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Norissteig

Norissteig (Ralf) Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können. Topo ausdrucken

Hits:9603
Tour: Klettersteig Dauer der Tour (in Std.): 2 Stunden
Schwierigkeit: B Geeignet für Anfänger: ja
Gipfel (Höhe):   Höhenunterschied der Tour:  
Ausgangspunkt: Fischbrunn im Hirschbachtal (Anfahrtsskizze) Gebirge, Bezirk, Stadt: Hersbrucker Schweiz / Bayern
Tour Bewerten:
5=top, 1=flop
  
Bewertung dieser Tour:

Norissteig


Norissteig basierend auf (1 Stimme(n))
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Details zur Tour - Norissteig

kurze Charakteristik der Tour:
Eine gemutliche Kraxelei uber viele kleine Felszanken - selten mit Drahtseilsicherungen versehen....

Short Description:        
Beschreibung: Der Noris-Steig, im Hirschbachtal ist wohl eine der schonsten und idealsten mittleren alpinen Klettertouren der naheren und weiteren Umgebung Nurnbergs. Fur Schwindelfreie ist der Norissteig uber Grad und Fels, selbst fur ungeubte jungere und auch altere Wanderer bei Beachtung gro?er Vorsicht ohne Gefahr zu besteigen. In reinster Waldesluft zieht sich der Norissteig durch herrlich grunende Walder und grune Matten entlang und bietet an seinen zerklufteten Felsen eine schone Fernsicht. Zu dieser Wanderung benutzen wir am besten einen der fruhmorgens abfahrenden Zuge. Wir losen die Ruckfahrkarte bis Hohenstadt; dort angekommen, geht die Wanderung durch einen schonen Wiesengrund nach der idyllisch gelegenen Sommerfrische Eschenbach (12 Min.). Wir gehen durch das Dorfchen, dann zwischen Bach und Kunstmuhle einen schalen Weg entlang, welcher nach kurzer Zeit auf die Stra?e nach Fischbrunn fuhrt (30 Min.). In Fischbrunn gehen wir uber den kleinen Bach den Weg entlang bis zur Kunstmuhle und halten uns dann rechts (links zweigt der Fu?-und Fahrweg nach Hirschbach ab). Wir biegen dann bei den Hausern der Kunstmuhle scharf um die Ecke und nun fuhrt der Weg ziemlich ansteigend an den Wald. An der Waldspitze angekommen, nehmen wir links den Weg (hier ist links an einer Fichte ein Wegweiser angebracht). Nach kurzer Wanderung kommen wir zu einem Felsblock, welcher den Weg teilt (links ein schattiger Waldweg nach Hirschbach). Wir gehen rechts geradeaus den steilen Waldhang hinauf und erreichen nach 15 Min. den Einstieg in den Fels (hier Schild des D.O.A.V. Sektion Noris).

