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Bis vor ein paar Wochen beherrschte der anvisierte Verkauf der beiden Osttiroler Berggipfel Roßkopf und Große Kinigat die Schlagzeilen. Nachdem nun der Verkauf gestoppt wurde, wird von der Gemeinde Kartitsch ein Klettersteig auf den gr. Kinigat gebaut. Die beiden Berggipfel Große Kinigat und Roßkopf sind seit 2001 im Besitz der BIG, die sie im Zuge der Ausgliederung in eine eigene Gesellschaft im Gesamtpaket vom Bund übernommen hat. Die BIG bot die beiden Gipfel einzeln oder im Paket zum Verkauf an. Der Mindestkaufpreis belief sich bei einer Gesamtfläche von mehr als 1,2 Millionen Quadratmetern auf 121.000 Euro. Nach heftigen Debatten war der Verkauf schließlich abgesagt worden. Quelle: kleinezeitung.at |
Textpassage aus Wikipedia![]() |
Das Bergmassiv der Großen Kinigat Die[1][2] Große Kinigat (ital. Monte Cavallino) ist, nach der Hohen Warte und dem Hochweißstein, mit 2.689 m ü. A. der dritthöchste Gipfel der Karnischen Alpen und liegt an der Grenze zwischen Osttirol und der italienischen Provinz Belluno. Die Erstbesteigung erfolgte am 21. Juli 1898 durch die Herren A. Victorin und P. Egger, die im selben Zug die Königswand (2.686 m ü. A.) erklommen. Auf dem im Ersten Weltkrieg stark umkämpften Gipfel, das italienische Militär wollte sich einen Zugang ins Pustertal verschaffen, wurde im Juli 1979 das Europakreuz errichtet.[3] Gefördert wurde dieses Projekt durch die Gemeinde Kartitsch und die dortige Schützenkompanie, aber auch von Bürgern der italienischen Nachbargemeinde Comelico Superiore. Bei der Gipfelkreuzeinweihung, die mit einer in deutsch und italienisch gehaltener Bergmesse verbunden war, wurde auch eine Gedenktafel, mit der Inschrift ?Nie wieder Krieg?[4], von den Bürgermeistern der beiden Gemeinden angebracht. Das Europakreuz wurde zu einem Symbol des wiedergefundenen Friedens[5], der einst verfeindeten Volksgruppen. Noch heute treffen sich jedes Jahr, normalerweise am letzten Augustsonntag[5], Bergfreunde zur Kinigat-Bergmesse, an der auch schon die Bischöfe von Belluno und Innsbruck teilgenommen haben. Nach Medienberichten[6][7] von Anfang Juni 2011 sollte das Gebiet, in dem die Große Kinigat liegt, mitsamt dem Rosskopf von der österreichischen Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) für 121.000 Euro veräußert werden. Mitte desselben Monats[8] hieß es nach Protesten, diese Pläne seien nach Gesprächen mit Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner aufgegeben worden und man suche nach einer innerösterreichischen Lösung. Mitte August 2011 wiederum wurde gemeldet, die beiden Berge seien an die Österreichischen Bundesforste veräußert worden.[9] Große Kinigat aus Sicht des Karnischen Höhenwegs |
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| Datum: | 30.06.2011 14:00 |
| Urheberhinweis: | via-ferrata.de, kleinezeitung.at |