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Edward Theodore Compton: Großglockner (1918) Umgebung des Großglockners Großglockner von Südwesten: 1. Glocknerwand, 2. Untere Glocknerscharte, 3. Teufelshorn (links) und Glocknerhorn (rechts), 4. Teischnitzkees, 5. Großglockner, 6. Kleinglockner, 7. Stüdlgrat, 8. Ködnitzkees, 9. Adlersruhebdep2 Großglockner von Nordosten: 1. Adlersruhe, 2. Hofmannskees, 3. Kleinglocknerkees, 4. Glocknerleitl, 5. Pallavicinirinne, 6. Kleinglockner, 7. Großglockner, 8. Glocknerkees, 9. Berglerrinne, 10. Glocknerhorn (links) und Teufelshorn (rechts), 11. Untere Glocknerscharte, 12. Glocknerwandbdep3 pd3pd5 Der Großglockner (häufig auch kurz Glockner genannt) ist mit einer Höhe von 3.798 m ü. A. der höchste Berg Österreichs. Die markante Spitze aus Gesteinen der Grünschieferfazies gehört zur Glocknergruppe, einer Bergkette im mittleren Teil der Hohen Tauern, und gilt als einer der bedeutendsten Gipfel der Ostalpen. Seit den ersten Erkundungen Ende des 18. Jahrhunderts und der Erstbesteigung durch vier Teilnehmer einer Großexpedition unter der Leitung von Fürstbischof Salm-Reifferscheidt-Krautheim im Jahr 1800 spielte der Großglockner eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Alpinismus. Bis heute ist er von großer Bedeutung für den Fremdenverkehr in der Region und mit über 5000 Gipfelbesteigungen pro Jahr ein beliebtes Ziel von Bergsteigern. Der Blick auf den Berg, eines der bekanntesten Wahrzeichen Österreichs, ist die landschaftliche Hauptattraktion der Großglockner-Hochalpenstraße. Der Großglockner ist Teil des Glocknerkamms, eines Gebirgskamms der Glocknergruppe (Österreichische Zentralalpen), der am Eiskögele in südöstlicher Richtung vom Alpenhauptkamm abzweigt und dort die Grenze zwischen den Bundesländern Tirol (Gemeinde Kals am Großglockner) im Südwesten und Kärnten (Gemeinde Heiligenblut) im Nordosten bildet. Diese Grenze ist auch die Wasserscheide zwischen dem Kalser Tal und seinen Seitentälern, dem Teischnitz- und dem Ködnitztal auf der Tiroler und dem Mölltal mit der Pasterze auf der Kärntner Seite.[1][2] Die Gegend um den Berg ist außerdem seit 1986 Bestandteil des Sonderschutzgebietes Großglockner-Pasterze innerhalb des Nationalparks Hohe Tauern.[3] |