Servus Danny,
mein erster Klettersteig (mit Set) war Steinplatte (B/C). Set von Schwager ausgeliehen und mit einem, der es schon einige male gemacht hat, den Steig gemacht. Zwei Wochen später ging es dann zum Hochthron als zweiter Steig (im oberen Drittel dann sogar Regen). War damals im Oberkörper noch völlig untrainiert (nach einem Klimmzug war Schluß) und Steig ging eigentlich trotzdem ohne an meine Grenzen zu stoßen (war aber kurz davor, D hätte ich definitiv nicht geschafft!!!). Glaube waren drei oder vier Stellen die sehr anstrengend waren (vor allem die Querung, da könnte eine Bandschlinge sehr hilfreich sein), aber die sind alle relativ kurz und es folgen immer darauf gleich Stellen, in denen man das ganze Gewicht wieder auf die Beine verlagern kann.
Wenn, wie bei mir, bereits einige
Bergtouren in deinen Beinen stecken (habe z. B. kurz davor Birnhornüberschreitung gemacht) und du mit 5 Std. Aufstieg (2 Std Zustieg zum Steig und 3 Std Steig) kein Problem hast ...
Du kannst dir das Ganze ja mal vor Ort ansehen und den Einstieg probieren, der ist nicht ohne und wenn du da schon Probleme hast, dann lass es sein. Dann kann man immer noch über Normalweg oder Mittagsloch (auch nicht ohne) aufsteigen.
edit: In der Gegend bietet sich als leichterer Steig noch Steinplatte an. Dann gibt es noch den kurzen Klettersteig an der Henne (mit Variante D, die definitiv härter ist als alles am Hochthron) oder den am Tristkogel (den ich etwa auf die selbe Schwierigkeit wie Hochthron schätze, der aber deutlich kürzer ist), die etwas für den Anfang sein könnten.
Hde,
Hans