Bouldern im Cafe Kraft - Kaffeetrinken und Klettern

  • In vollem Haus eröffnete an diesem Wochenende das Team um Hannes Huch die Nürnberger Boulderhalle »Cafe Kraft«.

    Bouldern im Cafe Kraft - Kaffeetrinken und Klettern    
    Das »Kaffeekränzchen« lockte 200 Teilnehmer in Frankens neuen Tempel, um dort die schmackhaften Kreationen von Tom Brenzingers Bleaustone Team zu verspeisen. Sieben leckere Parcours sind auf 600 Quadratmeter Grundfläche verteilt und diese lockten selbst die deutsche Vizemeisterin Ines Dull bei allerbestem Wetter nach Nürnberg ins Cafe Kraft.

    Am Sektor Waldkopf fand im Anschluß das Finale für die besten fünf Mädels und Jungs statt, die »Schlachtplatte«. Deutschlands prominentester Wettkampfmoderator, Matthias Keller, hatte die Einladung nicht ausgeschlagen und moderierte eine großartige Show, die das Publikum zum kochen und die Finalisten zur schieren Laktatflutung brachte, denn auch hier hatte das Bleaustone-Team genau den richtigen Riecher für die Würzung der Schlachtplatten-Boulder.

    Den ersten Platz bei den Jungs belegte der Franke Felix Fromm, gefolgt von Marius Grüner. Den ersten Platz bei den Mädels holte sich Helena Betzold, gefolgt vom Monkee-Team um Ines Dull. Der Namensgeber der Boulderhalle, Dicki Korb, spielte Glücksfee und verloste die fetten Preise von Hauptsponsor Marmot, Black Diamond und Monkee.

    Der Café Kraft DJ »Feel the Bass« brachte bereits beim Finale den Subwoofer hinterm Waldkopf zum schwitzen und ließ sich nicht lumpen seine delikate Vinylauswahl im Bistro der erschöpften und glücklichen Meute zu servieren.

    Allmächt, das war der passende Einstieg ins Café Kraft, in dem von nun an stets frische fränkische Kletterspeisen vom Feinsten geboten werden. Für jeden von 0 bis 99 Jahren, der Spaß am Klettern hat und der sich Wolfgang Güllichs berühmten Satz merken kann:

    »Kaffeetrinken ist Bestandteil des Kletterns.«

    Link: http://www.cafekraft.de

    Café Kraft Eröffnung – Kaffeekränzchen Nr.1 from cafekraft on Vimeo.



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    Cafe Kraft - Bouldern und Klettern - Eröffnung am 05.03.2011
    Hinzugefügt von:Ralf
    Bouldern im Cafe Kraft - Kaffeetrinken und Klettern-1
    Cafe Kraft - Bouldern und Klettern - Eröffnung am 05.03.2011
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    Cafe Kraft - Boulderhalle und Kletterhalle - Eröffnung am 05.03.2011
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    Cafe Kraft Nürnberg - Bouldern und Klettern - Eröffnung am 05.03.2011
    Hinzugefügt von:Ralf
    Bouldern im Cafe Kraft - Kaffeetrinken und Klettern-4
    Textpassage aus Wikipedia

    Bouldern (engl. boulder ?Felsblock?) ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Seit den 1970er Jahren ist das Bouldern eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat vor allem seit den 1990er Jahren eine rasante Entwicklung erlebt.

    Bereits um 1900 bestiegen in Frankreich bei den Felsen um Fontainebleau die so genannten ?Bleausards? die dort im Wald liegenden Sandsteinfelsen.

    Der Bouldersport wurde durch John Gill (USA) und Wolfgang Fietz (Deutschland) maßgeblich geprägt. Gill entwickelte bereits in den 1950er und 1960er Jahren neue Klettertechniken und setzte dabei Elemente aus dem Geräteturnen ein. Er verwarf die Drei-Punkt-Regel, nach der beim Klettern von den vier Haltepunkten stets drei mit dem Fels in Kontakt sein sollen, und praktizierte stattdessen einen dynamischen Bewegungsstil. Hierdurch konnte er den Schwung der letzten Bewegung für den nächsten Zug nutzen, so dass eine fließende Gesamtbewegung (sogenannter ?flow?) entstand.

    Gill hat zudem die Verwendung von Magnesia in den Klettersport eingeführt. Mit diesem Pulver wird die Griffigkeit der Hände erhöht und der auftretende Handschweiß getrocknet. Zum Schutz vor Sturzverletzungen dienen Bouldermatten.

    Zur Bewertung der Schwierigkeit eines Boulders existieren unterschiedliche Bewertungssysteme.

    John Gill führte erstmals ein Bewertungssystem für die Schwierigkeit einzelner Boulderprobleme ein. Diese ?John Gill B-Scale? nahm in ihrer ursprünglichen Form eine Einteilung von B1 bis B3 vor. Die Bewertung B1 steht dabei für einen Schwierigkeitsgrad, bei dem das Boulderproblem schwerer als eine äußerst schwere Kletterroute im Toprope-Stil ist. B2 soll deutlich schwerer sein als B1. B3 wird vergeben, wenn ein Boulder ein einziges Mal von einem Kletterer bewältigt wurde. Dieses geschlossene Bewertungssystem konnte nicht lange aufrechterhalten werden, was zu einer Öffnung der Skala und der Einführung neuer Schwierigkeitsgrade führte. Dieser Prozess wurde auch durch die von John Sherman (?Vermin?) in den USA entwickelte, offene, V-Skala beschleunigt. Diese ist vom Schwierigkeitsgrad an die B-Skala angelehnt.  

    Die weiteste Verbreitung hat beim Bouldern die Fb.-Skala (Fontainebleau-Skala) gefunden. Diese differenziert zudem ein Boulderproblem danach, ob es sich um ein reines Boulderproblem (Fb.-Bloc) oder um ein Traversenproblem (Fb.-Trav) handelt.  

    Schlüsselwörter: Nürnberg, Boulderhalle
    Datum: 06.03.2011 22:57
    Urheberhinweis: Cafe Kraft

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