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Stirnlampen für den Outdoorbereich

Hier kann ein allgemeiner Austausch erfolgen.

Moderator: Erik

Beitragvon Apicius » 11 September 2015 9:07

So einfach würde ich mir das auf Dauer nicht machen .
Du must dir schon wenn du dauerghaft in die Berge gehen willst angewöhnen deine Planungen auch auf langfristigen Nutzen zu erweitern.

Zu dem Thema Discounter-Lampe habe ich mit "grundsätzlich erst mal gar nichts geatwortet", das beinhaltet aber schon eine Einschränkung wenn man genau liest.
Du hast es geschafft in deiner kurzen Bergsteigerzeit gleich zweimal den selben wirklich kapitalen Fehler zu machen und das auch noch mit einem Kind in Begleitung.
Es ist durchaus je nach Weg auf dem es Dir passiert im dunklen Abzusteigen alles andere als ungefährlich vor allem wenn Trittsicherheit und Balance auf schlechtem Gelände nicht sehr gut ausgeprägt sind.
das reicht von vertauchten Fuss weil man eine Stolperstelle auf einem einfachen weg nicht gesehen hat bis zum Absturz in einer Steilstelle je nach Weg.

Da währe eine Discounterlampe auf jeden Fall einen Bereicherung gewesen.

Nur als dauerhafte Anschaffung taugt sie für den Bergsport absolut nichts. Was nutzt es dir wenn du dich auf Dauer auf eine Anschaffung verlassen möchtest wenn die Gefahr besteht das sie Dir während dem Abstieg kaputt geht. Den weder sind die Kontakte und Federelemente besonders hochwertig noch sind diese Lampen umbedingt auf Erschütterungen und dem dauerhaften aussetzen von Feuchtigkeit geeignet und die Gefahr das sie ausfällt wenn man sie am dringensten braucht ist recht hoch.

Etwas anderes, läuft aber auf das selbe hinaus ist mit deinen Arbeitshandschuhen. Je weniger Gefühl du in den Fingern, speziell in den Fingerspitzen hast um so weniger gut wirst du halt finden, das mag in einfachen Steigen noch nicht so ausgeprägt in Erscheinung treten, aber man wächst ja mit der Erfahrung.
Und da nimmt man sich schon eine Menge Spaß aber auch Griffsicherheit.

Ähnlich haben wir es im Moment mit einer Klettersteigset Anfrage auch da wird nach einem Gurt gefragt der billig ist aber ein höheres Verletzungsrisiko beinhaltte.

Man muss das Geld nicht zum Fenster raus schmeisen, aber diese "Geiz ist Geil" mentalität ist im Bergsport eher gefährlich bis tödlich.
Bergsport und vernünftiges Eqipment auf das man sich auch wenn man es braucht verlassen kann ist unabdingbar.

Wenn man dann auch noch mit Kindern in die Berge geht ist das noch mehr eine Grundvorraussetzung sonst hat man dort schlicht nichts verloren.
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Stirnlampen von Aldi

Beitragvon Gipfelstürmerin » 11 September 2015 21:12

Ich hab mir jetzt 2 Stirnlampen von Aldi geholt und da wir am Waldrand wohnen, hatte ich die Dinger im dunkeln auch gleich ausprobiert. Zum Wandern, Laufen, usw. völlig ausreichend.
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Beitragvon schwaben1 » 11 September 2015 22:50

Thema Handschuhe:

Ich klettere seit Jahren mit Handschuhen
Und habe ein hervorragendes Gefühl dabei.
Das klappt, wenn die Handschuhe passen.
Und es schützt klar vor Verletzungen der Finger/Hand
Was ich da auf den Bergen schon gesehen habe an offenen Wunden, grauslig

Thema Billiglampen:

Um mir meine Fitness zu bewahren jogge ich recht intensiv.
Heißt konkret: 3 Mal pro Woche 100 Minuten
Und im Winter immer mit Stirnlampe

Die kann nicht so gut sein, wie ne teure Funzel vom Designer, aber ich hatte zumindest noch nie Probleme.

In den Bergen bin ich mit so ner Lampe vom Taja runter.
Im Oktober letzten Jahres
Kein Problem.

