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Marmolada (3343m) - Kombitour aus Fels und Eis

Seid ihr kürzlich auf einer Tour unterwegs gewesen? Dann lasst uns bitte hier an euren persönlichen Erfahrungen teilhaben und fertig einen Tourenbericht samt Bildern bei uns hier im Forum an...

Moderator: Bjarga

Marmolada (3343m) - Kombitour aus Fels und Eis

Beitragvon Ralf » 12 August 2014 10:36

Guten morgen zusammen,

am 8.8. war es endlich soweit und wir konnten unseren schon seit vielen Jahren im Kopf ausgearbeiteten Tourenplan in die Tat umsetzen.
Es sollte auf die Königin der Dolomiten - die Marmolada - gehen! Bereits im Juli wollten wir die Tour in Angriff nehmen, doch das labile Wetter hat uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wenn man schon auf so einen schönen hohen Berg geht soll natürlich das Wetter passen und man vom Gipfel eine entsprechende Fernsicht genießen können - so der Plan.
Am donnerstag nachmittag hatten wir somit nochmals den wetterbericht gecheckt und siehe da - für Freitag war ein stabiles Schönwetterfenster gemeldet (und am Samstag und Sonntag sollte es bereits wieder schlechter - mit Regen und viel Wolken - werden!). Also los geht´s am Freitag morgen!

Startpunkt der Tour ist die einzigartige Gondelbahn am Fedaiasee. Die erste Bahn fährt hier um 8:30 Uhr hinaus und diese wollten wir gleich nehmen, damit uns für die gesamte Tour genügend Zeit bleibt und wir auch auf der Marmolada Hütte (oben am Gipfel) einen ausreichend lange Pause machen können - so der Plan!

Am Parkplatz des Liftes angekommen, wird uns schnell klar, dass wir heute nicht die einzigen sein werden. Ein wildes Getummel von gefühlt 100 anderen Bergsteigern macht sich für die Tour start klar.

Fast nach Zeitplan steigen wir dann in den einzgarten Korblift und auf geht´s zum Abenteuer Marmolada...

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Das Wetter ist perfekt! Wir scheinen alles richtig gemacht zu haben

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Bereits nach kurzer zeit genießen wir einen tollen Blick auf die anderen 3000er der Dolomiten - wie hier z.B. hinüber zum Pelmo

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Über den vernellgletscher - der aktuell sehr gut und ohne jegliche Eisausrüstung begehbar ist - geht es zum Einstieg des Westgrat Klettersteiges

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Am Einstieg des Klettersteiges angekommen - wir scheinen heute nicht die einzigen zu sein (was wir ja auch schon an der Talstation festgestellt hatten)! Das merken wir im Anschluß auch an der Felsqualität des Steiges - feinstens abpolierter Marmo(r)ladafels!!!

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[mention]Julian[/mention] , der sich hier als *$§%&§$& tituliert :lol:

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Die bekannten, langen Klammernreihen des Westgrat Klettersteiges

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Herrlicher Blick hinüber zu König Langkofel, den ich erst wenige Tage zuvor bestiegen hatte - ein formschöner Berg (auf dem man auch weitestgehend alleine unterwegs ist - im Gegensatz zur Marmolada

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Das Wetter macht "zu" - König Langkofel wird schon "eingehüllt" von den aufkommenden Regenwolken!

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Das aufkommende Schlechte Wetter hat auch sein gutes - fantastische Wolkenspiele entlang des Westgrates

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ordentlicher Tiefblick vom finalen Gipfelschneefeld hinunter zum Ausgangspunkt der Tour!

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On top of the Dolomites!! 3343m !! Gipfel der Marmolada :D :huhu:

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Über den firngrat geht es vom Marmolada Gipfel hinunter zur Felspassage, die gesichert zum Gletscher hinunterführt

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Abklettern im Fels mit Steigeisen macht richtig viel Spaß

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Über den Gletscher geht es zurück zur Bergstation - der Gletscher darf nicht unterschätzt werden! Spalten und teilweise schon steil! Hier geht es derzeit nur mit Eisausrüstung entlang!!

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Es ist richtig zugezogen - entgegen der Wetterprognose - und wir bekommen im unteren Abschnitt vom Gletscher sogar noch Schnee und Graupel ab! :?

