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: Geiselstein von Norden Der Gipfelaufbau aus festem Wettersteinkalk von Südosten Nordwand des Geiselstein im Winterbdep2 Der Geiselstein ist ein 1.884 m hoher Berg im Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen in Südbayern. Der Gipfel des Kalkberges ist ein beliebtes Kletterrevier mit zahlreichen, teilweise sehr anspruchsvollen Routen. Auch der Normalweg ermöglicht nur dem schwindelfreien, trittsicheren und klettererfahrenen Bergsteiger den Aufstieg. Wegen ihrer markanten Gestalt wird die freistehende Felspyramide manchmal als das ?Matterhorn der Ammergauer Alpen? bezeichnet. Die Nordwand des Geiselsteins fällt etwa 400 Meter ins Tal ab. Man kann den Geiselstein leicht erreichen, wenn man von Halblech aus mit dem Kenzenbus über rund 12 km durch das Halblechtal bis zum Wankerfleck oder zur Kenzenhütte fährt. Auch mit dem Fahrrad sind beide Ausgangspunkte gut erreichbar. Ein Wanderweg führt in ca. 45 Minuten von der Kenzenhütte zum Kenzensattel. Von dort steigt man noch ungefähr eine Stunde zum südwestlich des Berges gelegenen Geiselsteinsattel auf. Gut ausgebaute Bergsteige gestatten dem normalen Bergwanderer die Umrundung des Massivs. Eine Besteigung ist nur mit entsprechender Ausrüstung und Erfahrung möglich. Der Aufstieg über den Normalweg wird in der Führerliteratur meist mit dem Schwierigkeitsgrad I, eine Stelle II (UIAA) klassifiziert. Als Gipfelziel für den normalen Bergwanderer ist in diesem Gebiet der Kenzenkopf (1.745 m) anzusehen, dessen Gipfelaufbau allerdings etwas ausgesetzt ist. Im Jahr 2003 fielen im Geiselsteingebiet zwei der Diözese Augsburg inkardinierte Priester tödlichen Abstürzen zum Opfer, Pfarrer Ulrich Fink aus Wildpoldsried am 16. Juni und Pfarrer Peter Mayr aus Halblech am 7. Juli dieses Jahres.[1][2][3] Der Tod des ersteren wurde in zwei Artikeln vom Vortag fälschlich für die Gehrenspitze gemeldet.[4][5] |