Textpassage aus Wikipedia
: 3.073 (31. Dez. 2010)[1] Irschenberg ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Miesbach und umfasst 144 Ortsteile, davon 130 Einöden und Weiler. Sie wurde 2005 mit dem Qualitätspreis des Bayerischen Wirtschaftsministerium ausgezeichnet. Irschenberg liegt auf einem Höhenrücken (730 m) am Alpenrand und über dem Tal der Mangfall. Die Bundesautobahn 8 führt durch das Gemeindegebiet. Nach Bad Aibling sind es 10 km, nach Rosenheim 20 km, nach Salzburg 95 km, nach Kufstein 43 km, nach Miesbach 8 km und in die Landeshauptstadt München 46 km. Im Norden grenzt Irschenberg an die Gemeinde Weyarn sowie an den zu dieser Gemeinde gehörenden Seehamer See. Der Irschenberg ist das Ergebnis von Schuttströmen der oberen Süßwassermolasse, die vor etwa 10 - 15 Millionen Jahren - als die Alpen aufstiegen - aus Süden kamen. Diese groben Schuttkegel bilden heute charakteristische Berge vor den Ausgängen der ehemaligen tertiären Alpenflüsse (Tischberg, Hoher Peißenberg, Taubenberg u.a.). Durch das Eis sind sie später als Härtlinge gegenüber ihrer weicheren Umgebung aus Feinsand herauspräpariert worden und haben wie Eisbrecher den Eisstrom in einzelne Gletscherzungen (Loben) geteilt (z.B. Tischberg). Der Ortsname, früher ?Ursenperig?, ist vermutlich von lateinisch ursus (Bär) abgeleitet.[2] Im Jahr 657 ließen sich der irische Bischof Marinus und sein Diakon Anian im jetzigen Gemeindegebiet in Wilparting und Alb nieder. Laut der Überlieferung haben die beiden Missionare 697 den Märtyrertod erlitten, woran die Wallfahrtskirche Wilparting erinnert, die man von der Autobahn aus sehen kann und die ein beliebtes Fotomotiv darstellt. Im Jahre 1315 wurde ?Ursenperig? erstmals als Pfarrei erwähnt. |