servus ebi,
mein herzliches beileid an dieser stelle... es ist wirklich tragisch wenn so etwas passiert und man die betroffene(n) person(en) auch noch kennt...
ich habe in meinem bekannten kreis auch ein paar freunde die den jubigrat schon im winter gemacht haben. dies ist ein äußerst anspruchsvolles unterfangen (für geübte und die verhältnisse kennenden bergsteiger aber sicherlich kein "lebensmüdes" unterfangen)... beim jubigrat muss das wetter natürlich immer passen und man sollte den wegverlauf (auch wenn der weg normalerweise immer an der gratkante ist, gibt es doch passagen wo es nicht eindeutig ist und man zwischenabstiege machen muss) kennen.
der jubigrat hat im winter meist wächten, die bei falscher belastung leicht wegbrechen können... normalerweise begeht man den jubigrat solo (da man es mit seilsicherungen zeitlich nicht schaffen würde) ... ich gehe davon aus, dass im winter die schwierigsten steilpassagen mit seil partnergesichert werden... in einer zweierseilschaft ist ein sturz in solch einem steilgelände (v.a. im winter) kaum zu halten..
ein abrutschen im winter bei diesem gelände ist schon töflich.
2 nächte bei -20°C (mal angenommen dass sie da nciht im biwak waren) werden sie da oben kaum überlebt haben...
zu deiner frage zecks handy-empfang.. normalerweise ist auf dem grat guter handyempfang (da ja auf dem gipfel der
Zugspitze entsprechende handy-masten sind)... sollten die bergsteiger allerdings in wandstellen (von der zugspitze weggedreht) gelangen, ist der empfang weg... daher richtet sich v.a. in den bergen der empfang von der jeweils aktuellen position... frei am grat, an einer wand, schlucht, querung? (überall ist ein anderer empfang bzw. gar keiner).
anbei noch ein bild von einem bekannten von mir (das ich netterweise hier verwenden darf), das ganz gut einen eindruck vom winterlichen jubigrat widergibt (rot gepunktet der wegverlauf des 1.Viertels!)... die leichten wächten am grat sind hier schon gut zu erkennen..
gruss, Ralf