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Im Regen steigen wir in den Korblift ein und fahren wieder gemütlich zurück zum Fedaia Stausee

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Wieder zurück am Ausgangspunkt nach ziemlich genau 6 Stunden Gehzeit!
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Fazit: Eine grandiose Tour, die viel Abwechslung bietet. Tolle Kombitour aus Fels und Eis. Der Klettersteig ist nicht so überragend und der Steig führt auch nie wirklich genau an der Gratkante entlang - leider! Zudem ist der Steig übelst glatt poliert (da kann die Marmolada mit dem Höhenglücksteig definitiv mithalten ;-) ) Der Abstieg über den Gletscher und auch das kombinierte Klettern mit den Steigeisen hinunter bietet eine tolle Abwechslung und hat richtig Spaß gemacht. Über eine Spalte musste man dann auch beherzt drüber springen 8) !!

Ach ja: Der Wetterbericht kann diesen Sommer nix! :wink: - Am sonntag wären fast noch bessere bedingungen gewesen und von dem GRaupel am Nachmittag war bei keinem Wetterdienst die Rede gewesen - aber da sieht man, dass das Bergwetter diesen Sommer alles andere als stabil ist und man ja auch nicht aus Zucker ist! Auch wenn wir vom Gipfel leider keine Sicht mehr hatten, hat uns das gar nix ausgemacht... wir hatten davor ja schon alle Berge in strahlendem Sonnenschein gesehen ;-) :D

Am Samstag haben wir dann - trotz schlechter Wetterprognose - die nächste schöne Tour in Angriff genommen. Freut euch schon mal auf die schönen (sonnigen) Bilder, die ich im nächsten Tourenbericht euch vorstellen werde...
Viele Grüße, Ralf

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Beitragvon harwin » 12 August 2014 10:59

Danke für den Bericht. Diese Tour steht auch noch auf meiner Liste und ist gerade ein Stück nach oben gerückt. :thumbup:

Allerdings sollte man sich bei dem Andrang überlegen außerhalb der italienischen Hauptreisezeit "August" zu gehen. :roll:
Gruß
Harald
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Beitragvon Julian » 12 August 2014 11:28

Das Wichtigste hat Ralf ja schon geschrieben, trotzdem noch ein paar Eindrücke auch von mir (bin und bleibe halt ein Schwätzer).

Schon die Seilbahnfahrt ist ein Erlebnis, ich bin vorher noch nie rückwärts aus einem Lift ausgestiegen! Auch die Blicke bei der Bahnfahrt (Ralf hat ja einige ausgewählte Bilder gepostet) sind grandios.
Nachdem der Westgrat ein lange gehegter Traum von Ralf und mir war, bin ich auch glücklich und zufrieden, dass wir die Tour endlich gemacht haben.

Der Vernelgletscher ist eigentlich keiner mehr, da ist leider nur noch ein besseres Schneefeld übrig! Bei halbwegs normalen Bedingungen kann hier auf Eisausrüstung eigentlich verzichtet werden, immer mit der Einschränkung, dass auch flachere Firnfelder verletzungsträchtig sein können, wenn sie hartgefroren und glatt sind! Übrigens haben wir da im Aufstieg einen schönen Lawinenkegel gequert, was man auch bedenken sollte, falls man recht früh im Jahr die Tour machen will: Da kann von der Marmolada von links oben ganz schön was runter kommen!

Der Zustieg-Steig zum eigentlichen Westgratklettersteig war dann als Steig fast schöner, weil weniger Eisen verbaut ist und natürlich, da viel neuer, weniger abgespeckter Fels vorhanden ist.

Aber schon in der Scharte war ich ziemlich begeistert von den Tiefblicken, dem Unterstand, der vermutlich aus dem Weltkrieg stammt, und die Vorfreude war riesengroß.
Ein kleiner Vorgeschmack ist dann die Einstiegsleiter: Glatter Fels, kaum Tritte (außer den aus Eisen, ohne die wäre das vermutlich ein E)...und eben die Klammerreihe.

Über ein Schotterband ging es dann weiter zum nächsten Steigabschnitt, da konnte man auch nochmal schön in die Gegend schauen. Danach: Unglaublich rutschiger, glittschiger, abgespeckter Fels - und viel, viel Eisen. Wir haben uns mehrfach an die Alpspitz-Ferrata (Klammerndichte) und den Höhenglückssteig (speckiger Fels) erinnert gefühlt...