Die Knechtshohle
Zwischen einer Gruppe gro?er und kleiner Felsblocke mit schwachem Baumbestand winden wir uns durch und stehen nach einigen Schritten vor dem Aufstieg nach der Knechtshohle, von der von unten aus kaum das Einstiegsloch zu sehen ist. Wir steigen von ebenen Weg ab uber Felstrummer zur Felswand und dort turnen wir mit Hilfe schon eingeschlagener Eisenstifte - und an dem Fels Griffe suchend - an der steilen Wand hinuber und empor zu einem engen Felsloch, durch das wir kriechend uns in die Hohle hinablassen. Durch einen niederen Ausgang kriechen wir an der anderen Seite der Hohle wieder aus dem Halbdunkel und steigen links erst uber Felsblocke die Wand empor zum hochsten Punkt des Felsens. Damit haben wir die erste kurze Kletterpartie beendet. Nachdem wir uns oben etwas ausgeruht, wohl auch - an der Felsenkante stehend - einen Blick uber die steile Wand nach unten werfen, richten wir uns nach dem Wegzeichen und erreichen, den schmalen Pfad geradeaus gehend, erst abwarts, dann leicht aufwarts steigend, bald ein Felsenloch, zu dem wir hinauf- und hindurchturnen. Dem schmalen Pfad links nehmend, erreichen wir eine Felspartie, die wir ersteigen. Dann klettern wir an einem senkrechten Fels empor und haben eine Reihe von gratahnlichen Felspartien vor uns, die wir vorsichtig balancierend uberqueren. Nachdem wir den letzten Fels mit etwas schwierigem Abstieg hinter uns haben, betreten wir wieder den schmalen Pfad und haben nach ungefahr 30 m leichtem Steigen hier ruckwartsschauend einen schonen Fernlick auf die Burg Hohenstein. In weiterer Verfolgung des Pfades erreichen wir bald einen weiteren Anstieg uber eine leichte Felswand dann zu den Wald zur rechten Hand aufwarts steigend, gelangen wir auf eine isolierte Hohe; dort machen wir wieder kurze Rast, um den schonen Fernblick zu genie?en. Von hieraus ubersehen wir einen Teil des Noris-Steiges; das Torle sehen wir zwischen Baumkronen emporragen; wir sehen das Brettl rechts und die Mittelbergwand links unten, auf der sich winzige Punktchen fortbewegen - die Wanderer. Weiter seher wir uber das Hirschbachtal weit hinten den Ossinger und den hohen Zantberg. Nun geht es abwarts zwischen Felsen bis wir unten den Pfad wieder betreten; nach wenigen Mtr. wenden wir uns links und sehen dort rechter Hand an einem Baumchen ein zweites rotes Wegzeichen. Wir dringen bei diesem roten Wegzeichen auf dem hier kaum sichtbaren Pfadeingang durch kleinen Baumbestand vor und gelangen - teils uber Fels steigend - an eine Felspartie, die dem Torle seitlich vorgelagert ist. Hier beginnt nun fur uns eine lustige Kletterei. Vorsichtig besteigen wir den Fels und haben, oben angelangt, das Torle vor uns liegen.

Das Noris-Torle
Der Abstieg zum Torle sieht von hier oben recht kritisch aus, jedoch sehen wir gute Griffe im Fels und findet auch der Fu? nicht immer gleich einen Stutzpunkt, so nehmen wir dafur mit den Handen umso festeren Halt und rascher als wir glaubten, haben wir uns hinabgeturnt. Ist man ein guter Kletterer, so besteigt man auch das Torle, eine originelle Felsbildung, die nicht fur jeden besteigbar ist. Am Torle finden wir mehrere Gruppen Touristen. Es wird gefruhstuckt, musiziert, fotografiert, erzahlt und gelacht; wo man hinschaut frohes Leben und vom Wandern rosig angebraunte, lebensfrohe Gesichter; junge und alte, lustige Madels und Burschen, Frauen und Manner. Bis hier herauf steigen auch die Sommergaste aus Hirschbach, denn einmal im Hirschbachtal, will man auch etwas vom Noris-Steig gesehen haben.

Das Brettl
Hohe 30 m. Vom Torle aus wenden wir uns nach abwarts und betreten einen gut gangbaren Weg, welcher im Bogen erst rechts, dann links nach dem Brettl fuhrt (Die gerade Strecke durch die Wiese ist verbotener Weg). Den Aufstieg zum Brettl nehmen wir mit gro?er Vorsicht, bis wir das Drahtseil erfasst haben. indem wir uns am Drahtseil festhalten, uberqueren wir die steile Wand vorsichtig, von einem Eisenstift zum anderen schreitend. Diese luftige Wanderung, unter uns der Abgrund - uber uns der Fels hoch emporragend; zwingt zur gro?ten Vorsicht und Aufmerksamkeit auf jedem Schritt.

Der Sprungstein
Haben wir das Brettl auf den Eisenstiften uberquert, dann behalten wir den Pfad in gleicher Hohe bei, bis wir wieder an das Drahtseil gelangen, welches uns bei kurzer Unterbrechung um zwei Felsvorsprunge in beachtenswerter Hohe herumfuhrt. Hier gelangen wir am Ende des Drahtseiles an einen Felsspalt, durch welchen wir uns auf den Fels hinaufschieben. (Hier ist unten rechts ein Durchbruch, welcher leichter zu nehmen ist). Sind wir oben angelangt, dann wenden wir uns links nach der offenen Felspartie, welche in zwei Teile gespalten ist; der hohere Teil steht mehr als einen Meter von der niederen Felswand ab. Es bleibt uns, wollen wir diese hohrere Felspartie erreichen, nichts weiter ubrig, als die trennende Kluft mit unserem Korper zu uberbrucken und auf diese Weise festen Fu? fassend uns an dem Fels heranzuziehen. Wieder zuruck nehmen wir die tiefe Kluft mit einem kuhnen aber vorsichtigen Sprung. (Der hohere Teil dieser Felsgruppe ist nur fur Geubte erreichbar).

