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: Dreischusterspitze (links), Schusterplatte und Innichriedlknoten, darunter der Paternkofel vom Gipfel der Kleinen Zinne pd5 Die Dreischusterspitze (italienisch Punta dei Tre Scarperi oder Cima di Tre Scarperi[1]) ist mit 3.145 m s.l.m.,[2][1][3] der höchste Berg der Sextener Dolomiten in Südtirol. Die Dreischusterspitze liegt etwa 4 Kilometer südwestlich von Sexten, zu dessen Gemeindegebiet sie auch zählt. Im Westen liegt das Innerfeldtal, im Osten das Fischleintal, zwei Seitentäler des Sextener Tals. Der Berg liegt im Gebiet des Naturparks Drei Zinnen. Das Massiv der Dreischusterspitze umfasst mehrere weitere Nebengipfel, darunter den Nördlichen Gsellknoten (Cima di Sesto Nord, 2.875 m), den Südlichen Gsellknoten (Cima di Sesto Sud, 2.870 m), den Sextner Turm (Torre di Sesto, 2.596 m) und die Steinalpentürme (2.575 m) im Norden, den Kleinen Schuster (Punta Piccola dei Tre Scarperi, 3.125 m), die Hochwandspitz (2.392 m) im Westen und den Wiener Turm (3.095 m) im Süden. Südlich des Wiener Turms setzt sich der Kammverlauf über die 2.880 m hohe Weisslahnscharte (Forcella Lavina Bianca) zur Weisslahnspitze (Punta Lavina Bianca, 2.987 m) und der Schusterplatte (Lastron dei Scarperi, 2.957 m) hin fort.[2] Schutzhütten in der Umgebung sind die Dreischusterhütte (Rifugio Tre Scarperi, 1.653 m) im Innerfeldtal sowie die Talschlusshütte (Rifugio al Fondo Valle, 1.548 m) im Fischleintal und die Dreizinnenhütte (Rifugio Locatelli, 2.405 m) im Süden der Schusterplatte.[2] Wegen ihres komplizierten Aufbaues und ihres brüchigen Gesteins gilt die Dreischusterspitze als alpinistisch herausfordernd. Auch der leichteste Anstieg, der Normalweg im Schwierigkeitsgrad III (UIAA) ist eine lange, ernste und orientierungstechnisch anspruchsvolle Klettertour. Er führt von der Dreischusterhütte durch das nordwestlich gelegene Steinalpkar zur Steinalpscharte und dann durch die Ostflanke. Dieser Weg ist auch die übliche Abstiegsroute.[3] |