Es ist für mich einfach unverständlich warum einige "Bergsteiger" bei einer Lawinenwarnstufe 4 trotzdem Skitouren oder Schneeschuhwanderungen
unternehmen "müssen". Da passiert doch unweigerlich ein Unglück und die Bergretter begeebn sich ebenfalls in Gefahr um Verschüttete zu suchen.
Ein tragisches Unglück passierte am vergangenen Samstag im Val Lasties in der Sellagruppe.
Hier der Text aus www.stol.it:
Vier Tote hat eine Lawine im Val Lastiés am frühen Samstagabend gefordert. Sieben Bergretter der Fassaner Sektion des Aiut Alpin Dolomites waren am späten Nachmittag aufgebrochen, um in der Dunkelheit zwei vermisste Touristen zu suchen, die nicht von einem Ausflug zurückgekehrt waren.
Bei der Suche wurden alle sieben Bergretter gegen 18 Uhr von einer Lawine erfasst und mitgerissen. Ein Bergretter, der nur leicht verletzt wurde, und sich selbst befreien konnte, schlug gegen 19 Uhr Alarm.
Daraufhin machten sich etwa 200 Rettungskräfte auf die Suche nach den verschütteten Kollegen. Zwei Bergretter konnten rechtzeitig mit Unterkühlungen geborgen werden; sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Für vier Verschüttete kam hingegen jede Hilfe zu spät. Drei der vier Verstorbenen sind angeblich erstickt, der Vierte soll seinen Verletzungen erlegen sein.
Bei den toten Bergrettern handelt es sich um Alessandro Dantone (39), Ervin Riz (32), Diego Perathoner (42) und Luca Prinoth (43). Alle vier stammen aus dem Fassatal und galten als sehr erfahrene Alpinisten.
Am Sonntagvormittag wurden schließlich auch die Urlauber aus Udine gefunden. Auch für diese beiden Männer, Fabio Baron und Diego Andreatta, kam jede Hilfe zu spät. Sie waren von einer Lawine verschüttet worden.

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