute nicht wichtig. :thumbdown:

Deshalb sind mein Mann und ich gerne unter uns unterwegs. So können wir auch die Masse hinter uns lassen. Viele Flachländer haben zuhause nur Geschichten über wie schnell, wie fern und wie viele, schöne Fotos. Über das Bergerlebnis (Gefühl) wird überhaupt nicht geredet.

Im Sportverein habe ich sportliche Kontakten. Da hört man ja auch ganz andere Geschichten. Dort finde ich Leute, die am Berg mit Liebe unterwegs sind (wandern, klettern, radfahren, skifahren). I love them! :thumbup:

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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Steeler » 22 Juni 2016 20:11

Wenn im Alltag die Intoleranz und Rücksichtslosigkeit sowie die Aggressivität unter den Leuten immer größer wird, warum sollte dieser Negativtrend vor dem Gebirge Halt machen? Ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, vor allem beobachte ich immer öfter die sogenannten "Poser" die sich dabei in waghalsigen Stellungen nahe am Abgrund usw. ablichten lassen um zu Hause den dicken Max und Helden zu mimen
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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Julian » 23 Juni 2016 9:12

:shock: :shock: :shock: ??????

Steeler hat geschrieben: [...], vor allem beobachte ich immer öfter die sogenannten "Poser" die sich dabei in waghalsigen Stellungen nahe am Abgrund usw. ablichten lassen um zu Hause den dicken Max und Helden zu mimen


Uwe, was meinst Du denn damit?!?

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Re: Gestiegene Intoleranz bei Bergsteigern?

Beitragvon Steeler » 24 Juni 2016 21:34

Na wenn das einer macht der Erfahrung und Können hat, kann ich das akzeptieren. Aber viele sogenannte Rookies die meinen Luis Trenker Blut in ihren Adern zu haben gehen mir doch gewaltig auf den Sack ! Ich hab grundsätzlich nichts gegen Neulinge, jeder von uns war mal einer, aber immer mehr lassen die nötige Demut vor den Gefahren des Gebirges und den nötigen Respekt vermissen.
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