Waldkautz hat folgendes geschrieben::Hallo
wir sind neu hier. Wir sind ich und mein Mann und um die 30.
Auf der Suche nach Informationen über div.
Klettersteige in der Brenta sind wir auf dieses Forum gestoßen.
Uns geht es wie "Waldmaaster", genaue Beschreibungen zu finden empfinden wir als schwierig.
Wir wollen im Sep. eine kleine
Hüttenwanderung unternehmen und wenn man sich das Gebiet anschaut und etwas höher will, kommt man an einem Klettersteig nicht vorbei. Ist ja auch ok, solange man informiert ist, was einen erwartet.
Dies ist der Punkt wo ich um eure Unterstützung bitte.
Kurz zu uns. Wir gehen zwar gerne in die Berge,konnten leider noch nicht viele Touren unternehmen, haben vor einen Jahr mit dem Sportklettern begonnen- ich trainiere gerade am Vorstieg 5+/6.
Einstiegsklettersteig zum Kennenlernen war für uns eine Tour im Kaisergebiet mit Scheffauer- Aufstieg Nordseite- war gut. Natürlich fast vor der Haustür - Höhenglückssteig. Kondition würde ich als mittelmäßig beschreiben.
Hallo und willkommen hier. Also wenn ihr den 6. Schwierigkeitsgrad im Vorstieg schafft, dann werdet ihr in der Brenta wohl keine Probleme haben
Waldkautz hat folgendes geschrieben::
Es geht um folgende Abschnitte, bei denen uns Informationen über die Schwierigkeit,
Sicherungen,event. Firnfelder fehlen
-von Rif. Pedrotti über Weg 358 Sent. attrezzato Livio Brentari (Teilstück Klettersteig?) u.320B zum Rif. Agostini
Bei dieser Route wandert ihr vom Rifugio Pedrotti ohne Probleme zur Sella della Tosa (wunderschönes Panorama). Hier beginnt dann der eigentliche Sentiero Brentari. Zuerst über ein gesichertes Felsband und
dann über einige Leitern steil hinunter zur Vedretta d' Ambiez. Auf dem Gletscher in einem weiten Bogen hinunter zum Rifugio Agostini. Der Klettersteig ist nicht schwierig und alle ausgesetzten Passagen sind bestens abgesichert.
Da ihr im September unterwges sein werdet würde ich euch aber auf alle Fälle zur Mitnahme von Leichtsteigeisen raten.
Waldkautz hat folgendes geschrieben::-Bocch, due Denti - E.castiglioni zum Rif. 12 Apostoli
Dieser Klettersteig besteht eigentlich nur aus Leitern und ist deshalb technisch nicht schwierig.
Waldkautz hat folgendes geschrieben::-weiter Scala Santa? Weg 307/324/323 Rif. Maria e Alberto weiter Rif. Alimonta
Warum wollt ihr denn ganz ins Tal absteigen? Die Scala Santa ist ja übersetzt die "Heilige Stiege". Hierbei handelt es sich aber nur um eine Geländestufe und nicht um einen Klettersteig.
Ich würde euch vorschlagen vom Rifugio 12 Apostoli über den Steig 324 auf die Vedretta dei Camosci aufzusteigen und dort auf den Steig 327 (wegen Gletscherrückgang teilweise neu trassiert und eine gesicherte leichte Felsstufe)
direkt zum Rifugio Maria e Alberto Brentei abzusteigen. Landschaftlich sehr lohnend!
Waldkautz hat folgendes geschrieben::- via ferrata o.detassis und Bocch. Alte bis Bocce del Tucket bis Weg 322
Die Ferrata Detassis besteht ebenfalls nur aus senkrechten Leitern und ist deshalb technisch nicht schwierig. Der sentiero delle Bocchette Alte ist für mich persönlich das schönste Teilstück des Bocchetteweges.
Wie ich schon bei "Waldmaaster" geschrieben habe ist auch dieser Klettersteig im mittleren Schwierigkeitsgrad und alle ausgesetzten Passagen sind gesichert. Ihr könntet sogar vom Cengia Garbari die Cima Brenta besteigen (III).
Waldkautz hat folgendes geschrieben::- weiter Sentiero delle val Perze Weg 344 zu P.so del Claner- talabwärts
Der Abstieg in das Val Perse ist unschwierig, auch der Aufstieg zum Passo Clamer ist großteils unschwierig. Im oberen Bereich gibt es kurze, leicht ausgesetzte Passagen, welche bei Nässe mit Vorsiucht absolviert werden sollten.
Soviel ich mich erinnrn kann gibt es etwas oberhalb des Passo Clamer einen interessanten Felszacken.
Waldkautz hat folgendes geschrieben::-Alternativ noch im Blickwinkel
vom Rif. Maria e Alberto über 323/305B Sent. attrezzato Sosat (Klettersteig)
-weiter 315 Sent.attrezzato Dallagiacoma bis
-Bocch. Alte zurück Weg 322 - Sent. delle Val Pers
Der SOSAT ist ebenfalls nicht als schwierig einzustufen, landschaftlich aber auch sehr schön. Alle ausgesetzten Passagen sind auch hier mit Drahtseilen und einer langen Leiter gesichert.
Leider kenne ich den Sentiero Dallagiacoma nicht.
Ich würde aber bei guten Wetterverhältnissen auf alle Fälle den Bocchette Alte dem Sosat vorziehen.
Vergesst auch nicht auf den Hütten zu reservieren. Ab dem 20. September sind dann normalerweise alle Hütten geschlossen.
Waldkautz hat folgendes geschrieben::-Wie ist der P.so dei 12 Apostoli Weg 341 beschaffen ?
Dieser Steig durch das Val di Sacco ist sicher etwas beschwerlicher (im Anstieg) als der "normale" zum Rifugio 12 Apostoli durch das Val di Nardis. Auch landschaftlich sind beide Varianten sehr schön, aber das Val di
Sacco ist mit Sicherheit wilder und einsamer. Der Steig ist bestens markiert und unschwierig (1 kurzes Drahtseil).
Knapp unterhalb des Passo dei 12 Apostoli kann man auf einem Geröllband 12 kleine Felsfiguren erkennen; die Namensgebenden 12 Apostel!
Hier ein Foto der 12 Apostel:
Viel Spass!
Wer einen langen Weg vor sich hat, rennt nicht. (Tibetisches Sprichwort)