Tach zusammen,
gestern habe ich mir die Sache bei bestem Wetter mal angeschaut.
Zunächst mal eine Präzisierung der im Netz kursierenden Zugangsbeschreibung:
Parken am Anfang der Straße „Auf der Kamer“ (Parkplatz). Durch das vom hinteren Ende des Parkplatzes aus sichtbare Eisenbahnviadukt und jenseits rechts auf für den öffentlichen Verkehr gesperrtem Sträßlein bergauf zur Kammhöhe. Hier auf Feldweg rechts abzweigen. Nun
nicht bis zur Schranke (dort geradeaus zum Tunneleingang), sondern
bereits auf halbem Weg links ab und an der zweiten Schranke vorbei auf Fahrweg zum Parkplatz. Gleich am Beginn des Parkplatzes links auf einen Pfad und auf diesem links haltend zum Sporn.
So weit, so gut. Wie beschrieben ist die Anlage im Privatbesitz, darf jedoch von DAV-Mitgliedern benutzt werden – wenn sie zugänglich ist. Dummerweise sieht es auf dem Sporn so aus:
Das Tor ist mit einem massiven Vorhängeschloss versperrt und der üppige Stacheldrahtverhau zu beiden Seiten lässt einen unwillkürlich nach Selbstschussanlagen Ausschau halten. Eine Begehung des Steiges war daher leider nicht möglich. Von den begehbaren Stellen ist der Steig auch nicht einsehbar. Lediglich eine sicher an die 50 m lange Dreiseilbrücke über den See lässt sich von oben ausmachen.
Landschaftlich ist das sicher ganz nett. Wer ein Seil dabei hat, kann, wenn er sich auf dem Pfad nicht links zum Sporn, sondern rechts hält, einige kleine eingerichtete Routen zwischen IV und VI gehen. Gesteinsqualität ist so lala.
Die Zugangsregelungen finden sich eigentlich in diesem
Kalender. Da aber die Begehungsmöglichkeit an allen Tagen bis zum 30.09.2012 fraglich ist, ist vor allem die Zweckmäßigkeit dieses Kalenders fraglich.
Wenn es mir gelingt, eine aussagekräftige Quelle zur Zugangsmöglichkeit aufzutun, werde ich irgendwann noch mal einen versuch starten.