Ein bißchen besser wurde es immer, wenn man die "falsche" Seite des Drahtseils zum Anstieg gewählt hat, da war der Fels meist nicht so speckig, bzw. es war eben Fels und keine Eisenklammern...
Dabei steigt die Schwierigkeit aber dann schnell richtung C-D oder gar D an! Bleibt man auf den Leitern, wartet man eigentlich den ganzen Steig über auf die C-Stelle, nach der die Schwierigkeit des Steigs bewertet ist!

Nach etwa drei Vierteln des Steigs kommt dann ein richtiges Highlight: Eine kleine Aussichtsterrasse in die Südwand hinein. Ab hier verläuft der Steig dann auch endlich richtig am Grat, und nicht wie vorher, eher links daneben im Hang...hier geht das Erlebnis Marmolada dann richtig los. Sehr schön kann man das auf Ralfs Bild mit den Wolken sehen, die über den Grat ziehen! Wirklich spektakulär!

Leider ist der Steig dann auch bald zu Ende. Aus konditioneller Sicht war das für mich ganz gut, denn ich spüre die Höhe ab 3100 Metern dann immer schon ganz schön, wenn ich nicht akklimatisiert bin (siehe mein Eintrag bei der Tourenbeschreibung Gran Paradiso...)!

Der Gipfelanstieg über das Gletscherfeld ist ebenfalls harmlos, nach schneearmen Wintern geht man vermutlich größtenteils auch rechts am Rand im Schotter (ein Weg war andeutungsweise erkennbar, Steigeisen haben wir da nicht gebraucht, ich nehm aber dann immer den Pickel in die Hand, falls ich mal ausrutsche).

Als wir oben waren, hatten wir noch genau 13 Minuten Sonne - dann machte eine große Wolke das Licht aus. Nach einer Gipfeljause mit Grappa (es gibt in der Campanna nur weichen, starken und sehr starken Grappa...wir hatten den weichen und mußten ganz schön langsam trinken... ;-) ) sind wir auch bald abgestiegen, da Stefan ein wenig unter Kopfschmerzen gelitten hat und ich da nichts riskieren wollte. Außerdem gab es ja nichts mehr zu sehen...siehe das Bild vom Abstieg über den Firngrat!

Hier würde ich in jedem Fall mit Eisen und Pickel gehen - ein Ausrutscher, und man ist schneller wieder unten auf dem Vernel-Schneefeld, als einem lieb ist! Manche gehen das Stück auch am Seil - das ist sicher Ansichtssache, ob die ganze Seilschaft mit abfliegen soll oder nicht... :shock: 8) :wink: Darüber wird ja viel gestritten.

Bergsteigerisch kam für mich dann das Highlight im Abstieg auf den eigentlichen Marmolada-Gletscher, weil wir natürlich zu faul waren, die Steigeisen abzumachen (siehe Foto meiner Füsse in Ralfs Bericht!). :oops:

Und der Marmolada-Gletscher ist dank Abschmelzen im oberen Bereich auch richtig schön steil geworden, das war wohl früher etwas leichter. Direkt in der steilsten Hangstelle befindet sich natürlich auch eine schöne, große Spalte, die auch größtenteils offen war (sichtbare Spalten sind ja bekanntermaßen die ungefährlicheren...). Dummerweise war die Schneebrücke nur noch teilweise vorhanden, so dass ein kleiner Sprung nötig war, um die Spalte sicher zu überqueren. Danach wird es dann merklich flacher, und im von oben gesehen rechten Gletscherabschnitt sind kaum Spalten. Also Seil und Eisen weg und rein in den Firn! Wir konnten auch zwei Sportskameraden mit Firngleitern beobachten (über deren Technik sage ich aber jetzt nichts... ;-) ).

Das war auch gut, dass es schneller ging, denn inzwischen hat uns das Wetter mit Schnee-, Hagel-, Graupel- und Regenschauern bedacht. Also ab zur Gondelbahnbergstation, die wir ziemlich genau 6h nach Ausstieg in der Früh dort wieder erreichten.

