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"Geführte" Touren

Hier kann ein allgemeiner Austausch erfolgen.

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"Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 13 August 2019 13:45

Liebe Kollegen! Habt ihr in eurer Anfängerzeit geführte Touren mit einem Bergführer gemacht? Ist es ein guter Weg um was zu lernen und besser zu werden? Es werden ja viele angeboten, allerdings nicht gerade günstig. :oops:
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Erik » 13 August 2019 14:21

Ganz klares Ja, es lohnt sich.
Aber nur wenn du keine erfahrenen Leute in deinem Bekanntenkreis hast.

Hab zwar auch meine erste Touren ohne Bergführer gemacht, hatte aber Leute die Ahnung haben. Und auch jetzt noch lerne ich von Leuten die mehrjährige Erfahrung besitzen.

Und mal nebenbei, auch wenn ich selbst führe, habe ich es gern mal wieder selbst geführt zu werden. Nur so lernst nie aus und bleibst auf dem Stand, gerade wenn man dann mal hinterfragt.

Also nimm dir gerne mal nen Guide, lass dir alles erklären was er gerade macht, scheu dich nicht fragen zu stellen. Das selbe gilt für "nicht kommerzielle" Führer.
Lg Erik
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 13 August 2019 14:47

Ich hab leider noch keine Bekanntschaften unter Bergsteigern. :( Meine Kameraden sind alle vom Kraftsport, - sie sind alle bekennende Zimmerpflanzen.

Ich scheue mich ein bisschen, mich Leuten aufzuhalsen, die gut und sicher unterwegs sind: ich würde sie sicher stören und "verlangsamen", besonders im Abstieg. An diesem Wochenende habe ich mich quasi "unmerkbar" einer kleinen Gruppe angeheftet, die vom Hochkönig abgestiegen ist: es war nämlich so nebelig, dass ich Angst bekam, in diese Milchsuppe zu steigen. Irgendwann wurden sie mir dann doch zu schnell und ich mußte den Rest selbst machen, - aber da war das Ärgste eh schon hinter mir. :)
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon UD » 13 August 2019 15:18

Daria hat geschrieben:Ich hab leider noch keine Bekanntschaften unter Bergsteigern. :( Meine Kameraden sind alle vom Kraftsport, - sie sind alle bekennende Zimmerpflanzen.

Ich scheue mich ein bisschen, mich Leuten aufzuhalsen, die gut und sicher unterwegs sind: ich würde sie sicher stören und "verlangsamen", besonders im Abstieg. An diesem Wochenende habe ich mich quasi "unmerkbar" einer kleinen Gruppe angeheftet, die vom Hochkönig abgestiegen ist: es war nämlich so nebelig, dass ich Angst bekam, in diese Milchsuppe zu steigen. Irgendwann wurden sie mir dann doch zu schnell und ich mußte den Rest selbst machen, - aber da war das Ärgste eh schon hinter mir. :)


Preiswerter als privat gebuchte Bergführer sind die Fachübungsleiter bzw. Trainer B und C Bergtouren bzw. Hochtouren der DAV-Sektionen - aber da ist man immer drauf angewiesen, was die grad im Jahresprogramm so anbieten. Manchmal ist sogar günstig, sich als C-Mitglied in einer weiteren Sektion anzumelden, um in den Genuss von deren Ausbildungs- und geführten Touren-Programm zu kommen.
Wie überhaupt eine Mitgliedschaft im DAV nur zu empfehlen ist!!!
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 13 August 2019 15:40

UD hat geschrieben:Preiswerter als privat gebuchte Bergführer sind die Fachübungsleiter bzw. Trainer B und C Bergtouren bzw. Hochtouren der DAV-Sektionen - aber da ist man immer drauf angewiesen, was die grad im Jahresprogramm so anbieten. Manchmal ist sogar günstig, sich als C-Mitglied in einer weiteren Sektion anzumelden, um in den Genuss von deren Ausbildungs- und geführten Touren-Programm zu kommen.
Wie überhaupt eine Mitgliedschaft im DAV nur zu empfehlen ist!!!

