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Gestern erreicht uns die Mitteilung, dass die Ermittlungen hinsichtlich des Absturzes von Kurt Albert Ende September (wir berichteten) von polizeilicher Seite abgeschlossen sind. Der Unfall ereignete sich ende September am beliebten Höhenglücksteig in der Hersbrucker Schweiz (unweit von Hersbruck) gelegen. Kurt Albert war hier als einer von drei Führern im Rahmen einer geführten Begehung mit weiteren 17 Teilnehmern unterwegs. Diese 17 Teilnehmer waren auf die 3 Führer in 3 Gruppen aufgeteilt worden. Kurt Albert führte hierbei die erste Gruppe an und war somit in vorderster Front und stürzte somit im Sichtbereich nur weniger Teilnehmer ab. Der Absturz geschah in der 1.Sektion des Höhenglücksteig im Bereich "Scharfes Eck" (s.Zeichnung anbei). Berichten des Wochenblatts zufolge war war Kurt Albert laut Augenzeugenberichten mit den Füßen abgerutscht und dann über 2 Steilstufen abgestürzt; zunächst auf ein ca. 10 Meter tiefer liegendes Band (wo auch seine Mütze gefunden wurde) und dann nochmal 8 bis9 Meter tiefer auf den darunter verlaufenden Wanderweg unterhalb des Felsmassivs. Einen Kletterhelm hatte Kurt Albert nicht getragen, wohl aber einen Klettergurt samt entsprechender Sicherungsschlinge (Bandschlinge) und Karabiner. Die Rekonstruktion am Unfallort ergab, dass der Karabiner am Drahtseil des Klettersteigs eingehängt war - es liegt daher die Vermutung nahe, dass es sich hierbei um möglichen versehentlichen Handhabungsfehler durch den Verunglückten handelte. Vermutlich hatte sich der Karabiner beim Einhängen in das Sicherungsstahlseil unabsichtlich und ohne dass es Kurt Albert bemerkt hatte aus der in den Klettergurt zur Selbstsicherung eingebundenen Bandschlinge gelöst. Hinweise auf einen Materialfehler haben sich nicht ergeben. Quellen: wochenblatt.de; Nürnberger Nachrichten Weitere Berichte zum Thema: - http://www.via-ferrata.de/img-kurt-albert-ist-tot-835.htm - http://www.via-ferrata.de/img-unfall-kurt-albert-am-hohenglucksteig-abgesturzt-833.htm
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Textpassage aus Wikipedia![]() |
Der Höhenglücksteig ist ein Klettersteig südlich von Hirschbach im Schwarzen Brand in der Hersbrucker Alb. Es ist neben dem benachbarten Norissteig einer von zwei Klettersteigen bei Hirschbach. Der Höhenglücksteig verläuft im Gegensatz zu vielen Klettersteigen meist auf ungefähr der gleichen Höhe. Bei über einem Kilometer Länge (davon über 300 Meter mit Drahtseil gesichert) überwindet der Steig nur etwa 100 Höhenmeter. Die Alpine Gesellschaft Höhenglück errichtete den Steig in den Jahren von 1932 bis 1937. Erneuert wurde er 1949/50 und 1972. Der Steig ist in drei Abschnitte unterteilt, deren Schwierigkeitsgrad von leicht bis Stufe D/E ansteigt. Der erste Abschnitt ist noch in mehrere Teilstücke unterteilt. In einigen Abschnitten ist teils hoher Kraftaufwand erforderlich, da einige Tritte bewusst weggelassen wurden. Höchster Punkt des Klettersteiges ist der Lug ins Land, eine fast 600 Meter hohe Erhebung. Am Beginn des Steiges befindet sich mit der Ferrata Bambini ein Übungsgelände für Klettersteige und unweit des Endes steht eine Bergwachthütte. Gewartet wird der Höhenglücksteig von der DAV-Sektion Noris. Am Höhenglücksteig gab es schon viele Unfälle, auch mehrere tödliche. So verunglückte im September 2010 am Höhenglücksteig Kurt Albert, einer der Freikletterpioniere Deutschlands. 49.54647222222211.54125Koordinaten: 49° 32? 47,3? N, 11° 32? 28,5? O |
| Schlüsselwörter: | Absturzursache, Höhenglücksteig, Ermittlungen |
| Datum: | 20.11.2010 12:21 |
| Urheberhinweis: | wochenblatt.de, via-ferrata.de |