Fazit: Eine wirklich abwechslungsreiche Tour mit allen bergsteigerischen Facetten, dabei aber sowohl konditionell nicht überfordernd (vor allem so untrainierte, fette Typen wie mich...), und auch nicht zu schwer. Ich bin glücklich, dass wir das Ding nach 10 (!) Jahren drüber reden endlich gegangen sind - auch wenn uns das Wetter ab Mittag im Stich gelassen hat. Wir wurden am nächsten Tag dafür entschädigt - Ralf postet sicher noch einen Tourenbericht zur Rio-Secco-Besteigung, da gibt es leider (?) wie am Mori einige Neuerungen zu berichten...
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Beitragvon Ralf » 12 August 2014 14:12

Interessant ist hier der Foto-Vergleich wie sich der Firngrat im Vergleich von @Manni-Fex`s Begehung von vor einigen Jahren

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zur diesjährigen Beschaffenheit verändert hat! :shock:

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Viele Grüße, Ralf

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Beitragvon Julian » 12 August 2014 14:46

Da sieht man mal, was ein paar Meter Neuschnee und Windverfrachtungen in Verbindung mit einem sehr durchwachsenen, Schneeschmelze-armen Sommer auf 3000 Meter ausrichten können!

Wenn es so weiter ginge, wäre der Gletscher in knapp 100 Jahren wieder bei der Seilbahnbergstation... ;-)
...und man könnte die Tour wie mein Vater vor gut 45 Jahren nur auf Eis (mit Ausnahme des 10-Meter-Kamins) machen... 8)
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Re: Marmolada (3343m) - Kombitour aus Fels und Eis

Beitragvon wolf » 12 August 2014 15:48

Ralf hat geschrieben:Am Parkplatz des Liftes angekommen, wird uns schnell klar, dass wir heute nicht die einzigen sein werden. Ein wildes Getummel von gefühlt 100 anderen Bergsteigern macht sich für die Tour start klar.


hallo ralf,
herzlichen glückwunsch zu der erfolgreichen tour. :)
andererseits siehst aber auch warum ich solche touren nicht mehr mache (oder einfach auch gar niemals auf der to-do-liste hatte)....es ist einfach too much los auf den sogenannten modetouren. :)

however.....schön dass du wieder nen haken hinter einer tour in deinem tourenbuch machen konntest! :D
Viele Grüße,
Wolf

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Re: Marmolada (3343m) - Kombitour aus Fels und Eis

Beitragvon Ralf » 12 August 2014 16:35

wolf hat geschrieben:
Ralf hat geschrieben:Am Parkplatz des Liftes angekommen, wird uns schnell klar, dass wir heute nicht die einzigen sein werden. Ein wildes Getummel von gefühlt 100 anderen Bergsteigern macht sich für die Tour start klar.


hallo ralf,
herzlichen glückwunsch zu der erfolgreichen tour. :)
andererseits siehst aber auch warum ich solche touren nicht mehr mache (oder einfach auch gar niemals auf der to-do-liste hatte)....es ist einfach too much los auf den sogenannten modetouren. :)

however.....schön dass du wieder nen haken hinter einer tour in deinem tourenbuch machen konntest! :D


Hi Wolf,

danke dir! Ja, das war schon eine Wunschtour, die sich seit Jahren angestaut hatte.
Über den Westgrat werde ich sicherlich nicht mehr auf die Marmolada gehen, aber es gibt ja auch noch andere Varianten.
Reizen würde mich ja über die Via Ferrata Eterna bis auf den Gipfel der Marmolada aufzusteigen. Habe hierzu im Netz allerdings keinerlei informationen über den möglichen Weiterweg von der Serauta Bergstation bis auf den Penia finden können. Weiß hier jmd. von euch näheres? Gibt es solch einen Weg? Falls ja welche Schwierigkeit und mit welcher Gehzeit ist ab Serauta zu rechnen? @Manni-Fex - kennst du diese Wegstrecke evtl.?

und dann gibt es ja auch noch ein paar nette "Wege" durch die Südwand... hach das Teil sah einfach nur "lecker" aus 8) :wink:
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Re: Marmolada (3343m) - Kombitour aus Fels und Eis

