Tödlicher Absturz an der Alpspitze

  • Am gestrigen Sonntag ist eine 44-jährige Frau beim Abstieg von der Alpspitze abgestürzt.

    Tödlicher Absturz an der Alpspitze    
    Die Frau war in einer vierköpfigen Gruppe vormittags auf die Alpspitze (2628 m) in Garmisch-Partenkirchen gestiegen. Kurz nach 13 Uhr machten sich die Gruppe wieder an den Abstieg über die sogenannte "Schulter" ins Oberkar.

    Gegen 14.20 Uhr ereignete sich dann das Unglück. Die 44-Jährige aus Sachsen-Anhalt verlor aus bislang noch ungeklärter Ursache den Halt und stürzte etwa 150 Meter in die Tiefe.  Erst im Oberkar kam sie wieder zum Liegen.

    Der Rest der Gruppe setzte sofort einen Notruf ab und stieg zu der Abgestürzten ab, um Erste Hilfe zu leisten. Ein mit dem Hubschrauber verständigter Notarzt konnte nur noch den Tod der 44-jährigen feststellen.

    Quelle: Bayerische Polizei - Präsidium Oberbayern Süd


    Textpassage aus Wikipedia

    Alpspitze-Nordwand vom Osterfelderkopf aus gesehen

    Die Alpspitze ist ein 2.628 m hoher Berg im Wettersteingebirge. Als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen gilt der pyramidenförmige Gipfel als eine der bekanntesten und schönsten Berggestalten der Nördlichen Kalkalpen. Er besteht vor allem aus Wettersteinkalk aus der oberen Trias.

    Auf die Alpspitze führen mehrere Klettersteige. Der kürzeste Anstieg erfolgt von der Bergstation Osterfelderkopf (2.030 m) der Alpspitzbahn von Garmisch-Partenkirchen. Vom Osterfelderkopf kann die Alpspitze entweder direkt über die ?Alpspitz-Ferrata?, einen leichten, weitgehend gesicherten und vielbegangenen Klettersteig erstiegen werden (ca. 2 Stunden vom Osterfelderkopf) oder man erreicht den Gipfel über den Nordwandsteig, der in einem Bogen nach Osten ins Oberkar und von dort am linken Rand des Kars zum Gipfel führt.

    Eine weitere Auf- bzw. Abstiegsmöglichkeit besteht von der Grießkarscharte (2.460 m), die man entweder von der Höllentalangerhütte im Höllental über das Mathaisenkar erreicht (Klettersteig) oder vom Stuibensee über das Grießkar.

    Die oft begangene Führe von der Alpspitze über den Jubiläumsgrat zur Zugspitze ist eine schwierige und lange Klettertour, bei der Stellen im dritten Schwierigkeitsgrad der UIAA-Skala zu bewältigen sind.

    Das Gipfelkreuz wurde 1946 von Richard Weber und Kaspar Jocher zusammen mit der Kolpingsfamilie Garmisch aufgestellt. Zum 25. und 50. Jahrestag der Aufstellung wurde jeweils eine Gedenktafel am Kreuz angebracht.

    Am 4. Juli 2010 wurde die Aussichtsplattform AlpspiX eröffnet. Rund 50 Meter über der Bergstation der Alpspitzbahn ragen zwei Stahlarme schwebend über dem 1000 Meter tiefen Abgrund.[2]

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    Datum: 04.07.2011 12:11
    Urheberhinweis: Präsidium Oberbayern Süd

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