wir hatten am Samstagnachmittag in der Nähe von Dresden (Drezno) zu tun, was lag näher, als die gepackten Rucksäcke in den Kofferraum zu werfen. Ein kurzer Trip ins Kirnitschtal musste schon angehangen werden. Ca. 17 Uhr erreichten wir den "Beuthenfall", die Aussentemperaturanzeige stand auf 0 Grad, auf dem Parkplatz gab`s noch Schneehäufen! Ich dachte, wir hätten fast schon Frühling. Weit gefehlt, überall noch Eis und Schnee, allerdings nur noch Reste.
Aufi gings mit Schwung zum Blosstock, den Einstieg der Häntzschelstiege hatten wir so ca. 18 Uhr vor uns. Der Fels war teilweise etwas feucht, aber gut begehbar. Es wurde aber immer kühler, der wolkenlose Himmel tat sein übriges. Allerdings war deshalb auch die Luft sehr klar, eine Super-Fernsicht! Als wir oben ankamen, tauchte die Abendsonne in die Dunstschichten ein und tauchte alles in ein diffuses Licht. Wahnsinnsoptik! Der Rückweg durch die "Wilde Hölle" war schwieriger als der Aufstieg, zum einen durch die einsetzende Dunkelheit sowie die Bedingungen. Eis, Schnee, Schlamm, rutschige Steine - alles, was das Herz begehrt. Nach insgesamt ca. 2 Stunden war diese kurze, aber außergewöhnlich schöne Bergtour zuende. Schade!
Zum Schluß noch ein paar Impressionen
hantzschelstiege drezno
hantzschelstiege drezno
hantzschelstiege drezno
Die ganze Wegstrecke haben wir in jede Felsspalte gesehen, aber ein Nove war nicht zu entdecken!
Viele Grüße aus Eisenach
felix & family


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