Möchte damit absolut keine Werbung betreiben, dürfte auch unnötig sein, aber nicht jeder, der die Berge liebt verfügt über einen ausreichenden finanziellen Hintergrund.
Hier könnte mMn eine Möglichkeit bestehen, ein paar Euro zu sparen, ohne die eigene Sicherheit zu vernachlässigen.
Und nur deshalb habe ich das oben ganz schüchtern angefragt


S1
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Beitragvon Apicius » 12 September 2015 8:18

Klar kann das mit einer günstigen Lampe gut gehen und letztendlich muss jeder den Weg gehen den er vor sich verantworten kann.
Und fürs joggen oder wenn meine Kinder eine Taschenlampe für den Badeurlaub brauchen kauf ich auch gerne eine einfache LED und wenn sie den kaputt geht gibts halt eine Neue.
Habe ich nicht vor im Dunklen zu wandern und eine Lampe nur für einen nicht geplante Notsituation dabei...ist es zumindest ein besser als nichts, wobei ich mich frage warum nicht knapp €20,-- ausgeben und was dauerhaft verlässliches als Notlampe kaufen.

Ich muß gerade während der Winterzeit auch sehr viel mit Taschenlampen arbeiten und da ist der Einsatz günstiger LED-Lampen natürlich verführerrisch.
Kostenersparrniss hat grundsätzlich jeder gerne. Die Teile funktionieren auch meist eine Zeit lang bis die ersten Wackler oder Aussätze kommen und es kommt auch immer wieder vor das sie ausfallen.
Diese Ausfälle haben wir mit hochwertigen Produkten nicht also gibts nur noch solche.

In den Bergen wo ich so einem Licht meine Gesundheit anvertraue sehe ich da dementsprechend noch weniger Sinn drinne das Ausfallrisiko nicht auf auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Sollte man halt bedenken wenn man seine Knochen zum Markt trägt.

Zu Handschuhe hab ich halt eh eine andere Einstellung, die sind für mich ein leider notwendiges Übel.

Ich bin auch Freikletterer da sind Handschuhe fürs klettern sowieso kein Thema es sei den Mehrseilängen falls ein Wettereinbruch kommt.
Eisklettern will ich mal eine Kurs machen da wird das wohl eine Thema werden aber das ist eh nicht zu vergleichen.

Aber im Klettersteig brauch ich Handschuhe um mich vor den Stahseil zu schützen für sonst nichts, also achte ich drauf so wenig wie möglich Gefühl in den Händen zu verlieren.
Meine Kinder lehnen interesanterweise auch im KS Handschuhe völlig ab (hab aber trotzdem immer welche für sie dabei)

Gerade in schweren Steigen ist neben Kraft auch gerne Klettertechnik gefordert. Mit genügend Kontaktmöglichkeit darf er keine Probleme bereiten um mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ohne zu Stürzen durchklettert werden zu können.
Das setzt aber zumindest für mich auch vorraus das Hände und Füße (gehe eigendlich nur noch mit Vorstiegschuhen) guten Kontakt haben.
Mit Vollhandschuhen schwierig, die würden, zumindest bei mir, meine Griffe deutlich mehr auf das Stahlseil reduzieren.

Derzeit verwende ich Handschuhe die auch die Segler nemen, hab ich mal am Gardasse gekauft und haben mir besser gefallen als das was beim Kletterzubehör angeboten wurde.
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Beitragvon Rrudi » 12 September 2015 17:00

Ich denke jeder hat hier auf seine Weise Recht. Das Equipment sollte immer dem Vorhaben angepasst sein. Handschuhe von Namenhaften Herrstellern oder nicht?
Gefühlssache. Lampe teuer oder günstig? Budgetsache.
Meine Erfahrung hat leider oft gezeigt: kaufst d u zu billig kaufst du zweimal. Egal was für eine Tour geplant ist, ne Lampe gehört einfach in den Rucksack!
Ich hab ne Mammut für ca. 50€ als Stirnlampe und ne P5 von Lenser immer dabei.
Ich nehme lieber zwei mit, da ich selber nicht sone Leuchte bin :idea: :wink:
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Beitragvon Gipfelstürmerin » 12 September 2015 17:37

Rrudi hat geschrieben:Ich denke jeder hat hier auf seine Weise Recht. Das Equipment sollte immer dem Vorhaben angepasst sein. Handschuhe von Namenhaften Herrstellern oder nicht?
Gefühlssache. Lampe teuer oder günstig? Budgetsache.
Meine Erfahrung hat leider oft gezeigt: kaufst d u zu billig kaufst du zweimal. Egal was für eine Tour geplant ist, ne Lampe gehört einfach in den Rucksack!
Ich hab ne Mammut für ca. 50€ als Stirnlampe und ne P5 von Lenser immer dabei.
Ich nehme lieber zwei mit, da ich selber nicht sone Leuchte bin :idea: :wink:


Das denke ich doch auch. Wenn ich jetzt regelmäßig zum Wandern, Klettern usw gehen würde, würde ich eventuell schon auf die Markenprodukte zurück greifen. Ich schau jetzt mal wie lange die Aldi-Stirnlampen halten. Und ich sag mal:besser Aldi-Lampen als gar keine dabei.
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Beitragvon Julian » 12 September 2015 21:06

Leben und leuchten lassen!!!