Beitragvon Manni-Fex » 12 August 2014 16:49

Hallo Ralf.
Ich habe zwar die Via Eterna gemacht und such die Cima
Rocca bestiegen, aber von der Rocca zur Penia bin ich nie
rüber. Das ist ein ziemlich scharfer Grat.
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Re: Marmolada (3343m) - Kombitour aus Fels und Eis

Beitragvon Julian » 12 August 2014 16:53

wolf hat geschrieben:
Ralf hat geschrieben:Am Parkplatz des Liftes angekommen, wird uns schnell klar, dass wir heute nicht die einzigen sein werden. Ein wildes Getummel von gefühlt 100 anderen Bergsteigern macht sich für die Tour start klar.


hallo ralf,
herzlichen glückwunsch zu der erfolgreichen tour. :)
andererseits siehst aber auch warum ich solche touren nicht mehr mache (oder einfach auch gar niemals auf der to-do-liste hatte)....es ist einfach too much los auf den sogenannten modetouren. :)
:D


Moin,

gaaaanz so schlimm war es nicht. Ralf und wir andern beiden sind eben gemütlicher gegangen, schließlich wollten wir auch gucken und filmen und Fotos schießen, und das Topo durchsprechen etc... :wink:
Isgesamt haben uns im Zuge des Durchsteigens ungefähr 10 Leute überholt, mit anderen haben wir uns in der "Führungsarbeit" abgewechselt... Am gesamten Tag sind natürlich einige Leute auf den Berg gestiegen, nervig waren aber eigentlich nur ca. 10 Minuten, bis wir einen jungen Italiener einfach vorgelassen haben - der war etwas unenspannt. Sonst gings aber!

Alleine waren wir natürlich nicht, dafür ist der Berg zu prominent.
Übrigens haben wir auch von Dir gesprochen: Dir wäre der Steig auch zu eisenhaltig gewesen, habe ich gesagt. Ralf meinte, Du hättest es ihm aufgrund des Alters des Steigs wahrscheinlich verziehen... 8)
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Re: Marmolada (3343m) - Kombitour aus Fels und Eis

Beitragvon Ralf » 12 August 2014 17:01

Manni-Fex hat geschrieben:Hallo Ralf.
Ich habe zwar die Via Eterna gemacht und such die Cima
Rocca bestiegen, aber von der Rocca zur Penia bin ich nie
rüber. Das ist ein ziemlich scharfer Grat.


ok, danke für deine Einschätzung, manni!

wäre sicherlich ne spannende und interessante Aufstiegsalternative - noch dazu unter einbeziehung des "ewigen Klettersteiges".
Kennst du evtl. nen Bergführer der hierzu eine Aussage machen könnte?
Viele Grüße, Ralf

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Beitragvon lisa2103 » 13 August 2014 15:03

wir waren vor ein paar jahren auch im august auf der marmolada und ganz alleine oben :)
übernachtet haben wir auf der contrin hütte - sie haben dort sehr schöne zimmer und das essen ist auch sehr gut. dann sind wir gleich als es hell wurde von dort losgegangen, damit waren
wir schon im klettersteig bevor die leute mit der bahn angekommen sind und waren dann ganz alleine am gipfel oben :)
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Beitragvon Julian » 13 August 2014 15:06

Seid ihr dann auch über den KS wieder zurück? Der Karawane entgegen? Oder mit dem Bus vom Fedaiasee zurück nach Canazei?
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Beitragvon carbonicim » 13 August 2014 21:24

ahhhh wie schön! eine tolle Bergtour jagt die nächste bei Ralf, klasse!! Danke für die Bilder Ralf und wieder ein Ziel auf meiner Liste :twisted:
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Beitragvon lisa2103 » 14 August 2014 9:00

Julian hat geschrieben:Seid ihr dann auch über den KS wieder zurück? Der Karawane entgegen? Oder mit dem Bus vom Fedaiasee zurück nach Canazei?


wir sind über den klettersteig wieder zurück, ist schon ein paar jahre her, da war uns der weg über den gletscher zu schwierig :wink: wenn ich die bilder hier sehe würde ich die tour gerne gleich nochmal machen :) hoffentlich gibt es demnächst nochmal ein paar tage stabiles bergwetter...
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Beitragvon Timmy » 14 August 2014 15:59

Beeindruckende Tour! Glückwunsch Ralf :thumbup:
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