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"Geführte" Touren

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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 14 August 2019 12:01

Apicius hat geschrieben:Von daher sollte man einigermasen realistisch an die Ausschreibung heran gehen und dann klappt das auch.
...
Ich finde es gut das du es versuchen willst, allerdings solltest du nichts mit absoluter Gewalt erzwingen.


Die blinde Bergsteigerin ist ein Wahnsinn! Mir wird schon mulmig, wenn es sehr nebelig ist und die Sicht eingeschränkt.

Ich denke, ich mache es jetzt so: ich buche mir jetzt eine Tour mit einem privaten Bergführer 1 : 1 und frage ihn, wenn wir fertig sind, für was ich seiner Meinung nach gut bin. Er wird es sicher einschätzen können, wohin ich mit einer Gruppe hingehen darf und was noch "zu hoch" ist.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Oldie » 14 August 2019 12:09

Daria hat geschrieben:Liebe Kollegen! Habt ihr in eurer Anfängerzeit geführte Touren mit einem Bergführer gemacht? Ist es ein guter Weg um was zu lernen und besser zu werden? Es werden ja viele angeboten, allerdings nicht gerade günstig. :oops:

Ich setze deine Eingangsfrage nochmal hier rein. Du machst ja schon ziemlich viel alleine, auch Touren, die durchaus anspruchsvoll sind. Und im Herbst hast du dich für einen Kletterkurs angemeldet. Welche Art von Tour willst du jetzt mit dem Führer machen und was genau willst du dabei lernen? Und wo soll das ganze stattfinden? Alpenverein wurde ja schon angesprochen, da ist eine Mitgliedschaft m.E. empfehlenswert, ansonsten gibt es ja jede Menge Bergführer/Bergschulen, die teilweise ein breites Angebot haben.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 14 August 2019 13:15

Oldie hat geschrieben:
Daria hat geschrieben:Liebe Kollegen! Habt ihr in eurer Anfängerzeit geführte Touren mit einem Bergführer gemacht? Ist es ein guter Weg um was zu lernen und besser zu werden? Es werden ja viele angeboten, allerdings nicht gerade günstig. :oops:

Ich setze deine Eingangsfrage nochmal hier rein. Du machst ja schon ziemlich viel alleine, auch Touren, die durchaus anspruchsvoll sind. Und im Herbst hast du dich für einen Kletterkurs angemeldet. Welche Art von Tour willst du jetzt mit dem Führer machen und was genau willst du dabei lernen? Und wo soll das ganze stattfinden? Alpenverein wurde ja schon angesprochen, da ist eine Mitgliedschaft m.E. empfehlenswert, ansonsten gibt es ja jede Menge Bergführer/Bergschulen, die teilweise ein breites Angebot haben.


Ich hab ja den Schustersteig nicht abgeklettert, als ich über das Hohe Brett zum Göll rübergegangen bin. - Mußte dann den ganzen Weg zurücklatschen und am einfachen Weg absteigen. :) Das juckt mich ungemein, wie ich da rumgestanden bin wie ein Häufchen Elend und umkehren mußte. Jetzt hab ich gesehen, dass genau diese Tour angeboten wird. Das wär gut für mich, sonst juckt es mich den ganzen Winter lang. Sonst brauche ich einfach eine Einschätzung von ihm, wo ich mich hintrauen darf/soll und welche Touren ich als nächste Steigerung machen soll. Mich macht das Systemlose an meinem Training einfach narrisch.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon ziller » 14 August 2019 13:28

Daria hat geschrieben: Ich denke, ich mache es jetzt so: ich buche mir jetzt eine Tour mit einem privaten Bergführer 1 : 1 und frage ihn, wenn wir fertig sind, für was ich seiner Meinung nach gut bin. Er wird es sicher einschätzen können, wohin ich mit einer Gruppe hingehen darf und was noch "zu hoch" ist.


Die Sektion, mit der ich öfter unterwegs bin, klärt das bei Aktionen vorab, die kritisch aufs Können der Teilnehmer angewiesen sind.
Da gibts ne Vorbesprechung, bei der jede/r auch zeigen kann und muss, was er/sie draufhat. Vorstiegsmoral draussen, Sicherungskönnen, Standplatzbau usw.

