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: Luftaufnahme des Dachstein aus ca. 3.600 m mit Niederem Dachstein (links) und Gjaidstein (im Hintergrund) pd5 Der Dachstein ist der Hauptgipfel des Dachsteinmassivs. Er hat die Form eines Doppelgipfels: Durch seine Höhe und Attraktivität ist der Dachstein seit dem 19. Jahrhundert für Bergsteiger zum begehrten Ziel geworden, nachdem man lange den Grimming für den höchsten Berg der Steiermark hielt. Berühmt sind auch die rund 1 km hohen rötlichen Südwände aus Dachsteinkalk. Der Dachstein ist ein Berg der Nordalpen und darin nach der Parseierspitze in den Lechtaler Alpen (3.036 m ü. A.) der zweithöchste Gipfel. Während der Niedere Dachstein zur Gänze in Oberösterreich liegt, verläuft über den Hohen Dachstein die Grenze von Oberösterreich zur Steiermark. Nordöstlich des Hauptgipfels erstreckt sich der Hallstätter Gletscher, nordwestlich der Gosaugletscher. Rund 6½ km südöstlich liegt der Ort Ramsau, 10 km nordnordöstlich befindet sich Hallstatt. Die Erstbesteigung des Hohen Dachsteins erfolgte 1834 durch die Gebrüder Gappmaier aus Filzmoos und Pater Karl Thurwieser über den Gosau-Gletscher, nachdem zuvor Erzherzog Karl über den Hallstätter Gletscher gescheitert war. Bereits zwei Jahre später wurde von Gappmaier ein hölzernes Gipfelkreuz errichtet. Die erste Winterbesteigung erfolgte am 14. Jänner 1847 durch Friedrich Simony. Die erste Kletterroute durch die Südwand des Hohen Dachstein begingen am 22. September 1909 die beiden Ramsauer Brüder Irg (= Georg) und Franz Steiner. Der Weg wurde damals als Himmelsleiter der Steiner-Buam bezeichnet und ist heute noch als Steinerweg eine beliebte Kletterroute. |