Danke! Ich werde unbedingt reinschauen. :thumbup:
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon rope » 13 August 2019 17:58

Für den einen sind kurze Klettereien leicht und lange Wanderungen schwer, für den anderen ist es umgekehrt. Leicht liegt im Auge des Betrachters und sollte vom Bergführer beurteilt werden, der die Stärken und Schwächen des Kunden vorerst abfragt. Hat man hingegen erfolgreich einen Hochtourenkurs absolviert und sucht nun Einsteigertouren, sollte einem Alleingang nichts im Wege stehen.
Früher war ich unentschlossen, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon harwin » 13 August 2019 19:06

UD hat geschrieben:Preiswerter als privat gebuchte Bergführer sind die Fachübungsleiter bzw. Trainer B und C Bergtouren bzw. Hochtouren der DAV-Sektionen - aber da ist man immer drauf angewiesen, was die grad im Jahresprogramm so anbieten. Manchmal ist sogar günstig, sich als C-Mitglied in einer weiteren Sektion anzumelden, um in den Genuss von deren Ausbildungs- und geführten Touren-Programm zu kommen.
Wie überhaupt eine Mitgliedschaft im DAV nur zu empfehlen ist!!!

dem kann ich als Betroffener :mrgreen: nur zustimmen. :thumbup:
Gruß
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 13 August 2019 20:04

Die Sektion ÖAV Salzburg (da bin ich zu Haus) bietet bald eine Tour auf die Torsäule. https://www.salzburg24.at/archiv/torsae ... g-45594637

"Leichte Klettereien I bis II-". An Ausrüstung braucht man nichts außer "normale Wanderausrüstung", also kein Klettersteigmaterial. I bis II- ist doch noch etwas für einen "Normalwanderer", oder? Ein paar kleine Passagen, wo man sich mit Händen nachhelfen muss, hatte ich schon auf dem Weg auf Hochkönig und am Schober.

Irgendwann muss ich ja vom reinen Rumwandern wegkommen. Einen Kletterkurs in der Halle habe ich für den Spätherbst vorgenommen, quasi fürs Schlechtwetter. Aber so eine Route geht auch ohne Kurs, oder?
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon DannyBoy » 13 August 2019 20:40

In einigen Urlaubsregionen werden auch geführte Touren angeboten, die mit Gästekarte gratis sind oder für günstigen Preis angeboten werden. Damit habe ich die ersten Bergerfahrungen gesammelt
Würden sämtliche Berge der ganzen Welt zusammengetragen und übereinander gestellt. Und wäre zu Füßen dieses Massivs ein riesiges Meer, ein breites und tiefs. Und stürzte dann unter donnern und blitzen der Berg in dieses Meer - Das würd spritzen.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon ziller » 13 August 2019 21:24

Daria hat geschrieben:Aber so eine Route geht auch ohne Kurs, oder?


Was da stattfindet hat mit Hallenklettern ziemlich genau gar nix zu tun.
I-II- hat mit Klettern an sich auch nicht viel zu tun, man braucht halt vielleicht mal die Hände zum Stabilisieren oder so.
Auch 1050hm im Auf- und Abstieg hören sich eigentlich machbar an, was mir aber in Zusammenhang mit deiner Höhenangst etwas zu denken gäb, ist die Ausgesetztheit:

Bild

Da kann sich I oder II- schon ein bisschen doof anfühlen, wenns auf einer Seite dann mal n bissl runtergeht...
Würde das mit der Tourleiterin klären. Seh nix von nem Vorbereitungstreffen, aber es sind ja Kontaktdaten angegeben und sie sollte sagen können, ob und wie weit du mitgehen kannst, bis es 'ernst' wird und dann ggf. umkehren könntest, wenns dir zu arg wird.
Ich würd sie anrufen und fragen;- die Tour geht ja nicht erst mitm Abmarsch los.
Irgendwann und irgendwo triffst auf jeden Fall mal den Sensenmann.
Und in dem Moment denkst ganz gewiss nedd "Oh, ich hätte viel öfter ins Büro gehn sollen!"
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon EfBieEi » 14 August 2019 10:07

