Sieht aber auf dem Bild wie 'ne einfache Prusik mit 'ner Pseudo-Doppelung aus - komisch
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Kaiser hat folgendes geschrieben::Hallo zusammen,
@ Egbert:
Das ist ein ganz normaler Prusik, er hat auf dem Bild halt nur drei Umwicklungen statt normalerweise zwei. Die dritte Umwicklung ist schon mal hilfreich, wenn der Prusik auf sehr glattem Seilmaterial angewendet wird oder der Unterschied der Durchmesser von Prusikschnur und Trägerseil nicht sehr groß ist.
Im vorliegenden Fall sollten auch zwei Umwicklungen reichen, sofern die Reepschnur nicht gerade teflonbeschichtet ist.![]()
Es handelt sich um einen ganz gewöhnlichen Feld-, Wald- und Wiesenprusik, der erst durch den Umstand, dass er auf der Reepschnur selbst geknüpft wird, so dass sich eine längenverstellbare Selbstsicherungsschlinge ergibt, zum Purcellprusik wird.
Egbert hat folgendes geschrieben::Hab' ich schon verstanden, auch mit der dritten Umwicklung. Aber schau Dir doch mal das Bild an - die "zusätzliche" Umwicklung löst sich da gleich von selbst.
Kaiser hat folgendes geschrieben::Egbert hat folgendes geschrieben::Hab' ich schon verstanden, auch mit der dritten Umwicklung. Aber schau Dir doch mal das Bild an - die "zusätzliche" Umwicklung löst sich da gleich von selbst.
Ah, jetzt versteh' ich, was Du meinst.
![]()
Ich glaub' aber, das wirkt nur so, weil das Muster der Schnur ineinander übergeht, so als wären die beiden Stränge als zweite und dritte Umschlingung von links nach vorne über den Doppelstrang gelegt. Dann haut aber der ganze Rest des Gebildes nicht mehr hin. Ich denke das sieht nur so aus und der Prusik ist korrekt geknüpft.
Kaiser hat folgendes geschrieben::Hallo zusammen,
@ Egbert:
Das ist ein ganz normaler Prusik, er hat auf dem Bild halt nur drei Umwicklungen statt normalerweise zwei. Die dritte Umwicklung ist schon mal hilfreich, wenn der Prusik auf sehr glattem Seilmaterial angewendet wird oder der Unterschied der Durchmesser von Prusikschnur und Trägerseil nicht sehr groß ist.
Es handelt sich um einen ganz gewöhnlichen Feld-, Wald- und Wiesenprusik, der erst durch den Umstand, dass er auf der Reepschnur selbst geknüpft wird, so dass sich eine längenverstellbare Selbstsicherungsschlinge ergibt, zum Purcellprusik wird.
@ Dan:
Die Schlinge ersetzt eine Bandschlinge zur Selbstsicherung beim Rasten, Fotografieren etc., d.h. Du nimmst nicht mehr mit, sondern was anderes.
Die Nummer mit dem Glas machst Du vor der Tour.
quote] Ob das Ding am Klettersteig der Knaller ist, bezweifele ich aber.
Ein eventueller leichter Vorteil beim Sturz nützt nicht viel, da ich an der Rastschlinge ohnehin nicht über die Sicherungsverankerung hinaussteige – denn dann ist der Rasteffekt ja dahin. Außerdem ist auch beim Rasten ja nie allein die Bandschlinge, sondern immer auch das KS-Set eingehängt.
Der Sicherheitsaspekt zieht also für mich nicht (außerdem würde ich, auch wenn der Knoten durch Zusammenziehen etwas Sturzenergie aufnimmt, nicht riskieren wollen, in den Purcellprusik zu stürzen).
Bleibt gegenüber der Bandschlinge der Vorteil der Längenverstellbarkeit. Ob das den Aufwand lohnt, muss jeder selbst entscheiden.
Franz hat folgendes geschrieben::
Hier eine kleine Hilfestellung dazu;
> Einige Hinweise zu den Ausdrücken in den Tabellen: (nach
> Bedeutung, - nicht streng wörtlich)
> Initial Unit Lenght (cm) => Ursprüngliche Länge
> Mass (Kg) => Gewicht des Probekörpers
> Drop Height (cm) => Fallhöhe
> Fall Factor => Sturzfaktor ( Drop Hight / Initial Lenght )
> Slide Distance => Rutschlänge
> Finit Unit Lenght => länge nach dem Versuch
> NA => Not Applicable => sinngemäss - nicht feststellbar
> Maximum Arrest Force => Maximale Fangkraft
> Glaze => Scheuerspuen
> Glaze => Glänzende Stellen
Ich komme später noch darauf zurück.
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