Der Franke-Kamin
Tiefe 20 m. Nachdem wir uber Fels abwarts klettern kommen wir auf einen abschussigen bewaldeten Hang, hier behalten wir den guten sichtbaren Pfad im Auge, uberqueren einen Waldweg, dann schreiten wir dicht an einem Felsblock vorbei ein gutes Stuck abwarts, bis der Weg links abbiegt. Nachdem wir eine Grasmatte und ein kleines Stuck Waldbestand durchquert haben, zweigt der Pfad an abschussiger Stelle scharf rechts ab. Am Saume eines Feldes entlang kommen wir bald wieder in Waldbestand, wo nach kurzer Strecke der Pfad links abbiegt, und nun erreichen wir uber eine weitere grune Matte durchschreitend, den Einstieg zum Kamin. Wir sehen vor uns eine Fespartie, auf welche wir direkt zuhalten, beugen uns wohl dann auch uber die Felswand, um die Tiefe des Abstieges zu sehen. Uns gegenuber, einige hundert Meter entfernt, sehen wir die Mittelbergwand mit ihren bizarren Felssaulen in greifbarer Nahe. Deutlich sehen wir die Wanderer an der Wand hinauf- und auch herabsteigen, an ganz exponierten Stellen wohl auch waghalsige Kletterer am Kletterseil hangen. Nachdem wir all dies fur uns neue und schone Bild in uns aufgenommen haben, beginnen wir den Abstieg durch den Kamin.
Vorsichtig steigen wir einen emporragenden Felsen abwarts und nun erst liegt der Kamin mit den deutlich sichtbaren Eisenklammern unter uns. Nachdem wir uns orientiert haben, auf welche Weise wir den Einstieg beginnen, steigen wir vorsichtig auf die ersten Eisen, und ebenso vorsichtig steigen wir tiefer und tiefer, bis wir den felsigen, bewaldeten Grund erreicht haben. Nachdem wir am Ende des Kamins in der Tiefe auf felsigem Grund in Baumbestand angelangt sind, wenden wir uns links der Felswand ein Stuck entlang und biegen dann mit dem Pfad nach rechts gegen die Mittelbergwand zu ab. Wir uberqueren ein schmales Stra?lein und betreten die der Mittelbergwand vorgelagerte Grasmatte.

Die Mittelbergwand
Hohe 40 m (nur fur Schwindelfreie). Bevor wir die Mittelbergwand in Angriff nehmen, lagern wir uns auf dem einladenden Rasen um ein Weilchen zu ruhen. Auch hier treffen wir Sommergaste aus Hirschbach und rastende Wanderer, welche den interessanten Aufstieg uber die Mittelbergwand nicht mude werden zuzuschauen. Wir offnen unsere Rucksacke oder mitgefuhrten Taschen um einen kleinen Imbiss zu nehmen oder rauchen ein Pfeiflein Tabak, strecken unsere Glieder und mit Befriedigung nehmen wir Ruckblick uber die uberaus schone zuruckgelegte Wanderpartie. Auch an originellen Figuren fehlt es nicht selten und fur anregende, lustige Unterhaltung ist hinreichend gesorgt. Ausgeruht und frisch steigen wir bis zum Einstieg in die Wand empor. Hier haben wir einen engen Felsspalt zu uberwinden. Mit Knie und Rucken stemmen wir uns empor, bis wir das hoch oben befestigte Drahtseil mit den Handen erreichen. Bald stehen wir auf einem schmalen Felsband, auf dem wir uns, stets das Drahtseil zu Hilfe nehmend, langsam und vorsichtig an den Fels vorwarts schieben. Nach kurzer Zeit biegen wir um die vorspringende Wand und nun geht es schrag aufwarts bis zu einem Felsstuck das uns den Aufstieg versperrt. Aber auch dieses Stuck wird mit Hilfe von schon eingeschlagenen Eisenstiften und Drahtseil im Ansturm genommen und nach kurzer Zeit stehen wir auf der hochsten Stelle der Wand. Wir blicken zuruck, sehen in der Tiefe immer noch Touristen lagern und uns zuwinkend. Jodler schallen hinunter, frohlich und unermudet setzen wir zum Abstieg auf der Ruckseite an. Die Wanderung ist jetzt leicht. Seitlich rechts am Kamm des Berges entlang halten wir uns am Pfade, uberqueren dann einen schrag absteigenden Pfad, nehmen eine kleine Anhohe u. steigen links zwischen Baumgruppen an den Fels mit Hilfe der befestigten Eisenstifte nach abwarts. Wir verfolgen den Pfad nach rechts an der gro?en Felswand vorbei und kurzen den Weg, indem wir schrag den steilen Waldhang einen Pfad entlang absteigen. Bald erreichen wir am Fu?e des Berges einen schattigen Waldweg; wir sehen vor uns die Sommerfrische Hirschbach liegen, malerisch eingebettet zwischen grun bewaldeten Bergen und beeilen uns, immer den Wald entlang gehend, den Ausgangspunkt Hirschbach zu erreichen. Hier laden freundliche Gasthofe zum Mittagsmahl und kuhlen Trunk der wohlverdienten langeren Rast ein.