Daher schrieb ich oben, die Tourleiterin vorab zu kontaktieren, da es scheinbar so ne Vorbesprechung bei euch oder in diesem Fall nicht gibt. Die Scheffin kennt ja die Tour und kann anhand dessen, was du schon gemacht hast, vergleichen, wie die Anforderungen sich gleichen (oder auch nicht) und dementsprechend deine Chancen so stehn.
Irgendwann und irgendwo triffst auf jeden Fall mal den Sensenmann.
Und in dem Moment denkst ganz gewiss nedd "Oh, ich hätte viel öfter ins Büro gehn sollen!"
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 14 August 2019 13:55

ziller hat geschrieben:Daher schrieb ich oben, die Tourleiterin vorab zu kontaktieren, da es scheinbar so ne Vorbesprechung bei euch oder in diesem Fall nicht gibt. Die Scheffin kennt ja die Tour und kann anhand dessen, was du schon gemacht hast, vergleichen, wie die Anforderungen sich gleichen (oder auch nicht) und dementsprechend deine Chancen so stehn.
Dort steht nur, dass man sich per whats up oder SMS anmelden soll/kann und nur, wenn es unmöglich ist anrufen. Aber es ist eben eine Tel.Nr. angegeben. Ich ruf sie halt einfach an. Sie wird mir schon nicht bös` sein, denke ich.

"Ihre Anmeldung bestehend aus:
Vor- & Zuname, Bekanntgabe der Sektionsmitgliedschaft und Wohnort richten Sie bitte vorzugsweise schriftlich per SMS/Whatsapp bis 2 Tage vor der ausgeschriebenen Tour direkt an den Tourenführer. Dies ermöglicht uns eine reibungslose Organisation der Tour sowie eine zeitgerechte Abstimmung hinsichtlich Treffpunkt und der Bildung von Fahrgemeinschaften.

Sollte eine Anmeldung per SMS/WhatsApp nicht möglich sein, bitten wir Sie den Tourenführer im Zeitraum zwischen 16:00 Uhr - 19:00 Uhr bis spätestens 2 Tage vor der ausgeschriebenen Tour telefonisch zu kontaktieren."

Die Tour ist so ausgeschrieben: https://www.alpenverein-salzburg.at/Gru ... le,-2-588m , also recht knapp. Den Rest hab ich im Netz gefunden.

Mich reizt irgendwie Beides, die Gruppe und der Bergführer. Nur, dass die private Tour ziemlich viel kostet. :)
Zuletzt geändert von Daria am 14 August 2019 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Oldie » 14 August 2019 13:57

Im Prinzip sind wir dann wieder dort, wo wir bei deinem "schnell absteigen" auch schon einmal waren. Du bist durch jahrelanges systematisches, leicht messbares Training einfach im Kopf "versaut". Natürlich kannst du auch für den Bergsport systematisch trainieren. Laufen, lang, schnell, wechselnd, steil bergauf, steil bergab, gegen die Stoppuhr. Aber es gibt auch die "weichen" Faktoren wie Trittsicherheit, Verhalten bei ausgesetzten Stellen, etc. und die übt man am besten durch immer wieder in die Berge gehen. Ohne den Anspruch besonders schnell zu sein oder besonders viele Höhenmeter am Tag abzureißen.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 14 August 2019 14:09

Oldie hat geschrieben:Im Prinzip sind wir dann wieder dort, wo wir bei deinem "schnell absteigen" auch schon einmal waren. Du bist durch jahrelanges systematisches, leicht messbares Training einfach im Kopf "versaut". Natürlich kannst du auch für den Bergsport systematisch trainieren. Laufen, lang, schnell, wechselnd, steil bergauf, steil bergab, gegen die Stoppuhr. Aber es gibt auch die "weichen" Faktoren wie Trittsicherheit, Verhalten bei ausgesetzten Stellen, etc. und die übt man am besten durch immer wieder in die Berge gehen. Ohne den Anspruch besonders schnell zu sein oder besonders viele Höhenmeter am Tag abzureißen.


Im Moment hab` ich 2 x Woche nach der Arbeit meinen kleinen Hausberg "Barmstein" 45Min. Hinfahrt mit dem Radl 1St. für Auf- und Abstieg mit ein bisschen Fels und "Hände einsetzen müssen zum Stabilisieren". Dann 45Min. heim fahren. Und am WE mache ich immer was "Größeres". - War bis jetzt praktisch jeden freien Tag am Berg. Mehr geht sich bei mir zeitlich nicht aus.