Hauptsache, ihr seht die gefährliche Suppinationstraumata verursachende Wurzel und stolpert nicht!!! :thumbup:

Was Handschuhe angeht: Ich bin nicht ganz sicher, ob es ein anderes Thema gibt, das wir ähnlich oft diskutiert haben... :lol:

Ich habe beides schon gemacht - groß ist der Unterschied aus meiner Sicht nicht. Bei langen Steigen kann ein Handschuh Blasen verhindern helfen. Ich hatte aber immer welche, die die Finger Endglieder frei gelassen haben!
Zuletzt geändert von Julian am 24 September 2015 11:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Maximilian » 24 September 2015 0:10

Also zum Thema Kopflampen...
Ich hatte zu Dienstzwecken auch zunächst ne stinknormale Kopflampen von ALDI etc.
Resultat: Brauchen teilweise ne Menge Batterien, der Akku hält nicht lange (ich hab so ein Teil manchmal längere Zeit in Betrieb), die Leuchtkraft der Birnen lässt nach (keine hochwertigen LEDs), falsch angepackt bricht was ab, die Leuchtkraft sinkt mit dem Akku extrem usw. usw. Kurzum habe ich mich dann dazu entschieden mir eine vernüftige Lampe von Petzl zu kaufen. Es muss ja nicht die 80 Euro Lampe sein aber das gute Mittelmaß (Ich glaub 40€ hat meine gekostet) ist bis jetzt zuverlässig, handlich, hohe Leuchtdauer, verschiedene Helligkeitsstufen, rotes Licht zum Kartenlesen und ich kann das Ding ohne Probleme mit Handschuhen bedienen. Die Leuchtkraft geht mit dem Akku zwar auch runter aber nie so extrem wie bei den Billiglampen.

Die preislichen Unterschiede haben schon ihre Gründe.

Wer natürlich nen FLAK-Scheinwerfer haben möchte kann sich auch eine Surefire für knapp 300€ kaufen :-D. Die Kopflampen halte ich für unnötig aber die kleineren Handlampen sind handlich, robust und zuverlässig. Allerdings kostet die auch schnell mal über 100€ - 200€.

Bei Handschuhen spare ich definitiv nicht mehr. Grundsätzlich gilt ja, entweder man kann damit arbeiten oder sie geben warm. Beides funktioniert nicht (oder schlecht).
Ich selbst benutze Vollhandschuhe für den KS nachdem sich mein Kumpel ein Stück Draht über die Kuppe durch den halben Finger geschoben hat (Halbfingerhandschuhe).
Die Handschuhe verbinde ich mit lockeren Gummis die ich dann über meine Handgelenke ziehe. Sollte ich die Handschuhe mal ausziehen müssen fallen sie nicht in die Tiefe, bleiben bei den Händen und ich kann mit freien Händen klettern. Ohne lästige Bewegungen zu machen um die Handschuhe umzuhängen oder wegzustecken. Sehr beliebt sind die Mechanix-Handschuhe. Robust, sitzen sehr gut und gibt es in verschiedenen Ausführungen. Mir passen die am Daumen schlecht deswegen hab ich welche von Black Diamond.
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Beitragvon wolf » 24 September 2015 6:48

Maximilian hat geschrieben:rotes Licht zum Kartenlesen


moin.
den quatsch haste sicher beim bund gelernt...wegen lichttarnung. :wink:
karten liest man mit weisslicht, denn mit rotlicht verschwinden sehr viele details, unter anderem die höhenlinien und die sind wichtig. :wink:
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Beitragvon Julian » 24 September 2015 11:04

wolf hat geschrieben:
karten liest man mit weisslicht, denn mit rotlicht verschwinden sehr viele details, unter anderem die höhenlinien und die sind wichtig. :wink:


Vielleicht sollte ich dann meine nächsten Touren mit Rotlicht planen, dann demotivieren mich die vielen kleinen Höhenlinien nicht? 8)

Hmmm...Tourenplanung mit Rotlicht?!? :oops:
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Beitragvon Timmy » 24 September 2015 11:09

Warum nicht Julian. Im Panzer ist die Kampfbeleuchtung auch Rotlicht. Und mann kann sich sicher sein das dort keine Musik läuft und leicht bekleidete Damen sitzen :D
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Beitragvon Julian » 24 September 2015 11:11

Timmy hat geschrieben:Warum nicht Julian. Im Panzer ist die Kampfbeleuchtung auch Rotlicht. Und mann kann sich sicher sein das dort keine Musik läuft und leicht bekleidete Damen sitzen :D