Bei geführten Touren mit Bergführern wird aber doch (sicher oder vielleicht) angeboten dass der ein oder andere bei heiklen Stellen gesichert wird?
Für was sind Bergführer sonst da ^^
Als ich an der Sonnenspitze war haben sich meine Wege öfter mit einer kleinen privaten Gruppe gekreuzt bei der eine Frau für schwierigere Stellen und den exponierten Grat am Gipfel schön viel Hilfe bekommen hat. Mir wurde auch Hilfe angeboten und ich fand es richtig super wie die Männer da ihre Kameradinnen mit etwas weniger Mut unterstützt haben-

Auch wenn die IIer Kletterien für die meisten nicht schwierig sind aber mit Mangel an dem nötigen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Schwindel und Höhenangst kann auch da was passieren.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 14 August 2019 11:46

EfBieEi hat geschrieben:Bei geführten Touren mit Bergführern wird aber doch (sicher oder vielleicht) angeboten dass der ein oder andere bei heiklen Stellen gesichert wird?
Für was sind Bergführer sonst da ^^
Als ich an der Sonnenspitze war haben sich meine Wege öfter mit einer kleinen privaten Gruppe gekreuzt bei der eine Frau für schwierigere Stellen und den exponierten Grat am Gipfel schön viel Hilfe bekommen hat. Mir wurde auch Hilfe angeboten und ich fand es richtig super wie die Männer da ihre Kameradinnen mit etwas weniger Mut unterstützt haben-

Auch wenn die IIer Kletterien für die meisten nicht schwierig sind aber mit Mangel an dem nötigen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Schwindel und Höhenangst kann auch da was passieren.
Inzwischen geht es mir mit der Höhenangst viel viel besser. Ich bin einfach konsequent an jedem freien Tag auf irgendeinem Berg. Ich gehe absichtlich zum Abgrundrand, setze mich hin mit den Füßen in den Abbruch oder bleibe einfach stehen. Inzwischen kann ich auf Stellen ruhig stehen, wo mir vor ein paar Wochen noch Übelkeit und Magenkrämpfe vor Angst hochkamen. Kürzlich war ich wieder auf Watzmann Hocheck, wo ich vor 6 Wochen noch gespieben habe vor Panik. Bin raufgerannt und runtergerannt ohne irgendwas zu spüren. Ich glaube, mein Körper hat einfach kapiert, dass auf seine "vegetativen Reaktionen" sowieso keine Rücksicht genommen wird, also hat er sie auch eingestellt. Wenn mir eine Stelle begegnet, wo ich noch dieses flaue Gefühl bekomme, gehe ich sie rauf und runter bis es besser wird. :) Ich hoffe, ich komme noch ein Stück weiter, bis es schneit...
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Daria » 14 August 2019 11:49

ziller hat geschrieben:Was da stattfindet hat mit Hallenklettern ziemlich genau gar nix zu tun.
I-II- hat mit Klettern an sich auch nicht viel zu tun, man braucht halt vielleicht mal die Hände zum Stabilisieren oder so.

Danke! Mich hat das Wort "Klettern" ein wenig abgeschreckt. :) Aber so geht es bestimmt.
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon Apicius » 14 August 2019 11:50

Der Vorteil eines geführten Tourenprogramms mit mehreren Teilnehmern ist auf jeden Fall der Preis. Allerdings wird es problematisch für die Gruppe als auch für den Betroffenen wenn die Leistung eines einzelnen sehr weit hinter den Anforderungen zurück bleibt.
Das macht in der Regel beiden, sowohl der Gruppe, als auch den Einzelnen keinen Spaß.
Von daher sollte man einigermasen realistisch an die Ausschreibung heran gehen und dann klappt das auch.
Gegebenennfalls einfach mal mit dem Veranstalter vor der Buchung reden.

Einen Berführer mieten ist da eine ganz andere Geschichte da man jetz im Prinziep seinen eigenen Personal Trainer hat der kommplett individuel auf einen eingehen kann, dementsprechend ist auch der Preis.
Der sollte dann auch relativ schnell sehen wo mentale und körperliche Grenzen sind und dementsprechend eine Tour auch umgestallten können so das es ein gefahrloses herangehen an die eigene Grenze werden kann.
Auch hier wichtig eine vernünftige Vorbesprechung was man von der Tour erwartet wie man sich selbst einschätzt.

