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Dem Schweizer Freddy Nock gelang ein neuer Weltrekord auf dem Stahlseil der Gletscherbahn hoch zur Zugspitze. Dieses tollkühne Unterfangen wiederholte Freddy Nock nun wieder, nur mit dem Unterschied, dass er diesmal auf die Balancierstange - was ihm den Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde bescherte - gänzlich verzichtete. Wie vor 2 Jahren legte Nock die Strecke auch wieder vollkommen ungesichert und ohne doppelten Boden zurück. Teilweise bewegte sich Freddy Nock hier ungesichert 150m über dem gerölligen Untergrund. Ein Fehltritt hätte hier fatale Folgen. Der Schweizer weiß sein Können aber einzuschätzen und die äußeren Bedingungen spielten diesmal auch wieder mit. Freddy Nock entstammt einer Artistenfamilie und will nun in den nächsten Wochen weitere Berge "free solo" auf diversen Tragseilen von Seilbahnen erklimmen. Der neue Weltrekord auf der Zugspitze bildet für Freddy Nock den Anfang seines Projektes: „7 Rekorde in 7 Tagen“. Seine weiteren Stationen in den nächsten Tagen sind: 22.08.2011 - 2. Weltrekordversuch auf der Feuerkogel: Längster und höchstgelegener Seillauf mit konstanter Steigung 23.08.2011 - 3. Weltrekordversuch auf der Diavolezza: Längster und höchstgelegener Seillauf bergwärts 24.08.2011 - 4. Weltrekordversuch auf dem Corvatsch: Längster und höchstgelegener Seillauf talwärts 25.08.2011 - 5. Weltrekordversuch in Bern: Längste und höchste Fahrradüberquerung auf einem Seil! 26.08.2011 - 6. Weltrekordversuch auf dem Jungfraujoch: Höchstgelegener Seillauf der Welt 27.08.2011 - 7. Weltrekordversuch am Thunersee: Längste Wasserüberquerung auf einem Seil |
Textpassage aus Wikipedia![]() |
Alfredo «Freddy» Nock (* 10. Dezember 1964 in Gränichen) ist ein Schweizer Hochseilartist. Er stammt aus der Schweizer Zirkusfamilie Nock. Freddy Nock machte seine ersten Erfahrungen auf dem Seil im Alter von vier Jahren und begann im Alter von elf Jahren mit dem Hochseillauf. Bereits seine Grosseltern waren Seilläufer. Bis 1976 wuchs er im Circus Nock auf, ehe seine Eltern den Circus Alfredo Nock gründeten und auf eine zweijährige Tour gingen. Während sein Vater im Anschluss eine Zirkuszeltvermietung gründete, reiste Freddy Nock mit der Familie seiner Tante mit und setzte seine artistische Laufbahn fort. In der Folge wurde er bei verschiedenen internationalen Nachwuchsfestivals für Artisten ausgezeichnet. 1994 gewann er mit der Truppe White Angels die Silbermedaille beim Internationalen Zirkusfestival von Monte Carlo. Seit Ende der 1990er Jahre hat sich Freddy Nock mit verschiedenen Weltrekorden einen Namen gemacht. Seinen ersten Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde sicherte er sich 1998 mit dem Lauf auf dem Tragseil der St. Moritzer Signalbahn über eine Distanz von 734 Meter. Danach folgten weitere Weltrekorde, unter anderem im Mai 2006 mit dem Lauf auf dem Tragseil der Säntis-Schwebebahn über eine Distanz von 1222,7 Meter. Seinen sechsten Weltrekord stellte er am 30. April 2010 in Zürich auf, wo er über eine Distanz von 900 Meter auf einem Hochseil den Zürichsee überquerte. Am 20. August 2011 gelang ihm ein Weltrekord auf der Zugspitze. Ohne jede Sicherung und Balancierstange lief er auf einem 5 cm dicken Tragseil der Gletscherbahn in 90 Minuten auf Deutschlands höchsten Berg. Dabei legte er eine Distanz von 995 Meter zurück und überwand eine Höhendifferenz von 348 Metern. Die Steigung betrug bis zu 57 Prozent. [1] Parallel dazu tritt Freddy Nock im Zirkus auf und war 2010 mit dem Circus Knie auf Tournee.[2][3] |
| Schlüsselwörter: | freddy, nock, zugspitze |
| Datum: | 20.08.2011 23:51 |
| Urheberhinweis: | via-ferrata.de |
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