Ich hab schon gewußt, warum ich nicht in einem solchen rollenden Stahlsarg herumrauschen wollte. Nicht mal Musik... :shock: :lol:
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Beitragvon wolf » 24 September 2015 11:58

Julian hat geschrieben:
Timmy hat geschrieben:Warum nicht Julian. Im Panzer ist die Kampfbeleuchtung auch Rotlicht. Und mann kann sich sicher sein das dort keine Musik läuft und leicht bekleidete Damen sitzen :D


Ich hab schon gewußt, warum ich nicht in einem solchen rollenden Stahlsarg herumrauschen wollte. Nicht mal Musik... :shock: :lol:


stimmt so nicht ganz.
musik wird durch die Kanone erzeugt. :mrgreen:
desweiteren ist im kampfraum lichtwechsel zwischen rot, weiss und gruen moeglich. je nachdem was grad so zu tun ist.
aber eigentlich braucht man gar keine innenbeleuchtung, die ganzen LED's Bildschirm, navi machen meist hell genug.
und wenn die luke zu ist kannst du da drin auch nen flak-Scheinwerfer anmachen.....es gibt keine austrittsmoeglichkeit fuers licht. :wink:
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Beitragvon Maximilian » 24 September 2015 13:35

Richtig das mit dem Rotlicht hab ich vom Bund :-D.
Allerdings kann man Rotlicht mit nem Nachtsehgerät genauso sehen wie Weißlicht. Das macht kaum noch einen Unterschied und ja, ich gebe dir recht, vieles verschwimmt auf der Karte.

Jetzt aber zum eigentlich Punkt.
Das menschliche Auge ist relativ komplex und braucht 30 Minuten um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Kurzer Blick ins Weißlicht oder z.B. blaues Licht und man kann wieder 30 Minuten warten. Das hängt mit den verschiedenen Wellenbereichen zusammen auf die das Auge anspricht. Das Rotlicht liegt in einem Wellenbereich der die Rezeptoren so gut wie gar nicht anspricht. Somit bleibt beim Blick in das Rotlicht die Fähigkeit erhalten im Dunkeln "gut" zu sehen.
Es wird immer mal wieder vorkommen das man auf ne Karte schauen muss oder etwas im Rucksack sucht (wenn er scheiße gepackt ist und man sich nicht drin auskennt :D ).

Zum Thema Karte (ich klugscheiße jetzt mal :lol: )
Die Karten braucht man während des Marsches nur noch zum groben Abgleich. Man hat sich mit allen Details vor Marschbeginn vertraut gemacht hat. Somit ist es weniger schlimm wenn man einige Höhenlinien nicht erkennt :-D.

Panzerinnenbeleuchtung? Ich freu mich wenn ich mal nen Fuchs von innen sehe und nicht zu Fuß gehen muss :-D.
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Beitragvon Julian » 24 September 2015 13:45

Maximilian hat geschrieben:Jetzt aber zum eigentlich Punkt.
Das menschliche Auge ist relativ komplex und braucht 30 Minuten um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Kurzer Blick ins Weißlicht oder z.B. blaues Licht und man kann wieder 30 Minuten warten. Das hängt mit den verschiedenen Wellenbereichen zusammen auf die das Auge anspricht. Das Rotlicht liegt in einem Wellenbereich der die Rezeptoren so gut wie gar nicht anspricht. Somit bleibt beim Blick in das Rotlicht die Fähigkeit erhalten im Dunkeln "gut" zu sehen.
Es wird immer mal wieder vorkommen das man auf ne Karte schauen muss oder etwas im Rucksack sucht (wenn er scheiße gepackt ist und man sich nicht drin auskennt :D ).


*klugschei..modus an* 30 Minuten reichen nicht, mach eher 40 drauß, bis Du von photopisch auf skotopisch komplett umgestellt hast!
Tatsächlich ist nach fünf Minuten schon sehr viel passiert, nur die vollständige Umstellung dauert dann nochmal 35 Minuten länger...liegt an der langsamen Rhodopsin-Regeneration!
*klugschei..modus aus*

Die 30 Minuten stimmen aber insofern, als dass die 40 Minuten die Adaptation von voller Helligkeit zu völliger Dunkelheit darstellen - und das muss das Auge in der Nacht bei Taschenlampenlicht ja nicht. Ist ja doch noch ein kleiner Unterschied zu Sonnenlicht, selbst wenn es ein 300 € FLAK-Scheinwerfer ist...

Noch mehr stimme ich der Aussage zu, dass das menschliche Auge relativ komplex ist! 8)
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