Textpassage aus Wikipedia
: Krottenspitze und Fürschießer vom Weg zum Kegelkopf Der Fürschießer ist ein 2.271 m hoher Grasberggipfel in den Allgäuer Alpen. Er liegt zwischen dem Traufbach- und Sperrbachtal, und bildet mit seinen wenig ausgeprägten Gipfelpunkten, seinen glatten aber steile Grasflächen, besonders aber durch seine gratartigen und weit herabziehenden Rücken das Prunkstück des Oberstdorfer Gebirgspanoramas. Auf den Fürschießer führt kein markierter Weg. Er ist jedoch unschwierig vom Fürschießersattel (vom Höhenweg von der Kemptner Hütte zum Prinz-Luitpold-Haus) erreichbar. Die anderen Anstiegsmöglichkeiten bilden die steilen Grasgrate, die aber erfahrenen Bergsteigern vorbehalten sind, da sie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern, besonders der Weg über den Krummen Stein, zumal auch die Einstiege zu den Graten sehr schwer zu finden sind. Obwohl der Fürschießer ein Grasberg ist, hat er keine solche reichhaltige Botanik wie Höfats oder Schneck. Besonders in Gipfelnähe erkennt man größere Erosionsflächen, bei denen in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts der Biologe Karl Partsch einen großen Feldversuch zur Wiederanpflanzung durchführte. Die auf der Nordseite des Fürschießers liegende Hierenalpe ist schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr bewirtschaftet. |