Markus_13 hat folgendes geschrieben::Ja, ich weiss. Aber der Gerardo Sega hat mir auch nichts ausgemacht.
Der ultimative Test wäre letztes Jahr die Amicizia gewesen. Den würde ich dieses Jahr a.j.F vorm Mori machen.
Aber ich bin generell guter Dinge. Ich habe schon die ganze Zeit Lust, einfach mal im Material zu hängen, 'ne Banane zu essen, und mich endgültig mal an Höhe zu gewöhnen.
Es ist bei mir wie gesagt weniger Höhenangst als Schwindel. Wir machen im September die Alpspitze und den Stopselzieher.
Lach mich nicht aus, wenn ich Dir erzähle, dass mir der Mauerläufer nicht mehr aus dem Kopf geht. Der hat ja zum Glück weiter unten ein paar Schlüsselstellen.
Die werde ich zu gegebener Zeit objektiv und ehrlich bewerten müssen.
Markus
M.E. sind Gerardo Sega und Amicizia nicht / kaum mit dem Mori zu vergleichen - das ist nochmal ein erheblicher "Sprung" (nach oben), was Qualität und Anforderungen angeht. (Am Sega guckst auf Bäume und Wald erhunter, am Mori senkrecht auf den möglichen Aufschlagpunkt ...

)
Und der Mauerläufer hat seine schwierigsten Stellen nicht nur im unteren Bereich, sondern auch und gerade im oberen Drittel (steile D-Wand; leicht überhängende C/D-Querung mit anschl. D-Aufschwung), insbes. den D/E-Aufschwung kurz vor Schluss. Das wird kein Spaß, wenn man da schon 2-3 Std. in den Knochen hat. Da würde ich eher sagen: mit diesem Vorwissen erstmal Finger weg ... (und vorher mal die Schwierigkeiten z.B. am Seebener, das Höhenfeeling am Reinhard-Schiestl, und die Länge einer solchen Tour am Hochthron abtesten

)
Gruß
Uli