Boulder Übungen – Aktivprogramm Klettern im Winter

Gerade jetzt wo es draußen kalt ist und viele Wände zugeschneit sind, ist bei vielen Kletterern vor allem Bouldern angesagt; sei es draußen an trockenen Überhängen oder aber auch in der Halle.

Was ist Bouldern?

Bouldern (engl. boulder = Felsblock) bezeichnet das Klettern ohne Seil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder in Kletterhallen/-anlagen an künstlichen Griffen in Absprunghöhe.

Gute Boulderfelsen im Frankenjura

Wir möchten euch hier zum einen ein paar gute Boulderfelsen in der fränkischen Schweiz vorstellen und auch ein paar schöne Bouldern Übungen in der Halle (oder auch am Fels).

Klettergriffe

Klettergriffe

Einer der bekanntesten Boulderfelsen – und dies nicht nur in der Fränkischen Schweiz – ist die Klagemauer (bei Sorg in der Nähe des unteren Trubachtals). Hier trifft man auch an kalten Wintertagen oft viele Kletterer an, die sich an den verschiedenen ‚Routen‘ probieren.

Ein weiterer sehr guter ‚Winter-Spot‘ ist der auch im Sommer sehr beliebte Weißenstein. Dieser befindet sich kurz vor dem Ort Neuhaus an der Pegnitz, wenn man mit dem Auto von der Autobahnausfahrt Plech kommt. Der hintere Teil des Weißenstein bietet ein großes Dach unter dem sich trocken bouldern läßt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man hier mit dem Auto fast direkt am Fels parken kann.

Boulderübungen

Nachdem das Klettern / Bouldern nun vor allem auch an Schulen verstärkt Einzug hält, haben wir für euch hier ein paar Boulder-Übungen zusammengestellt:

Griffe und Tritte sammeln

Die erste Übung lautet ‚Griffe und Tritte sammeln‘. Wobei die Grundstellung hier wie folgt ist – man sucht sich zu Anfang 2 gute Griffe und ausgehend von diesen (man hält immer diese beiden Griffe fest ohne die Hände zu verändern) versucht man mit den Füßen auf möglichst vielen umliegenden Tritten zu stehen. Dasselbe ‚Spiel‘ kann man auch umkehren indem man von 2 Tritten ausgeht und dann versucht möglichst viele Griffe zu sammeln.

Kofferpacken

Die zweite Übung nennt sich ‚Kofferpacken‘ – hier entwickelt eine Gruppe Zug um Zug einen Boulder. Von einem Startgriff aus darf der erste Teilnehmer einen Griff anfügen, also einen Zug machen. Der zweite übernimmt diesen Zug und darf einen weiteren anfügen – so dass das Boulderproblem immer größer wird und wächst. Hierbei wird besonders die Fähigkeit, sich Griffe und besitmmte Bewegungen zu merken, geschult.

Boulder definieren

Die dritte Übung bezeichnen wir als ‚Boulder definieren‘: In der Gruppe wird ein Boulder definiert, der anschließend von einer anderen Gruppe geklettert werden soll. Die Start-, Zwischen- und Zielgriffe werden mit Kreide oder Tapestreifen markiert (evt. auch die Tritte). Ziel beim anschließenden Klettern ist es, dass alle Gruppenteilnehmer das Boulderproblem bewältigen.

Weiterführende Linktips zum Thema: frankenjura.com

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