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Ilmspitze
   
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Gebirge, Bezirk, Stadt: Stubaier Alpen, Habicht-Elfer-Kamm
Textpassage aus Wikipedia
:

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Die Stubaier Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Österreichischen Zentralalpen in den Ostalpen. Sie befinden sich südwestlich von Innsbruck zwischen dem Wipptal (Brennerpass) und dem Ötztal. Anteil haben Österreich mit dem Bundesland Tirol und Italien mit der Provinz Südtirol. Bedeutende Teile der Stubaier Alpen weisen eine Vergletscherung auf.

Zusammen mit den benachbarten Ötztaler Alpen bilden die Stubaier Alpen die größte Massenerhebung der Ostalpen. Der nördliche Teil rund um das Sellraintal ist nur noch gering vergletschert und ein beliebtes Skitourenziel (Zischgeles, Lampsenspitze, Pirchkogel, Sulzkogel). Das Hochstubai rund um das hintere Stubaital ist noch stark vergletschert und ein klassisches Hochtourengebiet der Ostalpen. Dort findet sich auch ein Gletscherskigebiet, der Stubaier Gletscher.

Der größte Teil der in den Stubaier Alpen vorkommenden Gesteine gehört dem Ötztal-Stubai-Kristallin an, das große Ähnlichkeiten mit dem Silvretta-Kristallin aufweist. Vorherrschende Gesteine im Ötztal-Stubai-Kristallin sind verschiedene Gneise. Begleitet werden diese Gneise unter anderem von Glimmerschiefern und Amphiboliten, die zum Teil auf ehemalige Tuffe und Tuffite zurückgehen. Eine Besonderheit stellt der Winnebachgranit dar, der im Bereich der Winnebachseehütte und am Gänsekragen vorkommt. Es ist ein in variszischer Zeit teilweise aufgeschmolzenes Gestein, ein sogenannter Migmatit. Die teilweise deutlich älteren Gesteine des Ötztal-Stubai-Kristallins wurden in variszischer Zeit metamorph überprägt.

Im Ostteil der Stubaier Alpen liegen dem Ötztal-Stubai-Kristallin nur leicht metamorph veränderte Sedimentgesteine auf, das Brennermesozoikum. Es reicht etwa von der Perm-Trias-Grenze zumindest bis ins Jura empor, wobei den größten Teil des Gesteins Dolomite der mittleren und oberen Trias darstellen. In diese Dolomite ist ein Band aus Raibler Schichten eingelagert, an dem sich der im Brennermesozoikun von Norden nach Süden hin zunehmende Metamorphosegrad deutlich ablesen lässt. Während dieses Band im Norden vorwiegend aus Tonschiefern besteht, geht es in Richtung Süden in Glimmerschiefer über. Ebenfalls zum Brennermesozoikum gehört die Blaserdecke, eine kleine, tektonisch auflagernde Einheit, die etwa den Bereich von der Kesselspitze bis zum Blaser umfasst. Berge die aus Gesteinen des Brennermesozoikums aufgebaut werden sind unter anderem die Kalkkögel, der Serleskamm, die Tribulaune oder der Telfer Weiße.

Im Raum zwischen dem Gschnitztal und dem Pflerschtal tritt über dem Brennermesozoikum eine weitere tektonische Einheit auf: Die Steinacher Decke. Sie besteht vor allem aus Quarzphyllit mit Einschlüssen von Eisendolomit. Im Hangenden dieser Decke finden sich Quarzkonglomerate mit anthrazitführenden Flözen. Pflanzenfossilien aus diesen Flözen, die am Nößlachjoch gefunden wurden, sind dem Oberen Karbon zuzuordnen.

Eine weitere erwähnenswerte Einheit bildet der Schneebergerzug. Diese etwa fünf Kilometer breite Einheit setzt westlich von Sterzing ein und reicht bis zur Texelgruppe. Aufgebaut wird er vor allem aus Glimmerschiefern weiters aus Marmoren und Quarziten. Die Gesteine stellen Sedimente dar, die im Paläozoikum dem kristallinen Untergrund aufgelagert wurden und in der Kreidezeit vor etwa 80 Millionen Jahren metamorph überprägt wurden. Diese Schneeberger Metamorphose zeichnet auch verantwortlich für die metamorphe Überprägung des Brennermesozoikums und ist auch in den angrenzenden Teilen des Altkristallins nachweisbar.

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Karte/Anfahrt - GPS Koordinaten Ilmspitze N 47.057904, E 11.329409
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