Dazu hab ich noch 2 x Ganzkörpertraining + Dehnen an den anderen Wochentagen und die Zufahrten zu meinen Bergen, die immer mit dem Radl sind. - Da kommen viele Stunden Radl zusammen: letztes WE bin ich von Salzburg über Golling - Werfen - Bischofshofen - Mühlbach am Hochkönig erst 70km gefahren bevor ich losgehen konnte.

Ich war halt noch nie im Leben ohne Trainer. :)

* Laufen ist bei mir nicht gut: ich spüre den unteren Rücken noch lange, bevor ich mich anstrenge. Nur steil berauf geht es gut, - aber dafür nicht lang. :) Für das bin ich noch nicht gut genug. Ich laufe immer los, solange es der Weg erlaubt (Güterweg, breiter Pfad oder so) und muss dann abbremsen, sobald es halbwegs anspruchsvoll wird.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Oldie » 14 August 2019 14:24

Ja, Mensch, du machst doch eine ganze Menge. Versuch wirklich mal, das Gaspedal in deinem Kopf nicht immer voll durchzutreten. Genieß es einfach in den Bergen zu sein. Und wenn Laufen für dich nicht optimal ist, dann mach etwas anderes, Fahrrad ist doch super, schwimmen ist ein tolles Ausdauer/Ganzkörpertraining, Rudern/Paddeln macht auch sehr viel Spaß, wobei Rudern Ganzkörperbeanspruchung ist, Paddeln geht brutal auf den Oberkörper.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Erik » 14 August 2019 15:33

Scheint so als wäre immer noch der Wettkampf Gedanke im Kopf. Kann man machen, kann dann halt scheiße werden.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 14 August 2019 21:24

Erik hat geschrieben:Scheint so als wäre immer noch der Wettkampf Gedanke im Kopf. Kann man machen, kann dann halt scheiße werden.

Ich habe nicht den Zwang, besser zu werden als die "Anderen", zumal ich auch einsehe, dass es in meinem Alter nicht mehr geht. Aber so gut, wie möglich "muss" ich werden, - einfach keinen Höhenmeter und keinen Grad Steilheit "liegen lassen", die ich mitnehmen kann. Darauf kommt es für mich an.

Von meinen alten Sportzwängen habe ich mich in einigen Dingen bereits gelöst: ich habe mich z.B. dazu überwunden das "normale" Essen auf den Berghütten zu essen. In den ersten Wochen schleppte ich meinen gewohnten trockenen Reis mit Pute und Proteinpulver mit. Inzwischen habe ich sogar mal einen Kuchen gegessen, da wußte ich gar nicht mehr wie so etwas schmeckt. :) Ich bin auch von meinen fixen Tagesabläufen abgewichen um früh genug am Einstieg zu sein. - Früher hätte ich mir so was nicht "erlaubt", weil alle Tage durchgetaktet waren und alle gleich. Solche Freiheiten sind durchaus angenehm, aber sie verunsichern mich. Ich war zu lange in meiner Routine drin, - fast 35 Jahre lang. :)
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Julian » 15 August 2019 7:42

Erik hat geschrieben:Scheint so als wäre immer noch der Wettkampf Gedanke im Kopf. Kann man machen, kann dann halt scheiße werden.


Erik, trocken und auf den Punkt wie immer. :lol:

Daria: Ich bewundere Deinen Ehrgeiz - und hoffe, Du lernst, Deine neu gewonnene Freiheit zu genießen. Klingt ja ehrlicherweise schon ein wenig nach Gehirnwäsche, auch wenn das Wort natürlich zu hart gewählt ist!

Hast Du eigentlich auch schon mal versucht, einen Tag lang einfach Ruhe zu geben? Also, so richtig? Sagt Dir das Wort flezen was?
Ich glaube, vielleicht solltest Du sowas auch mal in Erwägung ziehen... :wink:

Ist alles nicht böse gemeint! Finde Deinen Drang eigentlich bewundernswert, bräuchte ich vielleicht auch mal wieder mehr... :roll:
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 15 August 2019 8:04

Julian hat geschrieben:Klingt ja ehrlicherweise schon ein wenig nach Gehirnwäsche, auch wenn das Wort natürlich zu hart gewählt ist!