Tips, Unterkünfte, Einkehr:  

GPS Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe dieser Tour
Wetter: Wettervorhersage   Webcams vor Ort
Schlüsselwörter: Norissteig, Hersbrucker, Schweiz, Franken, Deutschland, Vorra, DE
Tour hinzugefügt am: 05.11.2008 09:50     (Tour gemacht am:   0000-00-00)
Urheberhinweis:  
Geocaching: Geocaches in der Nähe dieser Tour

Bilder / Karte - Norissteig



Norissteig

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Übersichtstafel NorissteigNorissteig-1 gut gesicherte Querung im NorissteigNorissteig-2 Der Einstieg - die AmtsknechthöhleNorissteig-3 NorissteigNorissteig-4
schöne Lichtspiele im SpätherbstNorissteig-5      

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Karte - Ausgangspunkt der Tour

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Found: 2 comment(s) on 1 page(s). Displayed: comment 1 to 2.
 

Kommentare zur Tour / aktuelle Bedingungen vor Ort
  • Autor: Kommentar:
    JoBo


    Member

    Registriert seit: 10.03.2009
    Kommentare: 3
    Wir sind den Norissteig an Fronleichnam gegangen. Leider war das Wetter nicht toll: Immer wieder Schauer - vereinzelt auch Hagel. Trotz Nässe war der Steig überraschenderweise gut zu begehen. Uns als "Anfänger" hat die Tour sehr gut gefallen, vorallem auch die vielen "Freiklettereien" ohne Sicherung. Hier konnte man in aller Ruhe "trainieren". Happig für uns als Newcomer waren der Franckekamin (weit auseinander liegende Tritte) und der Einstieg in die Mittelbergwand (frei hängendes Stahlseil).
    Demnächt werden wir die weiteren im Hirschbachtal liegenden KS (Höhenglücksteig und der Via ferrata Bambini) angehen.
    12.06.2009 21:20

    View this Comment in:

    Offline JoBo jobo at berglenwetter.de http://www.berglenwetter.de Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.
    gastong22


    Member

    Registriert seit: 24.01.2009
    Kommentare: 1
    17.05.2009
    Hallo,

    dieser Klettersteig ist echt super für Anfänger zum üben, da macht er sich richtig gut. Keine schwereren Passagen, ein paar schöne Wände und Überhänge, aber nichts was man als Anfänger nicht schaffen kann. Die Nordseite trocknet etwas langsam, wenn es mal geregnet hat, die Südseite ist innerhalb von ein paar Stunden trocken. Für einen Nervenkitzel ist der Klettersteig aber nicht bestimmt. Was ich allerdings erwähnen und empfehlen muss, ist die wunderschöne Aussicht, die ist echt super!!!

    Schöne Grüße Torsten

    Berg Heil
    17.05.2009 14:41

    View this Comment in:

    Offline gastong22 Sie müssen eingelogged sein, um diesen Service nutzen zu können.

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