Besondern beeindruckend in dem Zusammenhang fand ich mal einen Berführer der eine blinde Frau durch den Nasreit-Klettersteig geführt hat.

Bild oberhalb von uns sieht man leider nicht sehr gut zwei Kletterer, wobei der Berführer vorneweg klettert und die Frau hinterher.
Sie ist zusätzlich zum Kletterset noch vom Bergführer gesichert.
Hier finde ich eine solche Aktion auch wirklich sinnvoll und unterstützenswert.
Der Berführer hatte übrigens erst einen leichten Anfall als er gesehen hat wer in da überholt sich dann aber recht schnell bruhigt :D

Ob sich so etwas für einfache Anforderungen lohnt muss einem der eigene Geldbeutel sagen, günstiger ist hier auf jeden Fall ein herantasten an die Leistungsfähigkeit im Gruppenbereich.

Wenn ich alleine in den Alpen bin und mal keinen Klettersteig machen möchte dann nehme ich mir einen Berführer für eine Mehrseillängentour da mir das Partnerfinden über das Internett zu unsicher und zu aufwendig ist.

Hier kann ich dann Schwierigkeitsgrad und Tourlänge kommplett auf meine Bedürfnisse abstimmen.

Was deine Höhenangst betrifft währe es wahrscheinlich tasächlich mal interesannt sich angeseilt an immer ausgesetzteren Stellen zu probieren wie belastbar du bist.
Aber das muss dann tasächlich jemand machen und beurteilen der damit Erfahrung hat, da jederzeit die Gefahr besteht das du zu machst und dich weder vor noch zurück bewegst.

Ich kenne das von der Anfangskletterei mit meinen Kindern wo wir von der Halle auf den Fels umgestiegen sind (da waren die etwa 5 und meine Tochter kleterte schon Überhang ) und beide aus 5m Höhe nicht dazu zu bewegen waren sich abzuseilen zu lassen.
Wollten allerdings nach dem ich sie endlich unten hatte aber auch von sich aus sofort wieder hoch um dann das selbe Drama von vorne zu beginnen.
Und das waren Höhen die sie von der Halle locker gewohnt waren.
Das mentale Moment ist nicht zu unterschätzen und setzt auch gutes technisches Vermögen problemlos außer Funktion.
Ich finde es gut das du es versuchen willst, allerdings solltest du nichts mit absoluter Gewalt erzwingen.
Apicius ist die freundliche Art Fressag zu sagen
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Re: "Geführte" Touren

Beitragvon ziller » 14 August 2019 11:55

EffBiEi hat geschrieben:Für was sind Bergführer sonst da ^^



Es geht hier um ne Tour im Rahmen vom Alpenverein.
Was man da vom Tourleiter an Hilfestellung erwarten kann, unterschiedet sich je nachdem, wie die Tour ausgeschrieben ist. Führungstour, Gemeinschaftstour, wie auch immer...
Der Leiter oder die Leiterin wird sicherlich niemanden allein im Berg zurücklassen, aber für alle Beteiligten ists besser, wenn sie die erforderlichen Grundlagen für die Tour mitbringen.
Ist, wie Apicius angedeutet hat, auch für die Sicherheit aller wichtig. Ich habs mehrfach erlebt, dass ein Teilnehmer aufgrund mangelnder Kondition und Können die komplette Gruppe massiv aufgehalten hat, da ists schon nebensächlich, dass der vorangehetzt wird während die andern entnervt ständig warten, wennst dann ne Seilbahn abwärts kriegen musst (oder noch n paar Stunden mit so nem Wrack absteigen müsstest) oder die Gefahr hast, in ein Gewitter oder Schlechtwetter zu kommen, wo der/diejenige dann komplett abkackt und alle gefährdet werden.
Ich wär da generell lieber n bissl konservativ, auch wenn ich mich auf den ersten Touren dann langweile, weil ich zu anspruchslose gewählt hab. Aber lieber so rum, als dann überfordert zu sein und alle in Gefahr zu bringen dadurch.
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