Hast Du eigentlich auch schon mal versucht, einen Tag lang einfach Ruhe zu geben? Also, so richtig? Sagt Dir das Wort flezen was?
Ich glaube, vielleicht solltest Du sowas auch mal in Erwägung ziehen... :wink:

Ist alles nicht böse gemeint! Finde Deinen Drang eigentlich bewundernswert, bräuchte ich vielleicht auch mal wieder mehr... :roll:

Das Wort ist schon richtig gewählt. Die Gehirnwäsche liegt zwar 30 Jahre zurück, aber sie hat sich eisern eingeprägt. Ich war im Sportinternat, - da bist du einfach nur das, was du leistest, und wenn es zu wenig ist, bist du raus. Ich bin in einer zwanghaften Disziplin verfangen. Einen Tag "Ruhe geben" kann ich nicht, ich kann nur einen Regenerationstag einbauen, - da gehe ich dann in Sauna-Massage und so. :)

Ich denke, dass mir der Bergsport durch seine "Unberechenbarkeit" der Wetterlagen schon sehr gut tut. Ich war vor ein paar Wochen zum Stahl-Haus aufgestiegen und wollte wieder zum Hohen Göll. In der Früh hat es gewittert und der Hüttenwirt meinte: "Könnt beim ersten Wetterfenster alle ins Tal absteigen: der Herr Göll wünscht heute keinen Besuch." :) Ich fand den Satz irgendwie berührend im Bezug auf seinen Hausberg. Also hockte ich tatsächlich einige Stunden in der Hütte rum und tat "NICHTS". - Für mich eine schwere Prüfung. :)
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon harwin » 15 August 2019 8:05

Julian hat geschrieben:
Erik hat geschrieben:Scheint so als wäre immer noch der Wettkampf Gedanke im Kopf. Kann man machen, kann dann halt scheiße werden.


Erik, trocken und auf den Punkt wie immer. :lol:

Daria: Ich bewundere Deinen Ehrgeiz - und hoffe, Du lernst, Deine neu gewonnene Freiheit zu genießen. Klingt ja ehrlicherweise schon ein wenig nach Gehirnwäsche, auch wenn das Wort natürlich zu hart gewählt ist!

Hast Du eigentlich auch schon mal versucht, einen Tag lang einfach Ruhe zu geben? Also, so richtig? Sagt Dir das Wort flezen was?
Ich glaube, vielleicht solltest Du sowas auch mal in Erwägung ziehen... :wink:

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Das geheime Wort heißt "Genießen". Und genau darum geht es mittlerweile bei mir. Ich will und muss mir nix beweisen. Meine Touren finden eigentlich alle in meinem Wohlfühlbereich statt. Da sind dann keine Touren dabei die über ne V hinaus gehen. Dafür kann ich dann auch die Tour mit der sie umgebenden Landschaft richtig genießen. Auch mal in einer IIIer Tour die Blicke schweifen lassen. Höher, weiter, schwerer zählt für mich gar nicht mehr. :)
Gruß
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 15 August 2019 8:38

harwin hat geschrieben:Das geheime Wort heißt "Genießen". Und genau darum geht es mittlerweile bei mir. Ich will und muss mir nix beweisen. :)
Das mit dem "keinem mehr was beweisen müssen" habe ich in meinem alten Sport erreicht. Aber das Genießen ist mir vermutlich wesenffremd. Ich unternehme immer wieder Versuche, aber da wird nix draus, - man kann Genuß nicht erzwingen. So ein Kuchen in der Hütte oder eine Pause länger als geplant, kostet mich mehr Überwindung, als eine ausgesetzte Stelle. Das gilt aber für mein "ziviles Leben" im Flachen genauso. Ich hab keine Ahnung, wie es die Leute anstellen, einfach "Spaß" zu haben und etwas "zum Spaß" zu tun.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon harwin » 15 August 2019 9:23

Daria hat geschrieben:
harwin hat geschrieben:Das geheime Wort heißt "Genießen". Und genau darum geht es mittlerweile bei mir. Ich will und muss mir nix beweisen. :)
Das mit dem "keinem mehr was beweisen müssen" habe ich in meinem alten Sport erreicht. Aber das Genießen ist mir vermutlich wesenffremd. Ich unternehme immer wieder Versuche, aber da wird nix draus, - man kann Genuß nicht erzwingen. So ein Kuchen in der Hütte oder eine Pause länger als geplant, kostet mich mehr Überwindung, als eine ausgesetzte Stelle. Das gilt aber für mein "ziviles Leben" im Flachen genauso. Ich hab keine Ahnung, wie es die Leute anstellen, einfach "Spaß" zu haben und etwas "zum Spaß" zu tun.

Vielleicht solltest Du dann einfach mal gemeinsam mit Leuten auf Tour gehen, die bereits genießen können. :wink:
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